Interview

Zweite Veranstaltung in der Reihe „Bildung – Zukunft – Wirtschaft“

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Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport (Bild: © Kultusministerium Baden-Württemberg).

Die zweite Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Bildung – Zukunft – Wirtschaft“ findet am 3. Juni in Metzingen statt. Im Interview „3 Fragen – 3 Antworten“ erklärt Kultusministerin Susanne Eisenmann, was sie sich von der Veranstaltung erhofft und ob der Auftakt ihre Erwartungen erfüllt hat.

Frau Eisenmann, am 3. Juni steht die zweite Veranstaltung in der Reihe „Bildung – Zukunft – Wirtschaft“ auf dem Plan. Mit welchem Ziel fahren Sie nach Metzingen?

Dr. Susanne Eisenmann: Die Überschrift des Abends lautet Digitalisierung und Praxis integrieren. Auch die Schule muss Antworten auf die technologischen Fragen unserer Zeit liefern. Aber damit unsere Kinder erfolgreich und klug in der digitalisierten Welt arbeiten können, müssen sie erst einmal die Grundlagen beherrschen. Über diesen Spannungsbogen zwischen Speziellem und Generellem in der Bildung will ich mit Wirtschaftsvertretern sprechen. Zudem möchte ich in Metzingen im Dialog erarbeiten, inwiefern wir die betriebliche Praxis noch besser in den Bildungsprozess einbinden können.

Der Auftakt der Reihe war Anfang Mai in Schwäbisch Hall. Sind Ihre Erwartungen dort erfüllt worden?

Eisenmann: In Schwäbisch Hall lag der Fokus auf der werteorientierten Persönlichkeitsbildung unserer Schülerinnen und Schüler. Mir hat unter anderem gut gefallen, dass wir sowohl das Negative als auch das Positive angesprochen haben, und ich habe mitgenommen, dass wir die Schulen stärker dabei unterstützen sollten, eine eigene Schulkultur zu entwickeln. Damit sollen universelle Werte wie Hilfsbereitschaft und Höflichkeit vermittelt werden. Denn Werte, Normen und Respekt sind gerade vor dem Hintergrund der rasanten gesellschaftlichen Veränderungen und technologischen Entwicklungen besonders wichtig.

Können Sie noch einmal allgemein sagen, warum Sie die Veranstaltungsreihe „Bildung – Zukunft – Wirtschaft“ ins Leben gerufen haben?

Eisenmann: Kommunikation ist in der Politik ja ohnehin essentiell. Aber der bildungspolitische Dialog mit der Wirtschaft ist in besonderem Maße unerlässlich, weil die Unternehmen für die Schüler von heute die Arbeitgeber von morgen sind. Mir ist es daher wichtig, einen intensiven, kritischen und konstruktiven Austausch zwischen Politik und Wirtschaft zu pflegen – und zwar kontinuierlich. Hier möchten wir mit unserer Veranstaltungsreihe anknüpfen und an den Diskussionsabenden sowie dem abschließenden Fachtag gemeinsam Handlungsbedarfe, Probleme, Chancen und Ansatzpunkte für die Bildungspolitik aufzeigen und erörtern.

Pressemitteilung: Veranstaltungsreihe „Bildung – Zukunft – Wirtschaft“

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