Arbeitsmarkt

Arbeitsmarkt weiter auf Erholungskurs

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Eine Monteurin arbeitet im Werk zwei des Automobilzulieferers ZF Friedrichshafen an einem Getriebe für Lastwagen, das ZF Traxon heißt. (Bild: © picture alliance/Felix Kästle/dpa)

Die Zahl der Arbeitslosen im Land hat im Juli 2021 einen neuen Tiefststand während der Corona-Krise erreicht. Der anhaltende Anstieg der offenen Stellen rückt ein Erreichen des Vorkrisenniveaus in greifbare Nähe. Es gibt noch viele offene Ausbildungsplätze für Jugendliche.

„Der Arbeitsmarkt erholt sich weiter von den negativen Corona-Effekten“, zeigte sich Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich der Veröffentlichung der neuen Zahlen zum Arbeitsmarkt für Baden-Württemberg erfreut. Im Juli 2021 ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Juni 2021 um 4.595 beziehungsweise minus 1,9 Prozent auf 241.892 gesunken. „Die Zahl der Arbeitslosen ist auf einem neuen Tiefststand während der Corona-Krise. Das ist eine erfreuliche Nachricht, die mich optimistisch stimmt. Um den Risiken durch neue Virusvarianten vorzubeugen, ist natürlich immer noch Vorsicht und das Einhalten der geltenden Maßnahmen nötig“, so die Ministerin weiter.

Die Arbeitslosenquote kann erneut einen Rückgang zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte verzeichnen. Mit 3,8 Prozent im Juli 2021 liegt sie damit auf dem besten Wert seit März 2020 (damals 3,4 Prozent). Aktuell fällt die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahresmonat um knapp 38.808 bzw. 13,8 Prozent niedriger aus. Auch die Stellennachfrage ist mit 94.414 auf dem höchsten Wert seit November 2019. „Der anhaltende Anstieg der von der Wirtschaft gemeldeten offenen Stellen ist ein sehr positives Zeichen. Die Erhöhung binnen eines Jahres um knapp 27.500 beziehungsweise 41,5 Prozent rückt ein Erreichen des Vorkrisenniveaus in greifbare Nähe“, kommentierte die Ministerin.

Viele offene Ausbildungsplätze für Jugendliche

Bei Jugendlichen unter 25 Jahren ist hingegen ein Anstieg der Arbeitslosen um 1.486 Personen beziehungsweise plus 7,9 Prozent im Vergleich zum Juni 2021 zu verzeichnen (Anstieg der Quote von 2,7 auf 2,9 Prozent). Die Zunahme ist allerdings saisonal bedingt und hauptsächlich auf das Ende von schulischen und beruflichen Ausbildungsgängen im Sommer zurückzuführen. „Angesichts der steigenden Arbeitskräftenachfrage bin ich zuversichtlich, dass sich die beruflichen Perspektiven für Jugendliche bis September wieder verbessern. Da es noch viele offene Ausbildungsplätze gibt, ermutige ich die Jugendlichen, ihre Chance auf eine Ausbildung jetzt zu nutzen und so einen guten Grundstein für ihr Berufsleben zu legen“, so Hoffmeister-Kraut.

Christian Rauch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit, betont: „Passend zum Ferienbeginn, der für viele auch das Ende ihres letzten Schuljahres ist, nochmal der Hinweis: Es gibt noch freie Ausbildungsplätze für diesen September! Für all‘ diejenigen, die noch auf der Suche sind – eine Bewerbung lohnt sich auch jetzt noch! Und die Berufsberaterinnen und -berater Eurer Arbeitsagentur unterstützen Euch dabei, herauszubekommen, welche Ausbildung zu Euch passt, bei der Stellensuche oder bei der Bewerbung.“

Presseinformation der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit vom 29. Juli 2021: Der Arbeitsmarkt im Juli

Quelle:

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg / Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit

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