Fachkräfte

Aufbau eines Welcome Centers in Ostwürttemberg

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Welcome Center Baden-Württemberg

Die Welcome Center im Land bieten internationalen Fachkräften und den Unternehmen wichtige Unterstützung. Auch die Region Ostwürttemberg soll durch eine solche Einrichtung gestärkt werden.

„Internationale Fachkräfte müssen nicht nur ihren Weg nach Baden-Württemberg, sondern vor Ort auch langfristig einen Platz in der Arbeitswelt und der Gesellschaft finden“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Anlass ist ein neuer Förderaufruf: 2020 soll Ostwürttemberg auch Teil des bundesweit einzigartigen Netzes von Welcome Centern in Baden-Württemberg werden. „Unsere Welcome Center bieten internationalen Fachkräften und unseren Unternehmen wichtige Unterstützung. Auch die Region Ostwürttemberg soll durch ein Welcome Center gestärkt werden“, so die Ministerin weiter.

Landesweit bislang zehn Welcome Center

Aktuell fördert das Wirtschaftsministerium landesweit zehn Welcome Center – vom Bodensee bis zur Metropolregion Rhein-Neckar – und deckt somit fast flächendeckend ganz Baden-Württemberg ab. In der Region Ostwürttemberg finanziert das Wirtschaftsministerium bereits das erfolgreiche Modellprojekt „Willkommensbüro für Internationale Studierende in Ostwürttemberg (WISO)“, das von der Hochschule Aalen koordiniert wird. Das Projekt „WISO“ setzt bereits Formate für die erfolgreiche Ansprache internationaler Studierender und deren Gewinnung für den regionalen Arbeitsmarkt um. Im Anschluss an das Modellprojekt soll auf Grundlage dieses Wissens- und Erfahrungsschatzes der Aufbau eines vollwertigen Welcome Centers in der Region Ostwürttemberg ermöglicht werden.

Gefördert wird ein Welcome Center, das mit seinem Angebot die gesamte Fläche der Region Ostwürttemberg abdeckt. Das Welcome Center soll daher bei einer Einrichtung angesiedelt sein, die in der Lage ist, in Kooperation mit den Partnern des regionalen Arbeitsmarkts die Integration von internationalen Fachkräften aller Berufsgruppen voranzubringen.

Anträge zum Aufbau eines Welcome Centers in der Region Ostwürttemberg, im Rahmen des Landesprogramms Welcome Center Baden-Württemberg, können bis zum 15. März 2020 beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg eingereicht werden. Die Förderung bezieht sich auf den Zeitraum 1. Mai bis 31. Dezember 2020. Perspektivisch wird allen im Rahmen des Landesprogramms ausgewählten Welcome Centern eine Förderung bis 2025 in Aussicht gestellt.

Wirtschaftsministerium: Förderaufruf und Antragsformulare

Förderung der Welcome Center

Die Welcome Center in Baden-Württemberg, die 2014 ins Leben gerufen wurden, dienen insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen als Anlauf-, Erstberatungs- und Informationsstelle für Fragen rund um die Rekrutierung und der erfolgreichen Integration internationaler Fachkräfte. Gleichzeitig sind die Welcome Center auch für internationale Fachkräfte und ihre Familien, einschließlich der internationalen Studierenden an den Hochschulen des Landes, eine wichtige Anlaufstelle. Die Erstberatung umfasst Themen wie Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen, Informationen über den regionalen Arbeitsmarkt und seine Unternehmen, Arbeitsplatzsuche und Bewerbung, Anerkennung beruflicher Qualifikationen und Deutschkurse. Durch die Vernetzung der Welcome Center untereinander und mit den wichtigen Partnern des regionalen Arbeitsmarkts, sind die Welcome Center umfassende Kompetenzzentren für die Arbeitsmarktintegration internationaler Fachkräfte.

