Woman Leadership Lunch

Dialogreihe mit Spitzenunternehmerinnen fortgesetzt

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Woman Leadership Lunch am 14. Januar 2019 (Bild: © Franziska Kraufmann)

Staatssekretärin Katrin Schütz hat sich zum zweiten „Women Leadership Lunch“ mit Spitzenfrauen aus baden-württembergischen Unternehmen auf dem Flughafen Stuttgart getroffen. Durch die Dialogreihe sollen Frauen in Führungspositionen gestärkt und besser vernetzt werden.

Staatssekretärin Katrin Schütz hat sich mit Spitzenfrauen aus baden-württembergischen Unternehmen zum zweiten „Women Leadership Lunch“ auf dem Flughafen Stuttgart getroffen. Ziel der neuen Dialogreihe ist es, die Vernetzung und den Austausch von Spitzenvertreterinnen der baden-württembergischen Wirtschaft strategisch auszubauen und gemeinsame Initiativen zur Förderung von Frauen in Führungspositionen zu entwickeln sowie aktuelle wirtschaftspolitische Themen zu diskutieren.

„Die Landesregierung unterstützt das Ziel, dass mehr Frauen in Führungspositionen gelangen. Die Gleichberechtigung steht seit fast 70 Jahren in unserer Verfassung und wir feiern aktuell 100 Jahre Frauenwahlrecht. Weder in der Politik noch in Wirtschaft oder Wissenschaft sind Frauen aber bisher gleichberechtigt an der Spitze vertreten“, sagte Staatssekretärin Katrin Schütz. „Wir müssen das Potenzial qualifizierter Frauen zur Sicherung unseres Wohlstandes, zur Fachkräftesicherung und zur Innovationsförderung besser nutzen und mehr Frauen in Führung bringen.“

Trotz vieler Bemühungen auf den unterschiedlichen Ebenen in Politik, Unternehmen und Wirtschaftsorganisationen ist der Frauenanteil in Führungspositionen in Deutschland zuletzt sogar leicht gesunken und beträgt laut Statistischem Bundesamt 29 Prozent. Die Bundesrepublik landet im neuen Ranking des Weltwirtschaftsforums zum Stand der Gleichberechtigung nur noch auf Platz 14.

„Wir müssen die ‚gläserne Decke‘ endlich durchbrechen. Dazu müssen Frauen in Führungspositionen als Vorbilder besser sichtbar werden und strategische Netzwerke bilden. Wir brauchen gezieltes Engagement und eine höhere Verbindlichkeit in Politik und Wirtschaft. Ohne feste Zielsetzungen und engagierte Selbstverpflichtung geht es nicht. Wir wollen, dass deutlich mehr Unternehmen Diversity Management sowie eine moderne Unternehmenskultur mit flexiblen Arbeitsmodellen und gleichberechtigten Karrierechancen gezielt umsetzen und dies auch explizit in den Zielen ihres Managements verankern“, so die Staatssekretärin.

Dass eine moderne, gleichberechtigte Arbeitswelt und Unternehmenserfolg nur zusammen funktionieren, legte Dr. Elke Frank, Senior Vice Presidentin HR Development der Deutschen Telekom AG in ihrer Keynote detailliert dar.

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