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Einbürgerungsfeier des Landes

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Einbürgerungsfeier des Landes Baden-Württemberg

Das Land hat neu eingebürgerte Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger zu einer Einbürgerungsfeier mit Innenminister Thomas Strobl nach Stuttgart eingeladen. Im vergangenen Jahr wurden im Land rund 16.300 Personen eingebürgert.

„Die Einbürgerung ist mehr als nur ein Aktenvorgang oder das Überreichen eines Dokuments. Sie ist ein Bekenntnis zu Deutschland! Mit der Einbürgerung bekennt man sich feierlich zu unserem Staat, zu unseren Werten und zu unserer freiheitlichen demokratischen Rechtsordnung. Mit dem Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit haben die Neubürgerinnen und Neubürger einen wichtigen Schritt für unseren Staat und natürlich auch für sich ganz persönlich getan“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl am Freitag (25. Oktober). Anlass war die Einbürgerungsfeier des Landes Baden-Württemberg, zu der rund 300 Gäste aus 48 verschiedenen Nationen von Minister Thomas Strobl ins Neue Schloss geladen waren.

„Im Namen der Landesregierung Nordrhein-Westfalen gratuliere ich Ihnen sehr herzlich zu diesem wichtigen Schritt. Ihre Einbürgerung ist nicht nur ein großer Gewinn für Sie persönlich, sondern auch für unsere Demokratie. Denn Vielfalt ist die Stärke unserer Gesellschaft. Für mich ist der heutige Tag auch deshalb besonders, weil ich mich selbst vor einigen Jahren für die deutsche Staatsbürgerschaft entschieden habe. Ich kann nachempfinden, wie Sie sich heute fühlen, und freue mich, dass Sie nun auch offiziell in Deutschland angekommen sind“, sagte die nordrhein-westfälische Integrationsstaatsekretärin Serap Güler, die Festrednerin der Einbürgerungsfeier.

Rund 16.300 Einbürgerungen im Jahr 2018

Im Jahr 2018 wurden in Baden-Württemberg rund 16.300 Personen eingebürgert. Die meisten waren zuvor Staatsangehörige der Türkei (3.490), des Kosovo (1.375), Griechenlands (711), Rumäniens (694) und des Vereinigten Königreichs (665).

„Die Einbürgerung steht am Ende eines langen und manchmal bestimmt auch nicht einfachen Integrationsprozesses. Unsere neuen deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger sprechen die deutsche Sprache und stehen wirtschaftlich auf eigenen Beinen. Sie haben Freunde gefunden, in der Nachbarschaft, bei der Arbeit oder in der Freizeit. Deutschland ist ihre Heimat geworden – eine Heimat, auf die wir gemeinsam stolz sein dürfen. Nach wechselvoller und verhängnisvoller Geschichte leben wir heute in einem Land, das seinen Bürgerinnen und Bürgern ein Höchstmaß an Frieden, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Sicherheit und Wohlstand ermöglicht. Unsere freiheitliche Gesellschaft lebt davon, dass wir uns für das Gemeinwesen interessieren und engagieren, dass uns das Gemeinwohl nicht gleichgültig, sondern ein persönliches Anliegen ist. Wir müssen dazu bereit sein, diese Werte auch zu verteidigen. Wie sehr die Verteidigung unserer gemeinsamen Werte Not tut, haben wir alle bei den schlimmen und unerträglichen Vorkommnissen in Halle erleben müssen. Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gehen gar nicht in Deutschland - und werden mit aller Entschlossenheit und mit allen Mitteln des demokratischen Rechtsstaats bekämpft“, sagte Strobl.

„Nehmen Sie Ihre Bürgerrechte aktiv in Anspruch, bringen Sie bei den demokratischen Wahlen auf allen Ebenen Ihre Stimme ein, treten Sie für unseren Staat ein, wo immer dies nötig ist. Sie haben mit einem feierlichen Ja zum deutschen Staat ein positives Bekenntnis abgegeben. Und dieser deutsche Staat sagt auch Ja zu Ihnen“, erklärte Innenminister Thomas Strobl abschließend.

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