CORONAVIRUS

Bund beschließt Hilfen für Studierende

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Professor hält in einem Hörsaal vor Studierenden eine Vorlesung.

Der Bund stellt Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingten Notlagen bereit und stockt den Nothilfefonds der Studierendenwerke auf.

Zum angekündigten Nothilfefonds des Bundes für Studierende, die wegen der Corona-Pandemie in finanzielle Not geraten sind, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer: „Ich bin sehr froh, dass der Bund endlich seiner Verantwortung nachkommt und die Studierenden nicht im Regen stehen lässt – das war längst überfällig! Ich halte die Aufstockung der Nothilfefonds der Studierendenwerke für richtig und auch eine Ausweitung des Überbrückungskredits für ausländische Studierende für wichtig. Dass diese jedoch erst ab Juli 2020 und nicht, wie inländische Studierende, ab Mai Förderung bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen können, ist für mich nicht nachvollziehbar.“

Online-Beantragung ab 8. Mai 2020

Sie hätte das von den drei grünen Wissenschaftsministerinnen aus Baden-Württemberg, Hamburg und Hessen vorgelegte Dual-Modell für effektiver und gerechter gehalten, betonte Bauer. Dieses Modell setzt sich aus Darlehen und Zuschuss zusammen und wäre zudem niedrigschwelliger über die Studierendenwerke abgewickelt worden als das jetzt beschlossene zinslose Darlehen. Zusammen mit der KfW-Bank stellt der Bund Überbrückungskredite in Höhe von fast einer Milliarde Euro für in Not geratene Studierende bereit und unterstützt die deutschen Studierendenwerke mit einem Zuschuss von 100 Millionen Euro. Von Freitag, 8. Mai 2020, an können Studierende das zinslose Darlehen online beantragen. Auch ausländische Studierende haben von Juli an die Möglichkeit.

Theresia Bauer forderte eine zeitnahe Nachjustierung, sollten sich diese Überbrückungskredite der KfW als Ladenhüter erweisen, sowie Klarheit bezüglich der Regelstudienzeit bei der Förderung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG). Bisher ist der Bund nur bereit, beim BAföG zur Regelstudienzeit Einzelfalllösungen zuzulassen.

Pressemitteilung des Bundesbildungsministeriums vom 30. April 2020

KfW-Corona-Hilfe für Studierende

Land legt Nothilfefonds für Studierende auf

Aktuelle Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Weitere Meldungen

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
EU-Donauraumstrategie

Europäische KI-Netzwerke stärken Witschaft

Kur- und Heilwald
Forst

Handbuch für Kur- und Heilwälder veröffentlicht

Unser Dorf hat Zukunft - Landesentscheid 2025: Griessen
Ländlicher Raum

Klettgau-Grießen gewinnt Silber bei „Unser Dorf hat Zukunft“

Eine Person erntet eine Traube bei der Weinlese.
Weinbau

Neue Verwaltungsvorschrift unterstützt Weinbau

Verdienstkreuz für Volker Jobst
Auszeichnung

Bundesverdienstkreuz für Volker Jobst

Labor-Utensilien bei einem Drug-Checking-Projekt
Suchthilfe

Land bereitet Drug-Checking-Verordnung vor

Eine Frau und ein Mann bei der Weinlese.
Weinbau

Förderprogramm für den Weinbau gestartet

Logo der Wirtschaftsministerkonferenz der Länder
Wirtschaftsministerkonferenz

Wirtschaftsminister der Länder tagen in Konstanz

Bescheidübergabe Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach | Neu-Ulm
Wirtschaft

Digitalisierungszentrum mit rund 500.000 Euro gefördert

Sojabohnenernte in Umkirch
Landwirtschaft

Ernte auf gentechnisch veränderte Organismen untersucht

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Mitte) mit dem Gewinnerteam „Cover Curtains“ des „Start-up BW Young Talents 2026“-Wettbewerbs.
Start-up BW

Schülerteam „Cover Curtains“ gewinnt „Start-up BW Young Talents“

Auf durchsichtigem Grund steht Rrealschulpreis NANU?!", dahinter ist verschwommen ein Gebäude zu sehen.
Schule

Landessieger des NANU?!-Wettbewerbs 2026 gekürt

Firma WMB Ventilatoren GmbH in Obersontheim
Ländlicher Raum

Vier Millionen Euro für innovative Unternehmen

Etwa ein Dutzend Besucher der Futorumundo vor Werbefahnen der Veranstaltung.
Futuromundo

Land treibt interdisziplinäre Innovationen voran

Innenminister Manuel Hagel (links) und Kapitän zur See Michael Giss, Kommandeur des Landeskommandos der Bundeswehr Baden-Württemberg (rechts)
Sicherheit

Zukunft des Landeskommandos Baden-Württemberg gesichert