Rettungsdienst

100 Jahre Deutsches Rotes Kreuz

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Miriam Görg, Notfallsanitäterin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), schiebt eine Seniorin nach einem Schlaganfall auf einer Trage in die Notaufnahme eines Krankenhauses.

Das Deutsche Rote Kreuz feiert 2021 sein 100-jähriges Bestehen. Nächstenliebe und Solidarität sind Grundfesten unserer Gemeinschaft und unseres Staates. Dafür steht das Rote Kreuz seit 100 Jahren – vielen herzlichen Dank dafür!

„Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist in unserem Land zu Recht der Inbegriff für Humanität und Solidarität. Seit 100 Jahren steht das Rote Kreuz im Dienste unserer Gemeinschaft und unserer Gesellschaft. Unser Staat wäre ohne ein solidarisches Miteinander, wie es das Deutsche Rote Kreuz mit seinen beiden Landesverbänden in Baden-Württemberg hervorragend verkörpert, undenkbar“, mit diesen Worten gratulierte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl dem Deutsche Rote Kreuz e.V. am Weltrotkreuztag, dem 8. Mai 2021, zu seinem 100-jährigen Bestehen.

Lange Tradition des DRK im Ländle

1921 haben sich die Landesvereine zu einem Dachverband zusammengeschlossen, der das Rote Kreuz in ganz Deutschland vertritt. Besonders stolz ist das Land auf die badischen und die württembergischen Wurzeln des DRK. Schließlich ist bereits im Jahr 1863 mit dem Württembergischen Sanitätsverein die weltweit erste nationale Rotkreuzgesellschaft entstanden. Und bereits zuvor, im Jahr 1859, ist der Badische Frauenverein ins Leben gerufen worden, der zu den unmittelbaren Vorläufern des Roten Kreuzes in Deutschland gilt.

Auf das DRK ist Verlass

„Beide Landesverbände zählen mit ihren zahlreichen haupt- und ehrenamtlichen Mitgliedern – zusammen mit den anderen im Land tätigen Hilfsorganisationen – zu den hochgeschätzten und kompetenten Partnern im Bevölkerungsschutz und im Rettungsdienst. Auf sie ist Verlass, wie sich ganz aktuell und sehr nachdrücklich bei der Bewältigung der Herausforderungen zur Bekämpfung des Corona-Virus und seiner Folgen zeigt. Ohne die tatkräftige Mithilfe des DRK wären die bisher im Land erzielten Erfolge nicht möglich gewesen“, so Minister Thomas Strobl.

Tragende Säule auch in Pandemiezeiten

„Das DRK ist eine der tragenden Säulen im Kampf gegen das Corona-Virus. Seine Mitglieder, sei es im Haupt- oder im Ehrenamt, setzen sich Tag für Tag uneigennützig, freiwillig und mit großem Pflichtbewusstsein für die Bürgerinnen und Bürger des Landes ein. Dafür gebührt Ihnen heute, am Weltrotkreuztag, herzlicher Dank und Anerkennung“ erklärte Innenminister Thomas Strobl.

Land unterstützt DRK auch finanziell

Das Innenministerium unterstützt die beiden Landesverbände des DRK auch finanziell. So haben diese erst vor kurzem rund 5,2 Millionen Euro aus dem Programm des Innenministeriums zur Förderung von Vereinen, die durch die Corona-Pandemie finanziell besonders betroffen sind, erhalten. Nach dem neuen Landeskatastrophenschutzgesetz erhalten das DRK und die anderen Hilfsorganisationen seit 2021 jährlich einen Zuschuss von 130 Euro für jede im Katastrophenschutzdienst mitwirkende ehrenamtliche Einsatzkraft für Aus- und Fortbildung sowie zur Beschaffung persönlicher Schutzausrüstung.

Ehrenamt hat besondere Bedeutung

„Von den Menschen her denken – das hat bei uns eine lange Tradition und das tun wir in der ganzen Vielfalt. Das zeigt sich auch daran: Baden-Württemberg ist das Ehrenamtsland – jeder zweite engagiert sich ehrenamtlich, nirgendwo sonst bringen sich die Menschen für die Gemeinschaft so ein wie in Baden-Württemberg. Das geht vom Roten Kreuz über die Feuerwehren, den Sanitätsdienst bis hin zum Katastrophenschutz und den Bergwachten. Das Ehrenamt in Baden-Württemberg hat viele Gesichter. Das Ehrenamt in Baden-Württemberg ist echte Teamarbeit!“, so Innenminister Thomas Strobl.

Weitere Meldungen

Justizminister Moritz Oppelt (rechts) auf der Justizministerkonferenz
Justiz

Reform der Politikerbeleidigung gefordert

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 in Stuttgart verliehen

Landgericht Ulm
Justiz

Richterin aus Baden-Württemberg zur Bundesrichterin gewählt

Innenminister Manuel Hagel (Mitte) besucht das Reutlinger Umspannwerk, in dem es in der Nacht gebrannt hatte.
Stromausfall

Ermittlungen nach Brand in Reutlinger Umspannwerk

Bevölkerungsschutztag 2026
Bevölkerungsschutz

Land richtet bundesweiten Bevölkerungsschutztag aus

Abgebildet ist das Logo zum Förderprogramm "Inklusionstaler". In einem Kreis finden sich viele kleine Punkte in allen Farben. Auf halber Höhe steht rechts der Schriftzug "Inklusionstaler" in weiß auf blauem Grund.
Menschen mit Behinderung

Land fördert Teilhabe von Menschen mit Behinderungen

von links nach rechts: Präsidentin des Landesjustizprüfungsamts Sintje Leßner, Lukas Wörner, Dr. Fabian Haller, Paul Schwarz, stellvertretende Leiterin des Landesjustizprüfungsamtes Dr. Cornelia Iffland
Justiz

Examensfeier 2026 zum Zweiten juristischen Staatsexamen

Ein Neubaugebiet von Weissach
Grundsteuer

Baden-württembergisches Grundsteuermodell bestätigt

Von links nach rechts: Staatssekretär im Ministerium der Justiz und für Migration Siegfried Lorek, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt, Ministerialdirektorin Gerda Windey
Justiz

Gerda Windey ist neue Ministerialdirektorin

SEK Baden-Württemberg
Polizei

50 Jahre Spezialeinsatz­kommando Baden-Württemberg

Von links nach rechts: Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher, Leiterin der JVA Mannheim Annette Hügle, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges und Leiter der Abteilung Justizvollzug Martin Finckh
Justiz

Neue Leiterin der Justizvollzugsanstalt Mannheim

Von links nach rechts: Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher, Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Mosbach Holger Schmitt, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges
Justiz

Neuer Leiter der Staatsanwaltschaft Mosbach

Von links nach rechts: Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher, Präsident des Landgerichts Stuttgart Till Jakob, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges und Vizepräsident des Oberlandesgerichts Stuttgart Christoph Haiß
Justiz

Neuer Präsident des Landgerichts Stuttgart

Eine Doktorandin aus Venezuela arbeitet im Labor. (Bild: © dpa)
Europäischer Sozialfonds

Mehr Frauen mit Migrationserfahrung in Arbeit

Ministerpräsident Kretschmann und Minister Strobl
Bundesrat

Strobl hält letzte Rede im Bundesrat