Nahverkehr

Das Land steht zur „Kombilösung Karlsruhe“

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Karlsruhe: Ein Teil der Kriegsstraße. Diese wird Teil der sogenannten Kombilösung Karlsruhe. (Foto: © dpa)

Die Landesregierung hat einer weiteren Beteiligung des Landes am Projekt „Kombilösung Karlsruhe“ grundsätzlich zugestimmt und weitere rund 30 Millionen Euro für das Großprojekt in Aussicht gestellt. Das Vorhaben ist derzeit eines der größten ÖPNV-Infrastrukturvorhaben im Land.

Der Ministerrat hat in seiner Sitzung am 12. Juni 2018 einer weiteren Beteiligung des Landes am Projekt „Kombilösung Karlsruhe“ grundsätzlich zugestimmt. Das aus den zwei Teilprojekten „Stadtbahntunnel unter der Kaiserstraße mit Südabzweig“ und „Straßenbahn in der Kriegsstraße mit einem Straßentunnel“ bestehende Vorhaben ist derzeit eines der baulich und finanziell größten ÖPNV-Infrastrukturvorhaben im Land. Das Vorhaben soll nach dem aktuellen Zeitplan im Jahr 2021 fertiggestellt werden.

Weitere rund 30 Millionen Euro vom Land in Aussicht gestellt

Nach der heutigen Beschlussfassung des Ministerrats wird die Beteiligung des Landes an den Mehrkosten neu geregelt. Der Landesanteil wird gemäß dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz für den aktuellen Ergänzungsantrag in Höhe von 20 Prozent der zuwendungsfähigen Baukosten liegen. Auf der Basis aktueller Prüfergebnisse liegt der Landesbeitrag um rund 30 Millionen Euro höher als im Finanzierungsvertrag von 2008 vereinbart.

Verkehrsminister Winfried Hermann sagte: „Das Land kommt der Stadt mit der deutlichen Erhöhung der Landesmittel weit entgegen – zumal mit weiteren Kostensteigerungen zu rechnen ist, die den Landesanteil vorbehaltlich weiterer politischer Entscheidungen noch steigen lassen könnten. Wir werden damit jedoch zugleich unserer durch die Finanzierungsvereinbarung aus dem Jahr 2008 begründeten politischen Mitverantwortung für die zweitgrößte ÖPNV-Infrastrukturmaßnahme im Land gerecht.“

Entscheidend für die weitere Landesbeteiligung ist aber, dass der Bund für die erhöhten Kosten dieses Projekts entsprechende, zusätzliche Bundesmittel zur Verfügung stellt.

Weitere Meldungen

Eine Frau bedient das Portal ELSTER der deutschen Steuerverwaltungen zur Abwicklung der Steuererklärungen und Steueranmeldungen über das Internet.
Steuern

Digitale Steuererklärung wird deutlich einfacher

Verkehrsunfallbilanz 2025
Verkehrsunfallbilanz 2025

Straßenverkehr in Baden-Württemberg wird immer sicherer

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 10. Februar 2026

Zwei Grundschüler stehen an einer Straße vor einer Schule.
Verkehrssicherheit

Bewerbungen für Verkehrs­präventionspreis ab jetzt möglich

Ländlicher Raum
Ländlicher Raum

Modernisierung Ländlicher Wege ist Zukunftssicherung

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. Februar 2026

Kinder sind auf einer Straße mit dem Fahrrad unterwegs zur Schule. (Foto: © dpa)
Sicherer Schulweg

Mehr Verkehrssicherheit durch Schulstraßen und Schulzonen

Autos fahren über eine Kreuzung in Reutlingen. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Verkehrssicherheit

Vernetzte Verkehrssicherheitsarbeit im Fokus

Minister Strobl Einweihung Schnellladesäule
Polizei

Polizei Baden-Württemberg testet Schnellladesäule

Ein Mann geht mit Kinderwagen und Hund auf einem Gehweg in Heidelberg.
Fußverkehr

Baden-Württemberg stärkt das Gehen im Alltag

Parken und Mitfahren (Quelle: Straßenverkehrs-Ordnung, DIN-Normen und Verkehrsblatt)
Mobilität

Verkehrsministerium startet Plattform Mitfahren-BW

Die Altstadt von Meersburg am Bodensee.
Tourismus

Nationale Tourismusstrategie setzt klaren Kurs auf Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit

Herr Peter S. Krause, Frau Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Frau Barbara Resch bei der Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung
Wirtschaft

Agenda für eine starke Metall- und Elektroindustrie im Land

Die Strohgäubahn steht im Bahnhof von Korntal. (Foto: dpa)
Schienenverkehr

Land stärkt kommunale Nebenbahnen

Ein Biber, fotografiert an einem Fluss (Quelle: dpa).
Artenschutz

Biberverordnung hilft bei Konfliktfällen