Schule

Landessieger des NANU?!-Wettbewerbs 2026 gekürt

Mit kreativen Ideen und wissenschaftlichem Forschergeist haben Realschülerinnen und Realschüler aus ganz Baden-Württemberg beim Landeswettbewerb „NANU?!“ überzeugt.

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Auf durchsichtigem Grund steht Rrealschulpreis NANU?!", dahinter ist verschwommen ein Gebäude zu sehen.

Realschülerinnen und Realschüler tüfteln, forschen und experimentieren: Die MINT-AG 6 bis 10 der Max-Eyth-Realschule Backnang gewinnt den ersten Platz beim Realschulwettbewerb „NANU?!“. Die Siegerinnen und Sieger sind im Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart gekürt worden. „NANU?!“ steht für „Neues aus dem Naturwissenschaftlichen Unterricht“ und ist das Motto des einzigen Landeswettbewerbs, der sich ausschließlich an Realschülerinnen und Realschüler richtet. Kultusminister Andreas Jung ist Schirmherr des Wettbewerbs.

Vor Ort bei der Ehrung gratulierte der Staatssekretär im Kultusministerium, Andreas Deuschle, den Preisträgerinnen und Preisträgern zu ihrem Einfallsreichtum, ihrem Forschergeist und ihrem Engagement: „Der Name des Wettbewerbs ist Programm: Nanu?! steht für Staunen, für Neugier und für den Wunsch, den Dingen auf den Grund zu gehen. Es ist beeindruckend, wie viele junge Menschen genau das mit Akribie und Wissensdurst getan haben.“ Wer die Welt verstehen wolle, brauche naturwissenschaftliches Denken. „Genau das fördert der NANU?!- Wettbewerb und macht deutlich, wie lebendig und praxisnah Wissenschaft im Schulalltag vermittelt werden kann“, betonte Staatssekretär Deuschle.

Das Kultusministerium setzt mit dem Wettbewerb Impulse für die Unterrichtsentwicklung im Bereich MINT. Lehrkräfte werden ermutigt, innovative Wege im naturwissenschaftlichen Unterricht zu gehen. Dazu zählen eine stärkere Schülerorientierung, projektbasiertes Lernen, Teamarbeit sowie freie Arbeitsformen, die das selbstständige Denken und Arbeiten der Schülerinnen und Schüler fördern. Staatssekretär Deuschle: „So wird der MINT-Unterricht für die Schülerinnen und Schüler zur Experimentierwerkstatt und gleichzeitig zur Talentschmiede für künftige Tüftlerinnen und Denker im Land.“

Die Gewinner im Überblick

  • 1. Platz: MINT AG 6 bis 10 der Max-Eyth-Realschule Backnang mit dem Projekt „BryoPower – Unser smartes Moos-System für Luft und Klima“.
  • 2. Platz: Arbeitsgemeinschaft Klasse 6 bis 9 der Schule an der Donauschleife Munderkingen mit dem Projekt „Hitzeschutz, aber wie?“.
  • 3. Platz: Forscherwerkstatt 5 bis 8 des Schulverbunds Frommern, Balingen, mit dem Projekt: „Auf der Kippe – Sind Zigarettenkippen schädlich für Wasserlebewesen?“.

Weitere Schulen im Finale

  • Max-Eyth Realschule Backnang, Science Crew Klasse 7 bis 10 mit dem Projekt: Algen geben Gas – Vom Algenreaktor zum Biokraftstoff
  • Sophie La Roche-Realschule, Bönnigheim, Klasse 9b, mit dem Projekt: Backmischungen unter der Lupe
  • Max-Planck-Realschule Bretten, MINT AG 5/6 mit dem Projekt: Untersuchung der Auswirkungen von Plastik auf Umwelt und Alltag
  • Realschule Oberesslingen, Esslingen am Neckar, Klasse 7c, mit dem Projekt: Sich clever vor Verletzungen schützen - Den Bewegungsapparat des Menschen verstehen
  • Eichendorff-Realschule Gottmadingen, Klasse 6b, mit dem Projekt: Getarnt, geduldig, faszinierend – Künstler der Nachahmung: Wie Stabheuschrecken sich unsichtbar machen
  • Eichendorff-Realschule Gottmadingen, Klasse 8, mit dem Projekt: Der Trinkflaschen Check: Wo Keime Urlaub machen
  • Realschule am Eichberg Pfullendorf, Klasse 8c, mit dem Projekt: Mit Algen in die Zukunft – Mach’s bunt! Woher kommt das Blau der Zukunft in unseren Süßigkeiten?

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