Aktuell werden bereits folgende Welcome Center gefördert:

  • Welcome Center Bodensee-Oberschwaben (Träger: CJD Bodensee-Oberschwaben e. V.)
  • Welcome Center Heilbronn-Franken (Träger: Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH)
  • Welcome Center Nordschwarzwald (Träger: Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald)
  • Welcome Center Region Stuttgart (Träger: Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH)
  • Welcome Center Rhein-Neckar (koordinierender Träger: Wirtschaftsförderung der Stadt Mannheim)
  • Welcome Center Schwarzwald-Baar-Heuberg mit Hochrhein-Bodensee (koordinierender Träger: Wirtschaftsförderungsgesellschaft Schwarzwald-Baar-Heuberg mbH)
  • Welcome Center Sozialwirtschaft Baden-Württemberg (koordinierender Träger: Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Württemberg e. V.)
  • Welcome Center Südlicher Oberrhein (Träger: AEF – Spanische Weiterbildungsakademie e. V.)
  • Welcome Center TechnologieRegion Karlsruhe (Träger: TechnologieRegion Karlsruhe GmbH)
  • Welcome Center Ulm/Oberschwaben (Träger: Industrie- und Handelskammer Ulm)

Weitere Meldungen

Eine Frau sitzt mit einem Laptop an einem Tisch im Homeoffice.
familyNET 4.0

Wettbewerb für moderne Unternehmenskultur geht in achte Runde

Landeskreditbank Baden-Württemberg
Jahresbilanz

L-Bank sieht hohen Bedarf an Unterstützung im Strukturwandel

Ein Messegast lässt sich eine so genannte ORC-Anlage erläutern.
Klimaschutz

Land fördert Energiefahrpläne für Unternehmen und Einrichtungen

Richter im Landgericht Stuttgart
Justiz

Neues KI-Werkzeug für effiziente Justizverfahren

Zitterpappel
Forst

Zitterpappel bereichert Wald und Bioökonomie

Ein Bauarbeiter schaut auf ein Gebäude, das als Testobjekt aus Recyclingbeton gebaut wird.
N!BBW

Neue Termine für Workshops „Nachhaltiges Bauen“

Teilnehmende der Integrationsministerkonferenz 2026 sitzen in großer Runde an Konferenztisch, das Logo der IntMK ist auf eine große Leinwand projiziert.
Integration

Land setzt Impulse bei der Integrationsministerkonferenz

v.l.n.r.: Landespolizeipräsidentin Dr. Stefanie Hinz, Leitender Kriminaldirektor Ralf Keller, Polizeivizepräsident Ralf Keppler und Innenstaatssekretär Thomas Blenke MdL
Polizei

Neuer Polizeivizepräsident beim Polizeipräsidium Reutlingen

Absperrung auf einer Straße. Im Hintergrund eine Autobrücke.
Kommunaler Straßenbau

Land unterstützt Kommunen beim Umbau der Straßeninfrastruktur

Neubau Kollegiengebäude 1, Pädagogische Hochschule Freiburg, Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten, Stuttgart
Holzbau

Klimafreundlich Bauen mit Holz

Ein Netzwerk-Kabelstecker leuchtet in der Netzwerkzentrale einer Firma zu Kontrollzwecken rot. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
Sicherheit

Strobl begrüßt Einigung zur Speicherfrist von IP-Adressen

Ein Mitarbeiter von Kawasaki führt bei der Industriemesse Hannover Messe am Messestand von Microsoft die Überwachung und Steuerung einer Maschine mit einer AR-Brille (Augmented Reality) vor.
Industrielle Innovation

Baden-Württemberg auf der Hannover Messe 2026

Logo von Start up BW
Start-up BW

Auswahl für Start-up BW Pre-Seed steht

Verleihung Gigabitkommune@BW
Breitbandausbau

33 weitere Gigabitkommunen

Breitbandübergabe
Digitalisierung

38,4 Millionen Euro für den kommunalen Breitbandausbau