Kreativwirtschaft

Baden-Württemberg zeigt Games auf der Gamescom

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Messestand "The Länd" auf der Gamescom

Die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg organisiert zum zehnten Mal einen Messeauftritt mit Games-Studios und Hochschulen aus dem Land auf der Gamescom. Die Games-Branche ist im Land weiterhin ein Wachstumsmarkt und treibt Innovationen voran.

Unter dem Motto „Weltklasse Games“ heißt die Gamescom in diesem Jahr Spielebegeisterte auf der weltweit größten Computer- und Videospielmesse willkommen. Als Landesagentur zur Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft präsentiert die Medien- und Filmgesellschaft (MFG) Baden-Württemberg bereits zum zehnten Mal Entwicklerinnen und Entwickler sowie Games-Studios aus dem Südwesten auf der Gamescom. Im Design der Landeskampagne ist der Landesstand „THE LÄND – Games made in Baden-Württemberg“ in der Business Area in Halle 4.1, Stand C64 vom 23. bis 25. August 2023 zu finden.

Die Umwelt immersiv erleben

Neben Studios und Unternehmen aus Freiburg, Karlsruhe, Ludwigsburg, Mannheim und Stuttgart ist in diesem Jahr eine immersive Innovation der Hochschule Karlsruhe am Stand erlebbar: Die Simulationskapsel DIVE+ ist ein neuartiger, raumgreifender Simulator, der Virtual Reality (VR) und Umweltsimulation auf eine völlig neue Art und Weise verbindet und Empfindungen von Sonnenstrahlen, Windgeschwindigkeit, Windrichtung oder Fahrtwind realitätsnah greifbar macht.
„Die Games-Branche spielt mit einer Vielzahl etablierter sowie aufstrebender Entwicklerstudios eine wichtige Rolle bei der Transformation unserer Wirtschaft. Sie treibt Innovationen voran und ist kreativer Impulsgeber für alle Branchen“, sagt Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg. „Mit dem Messeauftritt auf der Gamescom unterstreichen wir die Bedeutung, die wir insbesondere der Games-Entwicklung im Land und der branchenübergreifenden Zusammenarbeit beimessen."

Arne Braun, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg ergänzt: „Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist für Baden-Württemberg ein wichtiges Zukunftsfeld, die Games-Branche spielt eine zunehmend bedeutsame Rolle. Mit der Anfang des Jahres auf über eine Million Euro erhöhten Förderung von Games und den hervorragenden Ausbildungsstätten – Filmakademie Baden-Württemberg, Hochschule der Medien Stuttgart oder Hochschule für Gestaltung Karlsruhe – schafft das Land die Grundlagen für technologische und kulturelle Innovationen, sorgt für nachhaltige Arbeitsplätze und stärkt damit den Standort THE LÄND. Die Erhöhung der Games-Förderung wie auch der baden-württembergische Gemeinschaftsstand auf der Gamescom unterstreichen unser Engagement für diesen vielversprechenden Wirtschaftszweig."

Carl Bergengruen, Geschäftsführer der MFG Baden-Württemberg fügt hinzu: „Der baden-württembergische Gemeinschaftsstand auf der Gamescom ist ein wichtiger Baustein im umfassenden Angebot der MFG für die Games-Branche. Unter dem Label Games BW unterstützt die MFG die Branche nicht nur finanziell mit Förderprogrammen und GamesHubs. Sie bietet auch wertvolle Vernetzungs-, Vermittlungs- und Präsentationsangebote für aufstrebende Gründerinnen und Gründer sowie Entwicklerinnen und Entwickler."

Rundgang der Staatssekretäre über die Messe

Am 24. August ab 10.40 Uhr informieren sich die beiden Staatssekretäre Dr. Patrick Rapp und Arne Braun gemeinsam mit MFG-Geschäftsführer Carl Bergengruen bei einem Rundgang über die Gamescom und bei Gesprächen mit ausstellenden Unternehmen über die neuesten Trends der Branche.

