Ressourceneffizienz

Fachsymposium „Recyclinggerecht – ein Beitrag zum nachhaltigen Bauen“

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Zum Auftakt des Fachsymposiums „Recyclinggerecht – ein Beitrag zum nachhaltigen Bauen“ betonte Ministerialdirektor Helmfried Meinel die Bedeutung von Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz als zentrale umweltpolitische Herausforderungen der Gegenwart.

„Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz gehören zu den zentralen umweltpolitischen Herausforderungen der Gegenwart“, sagte Ministerialdirektor Helmfried Meinel, Amtschef im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, zum Auftakt des Fachsymposiums „Recyclinggerecht – ein Beitrag zum nachhaltigen Bauen“ in Stuttgart. „Unser Land ist zwar reich an Steinen, doch erschweren Konkurrenzsituationen zunehmend den Zugang zu diesen Ressourcen“, erläuterte Meinel. „Wir sind deshalb gut beraten, mit unseren Baustoffen sorgsam umzugehen. Daher ist der Ansatz des nachhaltigen und recyclinggerechten Bauens so wichtig.“

Bauen im Sinne des Klimaschutzes und der Ressourceneffizienz revolutionieren

Der Amtschef sieht jedoch noch erheblichen Forschungs- und Entwicklungsbedarf auf diesem Gebiet: „Zukunftsfähige Lösungen erfordern eine Revolution des Bauens. Es gilt, Stoffkreisläufe zu schließen und eine möglichst hochwertige stoffliche Verwertung der entstehenden Abfälle zu gewährleisten.“ Die Verwendung von Recyclingbeton sei ein Schritt in die richtige Richtung.

„Recyclinggerechtes Bauen muss auch in den Kontext des Klimaschutzes gestellt werden“, betonte Helmfried Meinel weiter. Das Land habe dazu im vergangenen November eine Holzbau-Offensive gestartet. „Mit der Offensive wollen wir zum einen darauf hinwirken, dass die Aspekte des Klimaschutzes bei der Baustoffwahl stärker berücksichtigt werden. Zum anderen wollen wir bessere Rahmenbedingungen für die Verwendung von Baustoffen aus nachwachsenden und damit ressourcenschonenden Rohstoffen schaffen.“ Öffentliche Gebäude sollen künftig so weit wie möglich in Holz- oder Holzhybridbauweise realisiert werden. Dafür stellt das Land 16,6 Millionen Euro Fördergelder zur Verfügung.

An dem Fachsymposium nehmen über 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, aus Forschung und Wissenschaft, von Planungsbüros, der Bau- und Recyclingwirtschaft sowie dem Wohnungsbau aus ganz Deutschland teil.

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