Gesundheit

Gewinnerklassen des Nichtraucherwettbewerbs ausgezeichnet

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Frau befestigt einen „Rauchen-Verboten“-Aufkleber an einer Scheibe (Bild: © dpa).

Auch in diesem Schuljahr haben sich baden-württembergische Klassen am bundesweiten Nichtraucherwettbewerb „Be Smart – Don´t Start“ beteiligt. Die Gewinner stammen aus Donzdorf, Schwäbisch Gmünd, Ravensburg, Weingarten und Wilhelmsdorf.

Auch dieses Jahr hatten Schulklassen der Jahrgangsstufen sechs bis acht erneut die Möglichkeit, sich am bundesweiten, 23. Nichtraucherwettbewerb „Be Smart – Don´t Start“ zu beteiligen und damit an der Verlosung von attraktiven Preisen teilzunehmen. Die baden-württembergischen Gewinner stammen aus Donzdorf, Schwäbisch Gmünd, Ravensburg, Weingarten und Wilhelmsdorf.

Teilnahme trotz erschwerter Bedingungen in Corona-Zeiten

Bundesweit nahmen 7.248 Klassen (22. Wettbewerb: 7.112 Klassen) teil, davon waren 811 (22. Wettbewerb: 759) aus Baden-Württemberg. Durch das große Engagement der Lehrkräfte konnte der Wettbewerb trotz der coronabedingten Schulschließungen weitergeführt werden. Zusätzlich wurden hierfür die Rahmenbedingungen, zum Beispiel für Rückmeldungen, entsprechend angepasst und digitale Möglichkeiten genutzt. Erfreulicherweise konnten 684 Klassen (rund 85 Prozent – Vorjahr knapp 80 Prozent) den Wettbewerb erfolgreich beenden und rauchfrei bleiben.

„Ich freue mich, dass sich noch mehr Schülerinnen und Schüler im Land als im Vorjahr für das Nichtrauchen entscheiden und erfolgreich am Wettbewerb teilgenommen haben“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha. Das Programm „Be Smart – Don´t Start“ setze ganz bewusst bei relativ jungen Menschen an und wolle sie zu einem rauchfreien Leben motivieren, so der Minister. „Der Wettbewerb steht seit vielen Jahren für ein gelungenes Präventionsprogramm und hat sich fest im gesamten Bundesgebiet und in Baden-Württemberg etabliert. Dass der Wettbewerb in der aktuellen herausfordernden Lage so gut angenommen wurde und erfolgreich verlief, freut mich sehr“, so Lucha.

Rauchen ist bei Jugendlichen immer unbeliebter

„Rauchen gehört unverändert zu den wichtigsten vermeidbaren Risikofaktoren für gefährliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegs- oder Krebserkrankungen. Den Tabakkonsum in der Bevölkerung zu verringern, ist daher ein wesentliches Gesundheitsziel“, betonte die Präsidentin des Landesgesundheitsamtes im Regierungspräsidium Stuttgart, Dr. Karlin Stark.

Rauchen ist laut einer aktuellen Studie bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland immer unbeliebter. „Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung teilte vergangene Woche mit, dass unter den zwölf- bis 17-Jährigen nur noch 5,6 Prozent angaben, ständig oder gelegentlich zu rauchen – dies ist eine erfreuliche Entwicklung und weiterer Ansporn für uns“, so Dr. Stark weiter.

Gewinner in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg gehörten folgende Klassen zu den Gewinnern des 23. Wettbewerbs und erhielten ein Preisgeld in Höhe von 300 Euro von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA):

  • Klasse 10a des Rechberg-Gymnasiums in Donzdorf
  • Klasse 10c des Albert-Einstein-Gymnasiums in Ravensburg
  • Klasse 10Ra der Schule St. Josef in Schwäbisch Gmünd
  • Klasse 10Rb der Schule St. Josef in Schwäbisch Gmünd
  • Klasse 9a der Schule St. Josef in Schwäbisch Gmünd
  • Klasse 10WR der Geschwister-Scholl-Schule in Weingarten
  • Klasse WG-1 der Schule am Wolfsbühl in Wilhelmsdorf

Neben dem Bundeswettbewerb hatte das Land Baden-Württemberg auch wieder einen Kreativwettbewerb ausgeschrieben, der in diesem Jahr wegen der coronabedingten Einschränkungen leider abgesagt werden musste. „Wir bedauern sehr, dass wir den Kreativwettbewerb für das laufende Schuljahr absagen mussten und hoffen, dass sich im nächsten Jahr wieder wie gewohnt viele Schulklassen daran beteiligen und ihre Ideen rund um das Thema Nichtrauchen kreativ umsetzen und einreichen werden“, erklärte Dr. Stark.