Um die große Vielfalt der Spieleproduktionen aus dem Südwesten Deutschlands erfahrbar zu machen, lädt die MFG interessierte Games-Publisher sowie Investorinnen und Investoren zum Publisher Pitch am Freitag, 25. August, um 10 Uhr an den Gemeinschaftsstand ein. Organisiert und moderiert wird der Publisher Pitch von kr3m. media in Kooperation mit der MFG Baden-Württemberg. Ob Pixel-Art oder faszinierende dreidimensionale (3D-) Erlebnisse, ob kurzweilige Mehrspieler-Matches oder immersive Abenteuer – bei diesem Pitch treffen ausgewählte Spieleentwicklerinnen und -entwickler aus Baden-Württemberg auf internationale Publisher sowie Investorinnen und Investoren.

Aussteller am Landes- und Gemeinschaftsstand Baden-Württemberg

  • Dreamcloud Interactive aus Stuttgart: Indie-Games-Studio mit Konzentration auf Gameplay und Spaß
  • framelocker GmbH aus Freiburg: 3D-Agentur und Game-Studio
  • Hochschule Karlsruhe / DIVE+: Entwicklung der DIVE Simulationskapsel
  • It Moves Studio aus Ludwigsburg: Indie-Games-Studio mit einer Leidenschaft für die Entwicklung von Spielen
  • kr3m. media GmbH aus Karlsruhe: Spiele, Anwendungen und Gamification zu Marketingzwecken
  • Mucks! Games aus Ludwigsburg: Indie-Games-Studio mit Fokus auf atmosphärische 2D-Spiele
  • Niocron Games aus Mannheim: Indie-Games-Studio, das an seinem ersten PC Spiel „Nio Core“ arbeitet
  • Pixelcloud GmbH & Co. KG aus Ludwigsburg: Kreativagentur mit Schwerpunkt auf Design und Entwicklung interaktiver Medien und Spiele

Der Messeauftritt wird gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg. Partner ist das K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe.

Zuwachs an Firmen und Mitarbeitenden in der Games-Branche

In der Bestandsaufnahme zur Games-Branche in Baden-Württemberg verzeichnete der game – Verband der deutschen Games-Branche im Juni 2023 154 gemeldete Firmen mit 1.509 Mitarbeitenden in der Gesamtbranche sowie 97 Firmen und 893 Mitarbeitende im Kernmarkt. Der Verband ordnet dem Kernmarkt Entwicklerinnen und Enwickler sowie Publisher in den Bereichen Augmented Reality (AR) / VR, Konsole/PC, Mobile, Online/Browser und Serious Games zu. Im Vergleich zu Juni 2022 bedeuten diese Zahlen einen Zuwachs bei den Firmen sowohl im Kernmarkt als auch in der Gesamtbranche. Im Kernmarkt stieg die Firmenanzahl um circa 13 Prozent und in der Gesamtbranche um circa elf Prozent.

Insgesamt charakterisieren diese Zahlen eine weiterhin positive Entwicklung der Games-Branche im Südwesten. Bundesweit beschäftigt die Games-Branche in diesem Jahr (Stand 6. Juli 2023) insgesamt 27.021 Personen.

MFG Baden-Württemberg

Die MFG Medien- und Filmgesellschaft ist eine Einrichtung des Landes Baden-Württemberg und des Südwestrundfunks. Aufgabe der MFG ist die Förderung der Filmkultur und -wirtschaft und der Kultur- und Kreativwirtschaft. Mit bedarfsorientierten Programmen und Projekten unterstützt die MFG Baden-Württemberg in ihrem Geschäftsbereich „MFG Kreativ“ Kultur- und Kreativschaffende im Südwesten. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Vernetzungs- und Vermittlungsaktivitäten sowie im Kompetenzfeld Digitale Kultur.

Quelle:

Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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