Innere Sicherheit

Bilanz zum länderübergreifenden Fahndungs- und Sicherheitstag

Im Rahmen des länderübergreifenden Fahndungs- und Sicherheitstags am 6. Mai 2026 kontrollierte die Polizei Baden-Württemberg knapp 12.000 Personen und stellte über 1.800 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten fest.

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Eine Haltekelle der Polizei ist bei einer Kontrolle vor einem Polizeifahrzeug zu sehen. (Foto: © dpa)
Symbolbild

Zum neunten Mal in Folge fand der länderübergreifende Fahndungs- und Sicherheitstag zur Bekämpfung der Straftaten im öffentlichen Raum statt. Am 6. Mai 2026 kontrollierte die Polizei Baden-Württemberg knapp 12.000 Personen und stellte über 1.800 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten fest.

Rund 12.000 Personen kontrolliert

„Das Sicherheitsempfinden der Menschen wird maßgeblich von Straftaten im öffentlichen Raum beeinflusst. Mit unserem länderübergreifenden Fahndungs- und Sicherheitstag setzen wir deshalb genau dort an: Mit einem hohen Kontrolldruck, polizeilicher Präsenz und gut vernetzter Zusammenarbeit zwischen Justiz, Polizei und dem gesamten Sicherheitsapparat gehen wir konsequent gegen Kriminelle im öffentlichen Raum vor. Und das mit Erfolg – die Sicherheitsbehörden im Land haben mehr als 49 Straftäter festgenommen, knapp 12.000 Personen kontrolliert und 17 Waffen sowie 105 Messer sichergestellt. Damit stärken wir das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung weiter. Mein Dank gilt den eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten sowie allen beteiligten Kräften für ihre hervorragende Arbeit. Gemeinsam sorgen sie für noch mehr Sicherheit in Baden-Württemberg - und das freilich nicht nur am Sicherheitstag, sondern tagein, tagaus, 24 Stunden, sieben Tage die Woche“, bilanziert der Stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl.

Zahlreiche Kontroll- und Fahndungsmaßnahmen

Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland, der Freistaat Bayern und Baden-Württemberg haben am vergangenen Mittwoch, 6. Mai 2026, zeitgleich zahlreiche Kontroll- und Fahndungsmaßnahmen durchgeführt. Allein in Baden-Württemberg kontrollierte die Polizei, unterstützt von Einsatzkräften der Bundespolizei, des Zolls, der Städte- und Gemeindeverwaltungen, der Steuerfahndung sowie der Ausländerbehörde und der Justiz 11.896 Personen, 3.373 Fahrzeuge sowie mehr als 7.600 Dokumente. 49 Personen wurden vorläufig festgenommen und insgesamt 80 Haftbefehle vollstreckt.

Bei den Einsatzmaßnahmen stellten die Sicherheitsbehörden landesweit 699 Gegenstände sicher oder beschlagnahmten sie. Darunter waren 17 Waffen und gefährliche Gegenstände sowie 105 Messer. Weiterhin haben die Sicherheitsbehörden Bargeld in Höhe von über 27.000 Euro in Verwahrung genommen.

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