Bundesweiter Wettbewerb „Be Smart – Don’t Start“

Der bundesweite Wettbewerb zum Nichtrauchen „Be Smart – Don’t Start“ wird gefördert durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die Deutsche Krebshilfe, die AOK, die Deutsche Herzstiftung und die Deutsche Lungenstiftung sowie durch weitere öffentliche und private Institutionen.

In Baden-Württemberg wird der Wettbewerb vom Ministerium für Soziales und Integration, dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung Baden-Württemberg und der AOK Baden-Württemberg gefördert und vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart koordiniert. 

Bei „Be Smart – Don´t Start“ handelt es sich um ein nachgewiesen wirksames Präventionsprojekt, das für alle Schulformen geeignet und einfach umzusetzen ist. Es eignet sich für alle Schulklassen und steht kostenfrei zur Verfügung. Der Wettbewerb kann zum Anlass genommen werden, das Thema Nichtrauchen im Unterricht aufzugreifen. Zusätzlich werden Materialien für eine vertiefende Auseinandersetzung mit dem Thema bereitgestellt.

Bundesweiter Wettbewerb zum Nichtrauchen „Be Smart – Don’t Start“

Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart: Informationen zum Wettbewerb

Quelle:

Sozialministerium Baden-Württemberg / Regierungspräsidium Stuttgart

Weitere Meldungen

Visualisierung vom Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen Ansicht West
Vermögen und Bau

Frauenklinik am Universitäts­klinikum Tübingen wird erweitert

Verkehrsunfallbilanz 2025
Verkehrsunfallbilanz 2025

Straßenverkehr in Baden-Württemberg wird immer sicherer

Stuttgart Neckarpark
Wohnraumoffensive

Land unterstützt Kommunen mit Bau-Turbo

Gruppenbild anlässlich der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und der ukrainischen Region Lwiw
Absichtserklärung

Baden-Württemberg und Lwiw vertiefen wirtschaftliche Zusammenarbeit

Visualisierung Campus St. Alban
Innovationspreis

Zehn Preise für kirchliche Wohnprojekte

Forscher im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Innovation

Land fördert Digitales Innovationszentrum am Uniklinikum Freiburg

Forschung

4,2 Millionen Euro für Quantentechnologie-Demonstratoren

Justizministerin Marion Gentges (Vierte von links) mit dem Team des Projekts „DIE MUTMACHER“
Justiz

Begleithunde unterstützen in Strafprozessen

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 10. Februar 2026

Flur in einem Krankenhaus
Gesundheit

248 Millionen Euro für Investitionen an 20 Kliniken

Eine Frau greift nach einem Apfel aus dem Obst- und Gemüseregal eines Reformhauses. (Foto: © dpa)
Landwirtschaft

Land mit vielfältiger Bio-Qualität auf BIOFACH präsent

Ein Mann hält ein Ringbuch mit Bauplänen, mit dem Zeigefinger deutet er auf ein Baufeld
Flächenmanagement

„Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ wird gestärkt

Wirtschaftsministerin Dr, Nicole Hoffmeister-Kraut (Zweite von rechts) überreicht Adolf Klek (Mitte) die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.
Auszeichnung

Adolf Klek mit Staufermedaille geehrt

von links nach rechts: Justizministerin Marion Gentges, Sabine Gwarys, Adam Michel (Vorstand AMSEL) und der Bürgermeister der Stadt Ettenheim, Bruno Metz
Justiz

Bundesverdienstkreuz für Sabine Gwarys

Auszubildende in einer Berufsschule (Foto: © dpa)
Ausbildung

Duale Ausbildungsvorbereitung erhöht Karrierechancen