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Bayaz übernimmt Patenschaft für Brillenpinguin

Finanzminister Dr. Danyal Bayaz hat in der Wilhelma die Patenschaft für einen Brillenpinguin übernommen. Er nutzte dabei die Gelegenheit, die 20-köpfige Brillenpinguingruppe selbst zu füttern.

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Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin (links) und Finanzminister Dr. Danyal Bayaz (rechts)

Finanzminister Dr. Danyal Bayaz hat in der Wilhelma die Patenschaft für einen Brillenpinguin übernommen. Er nutzte dabei die Gelegenheit, die 20-köpfige Brillenpinguingruppe selbst zu füttern. Finanzminister Dr. Danyal Bayaz: „Für mich ist es eine Herzenssache, die Wilhelma mit Tierpatenschaften zu unterstützen. Zuletzt war ich Pate von Unesco, dem Bullen der Kalifornischen Seelöwen. Dieses Jahr habe ich mir den Brillenpinguin ausgesucht. Brillenpinguine sind Meister der Effizienz: Sie schwimmen mit minimalem Energieaufwand und teilen sich den Brutdienst. Seelöwen und Brillenpinguine haben eines gemeinsam: Sie leben im Meer – einem Lebensraum, der durch Klimawandel, Umweltverschmutzung und Überfischung ganz besonders leidet.“

Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin: „Als Landesbetrieb wissen wir die verlässliche Unterstützung durch das Finanzministerium, dem wir unterstehen, zu schätzen. Es freut uns ganz besonders, dass Herr Minister Bayaz auch persönlich so viel Verbundenheit mit der Wilhelma beweist. Das sendet eine starke Botschaft aus – nicht nur für die Übernahme von Tierpatenschaften, sondern auch für den Schutz von Arten und ihrer Lebensräume.“

Population der Brillenpinguine

Brillenpinguine gelten als vom Aussterben bedroht. Der Großteil ihres Gesamtbestandes beschränkt sich auf nur wenige Kolonien in Südafrika und Namibia. Man schätzt, dass ihre Population in den vergangenen Jahrzehnten um rund 97 Prozent zurückgegangen ist. Aufgrund von Nahrungsmangel durch intensiven Fischfang, Plastikmüll, Verschmutzung durch Öl nach Schiffsunfällen oder durch Krankheiten dürfte sich die Situation noch weiter verschlimmern.

Die mit der Patenschaft verbundene Spende kommt nicht allein dem Patentier zugute. Die Spenden helfen Projekte mitzufinanzieren, die ohne sie gar nicht oder nur in abgespeckter Form zustande gekommen wären. In der Vergangenheit wurde damit beispielsweise die Terra Australis sowie die Bepflanzung im Asiatischen Schaubauernhof aufgewertet.

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