Landesjugendbeirat

Neue starke Stimme der Jugend im Land

Der erste Landesjugendbeirat hat sich zur konstituierenden Sitzung getroffen. Auf der Agenda standen Vorstandswahlen und jugendpolitische Themen.

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Eine Gruppe von Mädchen und Jungen stehen zusammen mit einer Frau und einem Mann auf eienr Treppe, im Vordergrund ist ein Mädchen im Rollstuhl zu sehen.

Heute, 16. Mai, konstituiert sich der erste Landesjugendbeirat des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport. Auf der Agenda der ersten Sitzung steht neben den Vorstandswahlen und jugendpolitischen Themen auch der Austausch mit Kultusministerin Theresa Schopper und Staatssekretär Volker Schebesta.

Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport geht auf den vielfach von Jugendlichen geäußerten Wunsch ein, neue Wege in der Beteiligung junger Menschen zu gehen: mit der Einrichtung des „Landesjugendbeirats des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport“ werden künftig 36 Jugendliche die Interessen von landesweit rund 1,6 Millionen jungen Menschen zwischen 14 und 27 Jahren vertreten – primär jenseits von unterrichtlichen Schulthemen. Die Gründung erfolgte Ende März. Der Landesjugendbeirat ist eine von mehreren Säulen im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport zur Intensivierung der Jugendbeteiligung.

Ausbau der Jugendbeteiligung

Kultusministerin Theresa Schopper ist von der Bedeutung des Landesjugendbeirats überzeugt: „Mit dem Landesjugendbeirat bekommen junge Menschen in Baden-Württemberg eine starke Stimme. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass wir die Jugend meinungsstark und hervorgehoben an Bord haben. Von ihrem Blickwinkel und ihren Anregungen werden wir in der Landespolitik profitieren.“

Staatssekretär Volker Schebesta: „Die Gründung des Landesjugendbeirats ist für mich ein bedeutsamer Schritt zum Ausbau der Jugendbeteiligung und zur gelebten Demokratiebildung.“

Auf der konstituierenden Sitzung des Landesjugendbeirats am heutigen Freitag, 16. Mai, kommen die Mitglieder des neuen Landesjugendbeirats erstmals im Kultusministerium zusammen. Sie wählen ihre Vorsitzenden, planen zukünftige Projekte und tauschen sich zu Themen, Anliegen, Erwartungen und Aufgaben mit Kultusministerin Theresa Schopper und Staatssekretär Schebesta aus. Dazu gehört beispielsweise die Planung, Konzeption und Durchführung der Jugendkonferenzen an Schulen sowie die jährlich stattfindende Landesjugendkonferenz, bei der zahlreiche Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg ihre Meinungen und Anregungen direkt mit Landespolitikerinnen und -politikern besprechen können.

Neue Wege im Dialog mit der Jugend

Mit der Einrichtung des Landesjugendbeirats wird die Jugendbeteiligung und der Dialog mit der Jugend im Land vom Kultusministerium weiter ausgebaut. Neben der Beratung der Landesregierung wird sich der Landesjugendbeirat ganz wesentlich um jugendpolitische Anliegen und um Aktivitäten rund um die Jugendbeteiligung kümmern. Jugendliche werden direkt eingebunden, können Projekte der Jugendbildung mitgestalten und jugendpolitische Veranstaltungen planen und verantworten. Der Landesjugendbeirat wird die Arbeit der Landesregierung beobachten und auswerten sowie Meinungsbilder von Jugendlichen zu aktuellen und zukünftigen Themen einholen. Für das kommende Schuljahr sind bereits eine Vielzahl an Jugendkonferenzen geplant. Die Ergebnisse werden dann vom Landesjugendbeirat aufgegriffen und weiterverfolgt.

Der Landesjugendbeirat ist mit 19 männlichen und 17 weiblichen Mitgliedern paritätisch besetzt. Die engagierten Jugendlichen sind zwischen 14 und 23 Jahre alt und kommen aus allen Teilen des Landes. Sie bringen verschiedene Erfahrungen und Interessen aus jugendpolitischen, sozialen, ehrenamtlichen, musischen oder sportlichen Engagements mit in den Landesjugendbeirat. Es sind alle Schularten im Gremium vertreten. 15 Plätze wurden an Jugendliche von weiterführenden allgemeinbildenden und beruflichen Schulen vergeben. Eine unabhängige Jury wählte hierzu anonymisiert aus 142 eingegangenen Bewerbungen aus. Weitere Mitglieder wurden vom Landesschülerbeirat, dem Dachverband der Jugendgemeinderäte, von Jugendgemeinderäten und der Landesstudierendenvertretung benannt.

Kultusministerium: Landesjugendbeirat

Kultusministerium: Landesjugendkonferenz

Kultusministerium: Jugendkonferenzen

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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