Landwirtschaft

Digitales Antragsverfahren für Rebflächen-Förderung startet

Das Land treibt die Digitalisierung im Agrarbereich weiter voran: Ab sofort kann die Förderung zur „Umstrukturierung und Umstellung von Rebflächen (UuU)“ ausschließlich online über das Portal FIONA beantragt werden.

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Die Weinberg-Steillagen mit mittelalterlichen Trockenmauern am Neckar bei Lauffen (Baden-Württemberg). (Bild: Bernd Weißbrod / dpa)
Symbolbild

„Mit der Digitalisierung des Antragsverfahrens zur Förderung der Umstrukturierung und Umstellung von Rebflächen setzen wir einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einer modernen, bürgernahen Verwaltung im Agrarbereich“, erklärte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, anlässlich der Öffnung des digitalen Förderverfahrens über das Flächeninformations und Online-Antrags-System (FIONA) für das Antrags- und Durchführungsjahr 2026.

Ab sofort kann der Förderantrag für die Maßnahme „Förderung der Umstrukturierung und Umstellung von Rebflächen (UuU)“ ausschließlich digital über FIONA gestellt werden. Die papiergebundene Antragstellung entfällt. Damit wird das Verwaltungsverfahren für Winzerinnen und Winzer einfacher, schneller und effizienter.

In FIONA ist der Antrag im Navigationsbaum unter „Förderanträge“ und „UuU“ zu finden. Für eine vollständige Antragstellung sind insbesondere im Bereich „Maßnahme“ sowie im „Flurstücksverzeichnis“ die erforderlichen Angaben zu machen. Der Antrag ist abschließend über die Funktion ‚„Antrag einreichen“ digital zu übermitteln.

Antragsfrist endet am 31. August 

Die Antragsfrist bleibt unverändert und endet für das Durchführungsjahr 2026 am 31. August 2025. Es handelt sich hierbei um eine Ausschlussfrist – eine verspätete Antragstellung ist nicht möglich.

Umstrukturierung und Umstellung von Rebflächen (UuU)

Die Maßnahme „Umstrukturierung und Umstellung von Rebflächen“ ist ein zentrales Förderinstrument im Rahmen der nationalen Stützungsprogramme für den Weinbau. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der Weinbaubetriebe durch zeitgemäße Rebanlagen, Sortenwechsel und Flächenzuschnitte zu stärken. Gerade in Zeiten des Klimawandels und sich wandelnder Marktanforderungen bietet die Förderung wichtige Impulse für die nachhaltige Weiterentwicklung des Weinbaus in Baden-Württemberg.

Im vergangenen Jahr wurden die Fördersätze angehoben und eine zusätzliche Prämie für PIWI-Rebsorten (pilzwiderstandsfähige Rebsorten) eingeführt, um Innovation und ökologische Nachhaltigkeit gezielt zu fördern. Damit setzt das Land ein deutliches Zeichen für einen zukunftsfähigen Weinbau.

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