Sommerschule

7. „Goldader Sommercamp“ in Pforzheim

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Flüchtlingskinder werden auf die Teilnahme am regulären Schulunterricht vorbereitet (Quelle: dpa)

Die 42 Schülerinnen und Schüler des „Goldader Sommercamps“ in Pforzheim haben die vierwöchige Sommerschule mit einer Theateraufführung zum Abschluss gebracht. Das „Goldader Sommercamp“ findet in diesem Jahr bereits zum siebenten Mal statt und richtet sich vor allem an bildungsbenachteiligte Kinder.

Die Amtschefin des Kultusministeriums, Ministerialdirektorin Gerda Windey, besuchte die Abschlussveranstaltung und nutzte die Gelegenheit, um sich bei den Veranstaltern für ihren ehrenamtlichen Einsatz zu bedanken: „Der Verein Goldader Bildung e. V. als Träger der Pforzheimer Sommerschule ist mit seinem hochwertigen Sommerschulkonzept ein Pionier der ersten Stunde. Was dieses hoch engagierte Team aus Deutschlehrern, Theaterpädagogen, Freizeit- und Sozialpädagogen, Schulsozialarbeitern und vielen weiteren Helfern leistet, ist enorm.“

Das „Goldader Sommercamp“ wird von mehreren außerschulischen Kooperationspartnern unterstützt und ist Teil des Sommerschulprogramms des Landes Baden-Württemberg. Die Schülerinnen und Schüler sind überwiegend Dritt- und Viertklässler aus insgesamt 17 Schulen in Pforzheim und dem Enzkreis. Sie stammen aus zwölf Nationen; aus Syrien oder dem Irak geflüchtete Kinder gehören ebenso dazu wie türkische und deutsche Schüler. Ziel der Veranstalter ist es, eine intensive Sprachförderung mit einem attraktiven Freizeitprogramm zu verbinden.

„Das Sommerschulprogramm hat sich inzwischen als ein fester Bestandteil der baden-württembergischen Schullandschaft etabliert und erreicht mit 39 Standorten im Jahr 2016 einen beachtlichen neuen Rekord“, erklärte Windey. Insgesamt haben so mehr als 1.000 Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, in den Sommerferien Lerninhalte zu wiederholen, zu vertiefen und neue Motivation für das neue Schuljahr zu gewinnen. Eine signifikante Verbesserung der Schülerleistungen durch die Teilnahme am Sommerschulprogramm ist inzwischen durch die wissenschaftliche Begleitung der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg belegt.

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