Medienbildung

Aus Kindermedienland wird MedienFokus BW

Die Medienkompetenzinitiative des Landes, Kindermedienland Baden-Württemberg, wird zu MedienFokus BW. Die Umbenennung steht unter dem Zeichen einer erweiterten Zielausrichtung.

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Gestartet ist die Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg vor rund 15 Jahren mit dem Anliegen, die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Die Umbenennung in MedienFokus BW steht unter dem Zeichen einer erweiterten Zielausrichtung: noch mehr sämtliche Alters- und Bevölkerungsgruppen im Land mit Medienbildungsangeboten zu erreichen und für die Anforderungen der medialen Welt fit zu machen. MedienFokus BW wird sich künftig verstärkt der strategischen Neuausrichtung und der Aufgabe widmen, allen Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg die notwendigen Kompetenzen an die Hand zu geben, um sicher und kompetent im digitalen Raum unterwegs zu sein und dadurch selbstbewusst am demokratischen Diskurs teilzunehmen.

Bewusster und kritischer Umgang mit Medien

Ministerpräsident Winfried Kretschmann – auch Schirmherr der Initiative – betonte bei der Eröffnung des Kongresses die Bedeutung von Medienpolitik für die Demokratie. Ein wichtiger und zentraler Baustein für eine funktionierende Teilhabe sei ein bewusster und kritischer Umgang mit Medien. Ganz besonders vor dem Hintergrund neuer Technologien wie Künstlicher Intelligenz. In Anbetracht dieser hohen Relevanz von Medienkompetenz nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern für die ganze Breite der Gesellschaft, hatten sich die Regierungsparteien in Baden-Württemberg bereits in ihrem aktuellen Koalitionsvertrag für eine Umbenennung der Initiative Kindermedienland ausgesprochen. Das baden-württembergische Kabinett hat die konkrete Namensänderung zuletzt befürwortet und den Weg für die weitere künftige Positionierung geebnet.

Als zentrale landesweite Initiative zur Medienkompetenzförderung steht MedienFokus BW für eine starke Allianz der Landesregierung mit pädagogischen Institutionen und medienpolitischen Akteuren, die gemeinsam die Weichen für eine gut informierte und medienkompetente Gesellschaft stellen möchten.

Aktuell stellt das Land mehr als eine Million Euro jährlich für die Durchführung von Medienkompetenzprogrammen zur Verfügung. Diese werden ergänzt durch verschiedene Aktivitäten und Projekte von weiteren Trägern und Partnern der Initiative.

Der Medienpolitische Kongress <source>

Der Medienpolitische Kongress <source> fand am 14. November 2024 zum zweiten Mal in den Stuttgarter Wagenhallen statt. Er bot ein Forum für das eingeladene Fachpublikum, um aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der Medienlandschaft zu diskutieren.

Ein besonderes Augenmerk des Kongresses galt dabei dem Bereich der Medienkompetenz, der in dem Panel „Medienkompetenz im Digitalen Zeitalter: Herausforderungen und Lösungen“ aufgegriffen wurde. Dabei standen Fragen im Mittelpunkt, wie Medienbildung gesellschaftlich besser verankert und Hass im Netz entgegengewirkt werden kann. Diskutiert wurden unter anderem auch innovative Ansätze und erfolgreiche Modelle aus Baden-Württemberg, die das Ziel verfolgen, besonders Jugendliche und Familien, aber auch Seniorinnen und Senioren für den bewussten Umgang mit digitalen Medien zu sensibilisieren.

Der Medienpolitische Kongress bot ein abwechslungsreiches Programm mit spannenden Podiumsdiskussionen und interessanten Vorträgen sowie Möglichkeiten zum Austausch und zur Vernetzung.

Initiative MedienFokus BW

Die Landesregierung setzt sich mit der Initiative MedienFokus BW (Kindermedienland Baden-Württemberg bis dato) unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Winfried Kretschmann dafür ein, die Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im Land zu stärken. Mit der Initiative werden zahlreiche Projekte, Aktivitäten und Akteure im Land gebündelt, vernetzt und durch feste Unterstützungsangebote ergänzt. So wird eine breite öffentliche Aufmerksamkeit für die Themen Medienbildung und -erziehung geschaffen. Medienpartner und Träger der Initiative sind die Landesanstalt für Kommunikation (LFK), der Südwestrundfunk (SWR), das Landesmedienzentrum (LMZ), die Medien- und Filmgesellschaft (MFG), die Aktion Jugendschutz (ajs) und der Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV).

MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg

Die MFG ist eine Einrichtung des Landes Baden-Württemberg und des Südwestrundfunks. Aufgabe der MFG ist die Förderung der Filmkultur und -wirtschaft und der Kultur- und Kreativwirtschaft. Mit bedarfsorientierten Programmen und Projekten unterstützt die MFG in ihrem Geschäftsbereich „MFG Kreativ“ Kultur- und Kreativschaffende im Südwesten. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Vernetzungs- und Vermittlungsaktivitäten sowie im Kompetenzfeld Digitale Kultur.

Meldung vom 14. November 2024: Kretschmann: Transparenz in Netz und Medien wichtig

Quelle:

Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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