Energieeffizienz

500. „KEFF-Check“ in der Region Stuttgart

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Logo der Regionalen Kompetenzstellen des „Netzwerks Energieeffizienz“ (KEFF)

Energie und Material nachhaltiger einsetzen: Der „KEFF-Check“ zeigt, wie es geht. In der Region Stuttgart wurde jetzt zum 500. Mal ein Unternehmen für sein Engagement in Sachen Energieeffizienz prämiert.

Der Amtschef im Umweltministerium, Ministerialdirektor Helmfried Meinel, hat den 500. „KEFF-Check“ in der Region Stuttgart prämiert. Die Urkunde ging an das Unternehmen Zeller + Gmelin GmbH Co. KG in Eislingen/Fils (Landkreis Göppingen). „Energieeffizienz ist einer der wesentlichen Bausteine der Energiewende“, sagte Meinel bei seinem Besuch im Filstal. „Mit unserer Dienstleistung für kleine und mittlere Unternehmen wollen wir dieses Thema in den Betrieben präsenter machen und das Bewusstsein für die tatsächliche Umsetzung von Maßnahmen schärfen.“

Der Leitende Geschäftsführer der IHK-Bezirkskammer Göppingen, Gernot Imgart, fügte hinzu: „Unsere KEFF-Moderatoren zeigen den Unternehmen auf sie zugeschnittene Einsparpotenziale auf, vermitteln neutrale Beratungsangebote und unterstützen bei der Umsetzung konkreter Maßnahmen.“

Mit dem „KEFF-Check“ Potenziale aufdecken

Das Angebot des „KEFF“-Netzwerks richte sich aber nicht nur an die Unternehmen, die sich erstmals damit beschäftigen, Produktionsprozesse, Arbeitsabläufe oder betriebliche Einrichtungen energetisch effizienter gestalten zu wollen, betonte der Amtschef des Ministeriums. „Auch in Betrieben, die wie die Firma Zeller + Gmelin schon zahlreiche Effizienzmaßnahmen umgesetzt haben, kann der „KEFF-Check“​​​​​​​ noch Potenziale aufdecken.“

Aus diesem Grund empfehle er allen Unternehmen, diese kostenlose, neutrale und unabhängige Dienstleistung der KEFF rege in Anspruch zu nehmen, so Helmfried Meinel. Er wünsche sich zudem, dass Unternehmen, bei denen ein „KEFF-Check“​​​​​​​ durchgeführt wurde, über ihre diesbezüglich gemachten Erfahrungen gegenüber anderen Unternehmen berichten.  

Land unterstützt KEFF-Netzwerk mit rund 9,3 Millionen Euro

Die „KEFF-Check“​​​​​​​ werden durch Effizienzmoderatorinnen und Effizienzmoderatoren in allen zwölf Regionen Baden-Württembergs angeboten. Seit dem Start des Projekts im Frühjahr 2016 haben bereits weit mehr als 2.000 Unternehmen bei einem „KEFF-Check“​​​​​​​ mitgemacht.

Das Umweltministerium unterstützt das „KEFF-Netzwerk“ mit den zwölf regionalen Kompetenzstellen mit insgesamt rund 9,3 Millionen Euro. Das Projekt wird außerdem mit zwölf Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. In die Region Stuttgart sind bis Ende 2019 etwa 1,3 Millionen Euro Fördermittel geflossen. Bis zum Ende der Projektlaufzeit im Frühjahr 2023 stehen weitere 2,2 Millionen Euro bereit.

Regionale Kompetenzstellen des Netzwerks Energieeffizienz (KEFF)

Weitere Meldungen

Landeskreditbank Baden-Württemberg
Jahresbilanz

L-Bank sieht hohen Bedarf an Unterstützung im Strukturwandel

Ein Messegast lässt sich eine so genannte ORC-Anlage erläutern.
Klimaschutz

Land fördert Energiefahrpläne für Unternehmen und Einrichtungen

Richter im Landgericht Stuttgart
Justiz

Neues KI-Werkzeug für effiziente Justizverfahren

Zitterpappel
Forst

Zitterpappel bereichert Wald und Bioökonomie

Ein Bauarbeiter schaut auf ein Gebäude, das als Testobjekt aus Recyclingbeton gebaut wird.
N!BBW

Neue Termine für Workshops „Nachhaltiges Bauen“

Absperrung auf einer Straße. Im Hintergrund eine Autobrücke.
Kommunaler Straßenbau

Land unterstützt Kommunen beim Umbau der Straßeninfrastruktur

Neubau Kollegiengebäude 1, Pädagogische Hochschule Freiburg, Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten, Stuttgart
Holzbau

Klimafreundlich Bauen mit Holz

Ein Netzwerk-Kabelstecker leuchtet in der Netzwerkzentrale einer Firma zu Kontrollzwecken rot. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
Sicherheit

Strobl begrüßt Einigung zur Speicherfrist von IP-Adressen

Kernkraftwerk Philippsburg ohne Türme (Aufnahme vom 03.06.2020)
Kernkraft

Offene Rohrdurchführungen im Kernkraftwerk Philippsburg

Ein Mitarbeiter von Kawasaki führt bei der Industriemesse Hannover Messe am Messestand von Microsoft die Überwachung und Steuerung einer Maschine mit einer AR-Brille (Augmented Reality) vor.
Industrielle Innovation

Baden-Württemberg auf der Hannover Messe 2026

Logo von Start up BW
Start-up BW

Auswahl für Start-up BW Pre-Seed steht

Verleihung Gigabitkommune@BW
Breitbandausbau

33 weitere Gigabitkommunen

Breitbandübergabe
Digitalisierung

38,4 Millionen Euro für den kommunalen Breitbandausbau

Minister Hermann und die Bine von bwegt klatschen sich ab
Nahverkehr

bwegt-Wanderweg Tübingen-Rottenburg eröffnet

Projektteam, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges (Dritte von links), Direktorin des Amtsgerichts Nürtingen Dr. Sabine Kienzle-Hiemer (Vierte von links), Dr. Markus Volz Vizepräsident des Landgerichts Stuttgart (5. v. l.)
Justiz

Pilotprojekt „Zivilgerichtliches Online-Verfahren“ gestartet