Flächenmanagement

Land entwickelt kostenloses Tool zum Digitalen Flächenmanagement

Mit einem kostenlosen Tool zum Digitalen Flächenmanagement sollen Kommunen künftig jederzeit einen umfassenden und aktuellen Überblick über ihre Flächenpotenziale haben.

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Luftbild vom Quartier Kanadaring in Lahr
Symbolbild

Das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen entwickelt derzeit ein kostenloses Tool zum Digitalen Flächenmanagement. Es soll die Städte und Gemeinden dabei unterstützen, ihre Flächenpotenziale systematisch zu erfassen, zu bewerten und bestenfalls auch zu aktivieren. „Innenentwicklung ist entscheidend, um mehr Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig Flächen zu sparen. Sie ist aber nicht immer einfach: Komplizierte Eigentumsverhältnisse, Altlasten, Umweltvorgaben – die Kommunen müssen viele Dinge einpreisen“, sagt Ministerin Nicole Razavi: „Damit sie jederzeit einen umfassenden und aktuellen Überblick über ihre Flächenpotenziale haben, stellen wir ihnen künftig unser Tool zum Digitalen Flächenmanagement bereit. Das verbessert die planerische Basis und hilft dabei, geeignete Flächen schneller zu identifizieren und in die Entwicklung zu bringen.“

Das Digitale Flächenmanagement (DFM) ist ein browserbasiertes WebGIS-Tool, mit dem Städte und Gemeinden ihre Potenzialflächen einfach und effizient erfassen und verwalten können. Baulücken und Innenentwicklungsflächen sind dabei besonders im Blick. Aber auch sämtliche anderen Flächen für die Siedlungsentwicklung im Innen- und Außenbereich lassen sich mit dem Tool smart managen.

Das Tool wurde vom Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen in enger Abstimmung mit kommunalen Akteuren konzipiert. Es befindet sich derzeit noch in der Entwicklung und soll im vierten Quartal 2026 zur Verfügung stehen. Jede Kommune in Baden-Württemberg hat dann die Möglichkeit, sich für die Nutzung des Tools anzumelden und es kostenfrei zu nutzen.

Webinare zum Tool

Ab Juli 2026 zeigt das Ministerium in monatlichen Webinaren, wie das Tool funktioniert und welche Anwendungsmöglichkeiten es gibt. Auch über den aktuellen Entwicklungsstand wird informiert. Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte Kommunen können sich online anmelden. Hier finden Sie auch weitere Informationen zum Digitalen Flächenmanagement. 

Hintergrund: Aktionsplan Flächensparen

Das Digitale Flächenmanagement ist Bestandteil des Aktionsplans Flächensparen der Landesregierung. Darin sind verschiedene Maßnahmen für einen sorgsamen Umgang mit dem wertvollen Gut Fläche hinterlegt. Ziel ist es, die Kommunen bei einer flächeneffizienten Siedlungsentwicklung durch Informationsangebote, finanzielle Anreize, digitale Tools und Beratung zielgerichtet zu unterstützen.

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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