Masterplan Wasserversorgung

Beirat für sichere Wasserversorgung gegründet

Die öffentliche Wasserversorgung steht im Land vor enormen Herausforderungen. Ein neuer Beirat begleitet die Strategie „Sichere Wasserversorgung BW 2050“, um auch zukünftig die Versorgung zu sichern.

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Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.

Der landesweite Klimacheck im Rahmen des Projekts Masterplan Wasserversorgung hat ergeben, dass im Jahr 2050 bei rund 50 Prozent der Kommunen während langanhaltender Hitze- und Trockenperioden mit signifikanten Defiziten bei der Deckung des Spitzenbedarfs an Trinkwasser gerechnet werden muss – wenn diese keine geeigneten Gegenmaßnahmen ergreifen. Zudem besteht bereits heute Handlungsbedarf, da viele Kommunen und Wasserversorger kein ausreichendes zweites Standbein haben, über das sie bei Störungen oder in Krisensituationen die Versorgung sicherstellen können.

Beirat für sichere Wasserversorgung gegründet

Damit auch zukünftig die Bevölkerung mit ausreichend und qualitativ einwandfreiem Trinkwasser versorgt werden kann, wurde heute in Stuttgart der Beirat „Sichere Wasserversorgung BW 2050“ gegründet. Der Beirat wird die Erarbeitung der gleichnamigen Strategie begleiten und aktiv mitgestalten. In dem Gremium sind alle wichtigen Akteure der Wasserversorgung in Baden-Württemberg vertreten. Dazu zählen kommunale Wasserversorger, Gruppenwasserversorger, Fernwasserversorger, Stadtwerke, kommunale Spitzenverbände, Vertretungen aller Verwaltungsebenen sowie weiterer Fachbereiche und Verbände.

Umweltministerin Thekla Walker sagt dazu: „Eine sichere Wasserversorgung ist von zentraler Bedeutung für das Land. Wir haben deshalb im Koalitionsvertrag vereinbart, die Resilienz und Sicherheit der öffentlichen Wasserversorgung zu stärken. Ich freue mich, dass wir dieses wichtige Thema aktiv voranbringen und alle wichtigen Akteure der Wasserversorgung in Baden-Württemberg für eine Mitarbeit gewinnen konnten. Gemeinsam werden wir sicherstellen, dass auch künftig alle Verbraucherinnen und Verbraucher im Land mit ausreichend und qualitativ einwandfreiem Trinkwasser versorgt werden.“

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