Coronavirus

Zusätzliche Laborkapazitäten für Corona-Test

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Frau in einem Labor zeigt Test für das neue Coronavirus

Ab sofort stehen am Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart zusätzliche Laborkapazitäten zum Test auf das Coronavirus zur Verfügung. Die Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit bleiben auf hohem Niveau sichergestellt.

„Ungewöhnliche Situationen erfordern unkonventionelles und lageangepasstes Handeln. Ab sofort stellen wir an unserem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Stuttgart Kapazitäten für die Laboruntersuchung von zunächst bis zu 200 Tests auf Covid-19 pro Tag zur Verfügung. Wir leisten damit einen wichtigen Beitrag, um die Corona-Krise zu meistern“, sagte Verbraucherschutzminister Peter Hauk am Donnerstag, 26. März. Die Fachleute der Einrichtung seien aufgrund ihrer Expertise und Ausrüstung in der Lage, solche Analysen sicher und rationell durchzuführen und die Ergebnisse dem Landesgesundheitsamt zur Verfügung zu stellen.

„Ich freue mich über diese solidarische und wichtige Unterstützung des Verbraucherschutzministers und seiner nachgeordneten Behörden. Jede einzelne Test-Auswertung kann dazu beitragen, Infektionsketten zu identifizieren, zu unterbrechen und damit den Anstieg der Ansteckungen mit dem Coronavirus abzubremsen“, sagte Manne Lucha, Minister für Soziales und Integration.

Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit weiter gewährleistet

Die veterinärdiagnostischen Analysen, die das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart (CVUA) Stuttgart sonst in diesem Laborbereich durchführt, werden vom Staatlichen Tierärztlichen Untersuchungsamt (STUA) Aulendorf – Diagnostikzentrum sowie den Chemischen und Veterinäruntersuchungsämtern Karlsruhe und Freiburg übernommen. Für das CVUA Stuttgart bestimmte Proben sind weiterhin dort abzugeben. „Die Untersuchungsämter im Land arbeiten sehr eng zusammen. Dies bewährt sich in der aktuellen Krisensituation. Durch die Umverteilung der Arbeit auf die anderen Untersuchungsämter im Land ist die Lebensmittelsicherheit und die Tiergesundheit weiter wie bisher auf hohem Niveau gewährleistet“, erklärte der Minister.

„Sollte es die Lage erfordern, werden wir die Testkapazitäten weiter erhöhen. Alle sind gefordert, sich den Herausforderungen durch Covid-19 zu stellen und ihren Teil dazu beizutragen, diese zu bewältigen“, betonte Hauk.

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Lebensmittel- und Produktsicherheit

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Tiergesundheit

Untersuchungsämter für Lebensmittelüberwachung und Tiergesundheit Baden-Württemberg

Weitere Meldungen

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Masterplan Wasserversorgung

Beirat für sichere Wasserversorgung gegründet

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 in Stuttgart verliehen

Ein Arzt hält in einem Behandlungszimmer in seiner Praxis in Deizisau im Landkreis Esslingen ein Stethoskop in der Hand, mit der anderen Hand bedient er eine Computertastatur. (Bild: dpa)
Gesundheitsreform

Nachbesserungen bei Kranken­versicherung-Reform gefordert

Kühe stehen auf einer Weide.
Landwirtschaft

60 Jahre Landesverband für Leistungsprüfungen in der Tierzucht

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Bodenverunreinigungen

1,2 Millionen Euro für PFAS-Forschung

Das Bild ist in vier orangefarbene Kacheln unterteilt. Jede Kachel beinhaltet eine Empfehlung zum Umgang mit großer Hitze. Kachel eins: In der Mittagshitze Schatten aufsuchen und große Anstrengungen möglichst meiden. Kachel zwei: Ausreichend trinken, zum Beispiel Wasser oder Saftschorle. Koffein und Alkohol meiden. Kachel drei: Leichte Baumwollkleidung in hellen Farben tragen. Sonnenbrille und Mütze oder Hut aufsetzen. Kachel vier: Auf Menschen achten, die die Empfehlungen nicht selbst umsetzen können und ihnen helfen. Im Zentrum des Bildes ist ein Kreis in dem eine Sonne strahlt. Ein Thermometer zeigt eine Temperatur von 40 Grad Celsius.
Gesundheitsschutz

Wenn Hitze zur Gesundheitsgefahr wird

Eine Mitarbeiterin eines Pharmahändlers bestückt in Stuttgart-Münster in Baden-Württemberg eine Kommissioniermaschine.
Wirtschaft

Investitionen in Pharmaindustrie wandern ab

Beratung Landwirtschaft
Landwirtschaft

Beratungssystem „Beratung.Zukunft.Land“ wird fortgeführt

Promotionsfahrzeug Mehr Leben im Eigenheim
Wohnraumoffensive

Online-Dialog zu „Mehr Leben im Eigenheim“ am 25. Juni

Organspendeausweis
Organspende

Zahl der Organspenden im Land steigt leicht

Eine asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) sitzt auf einem Finger und sticht zu.
Gesundheitsschutz

Stechmückensaison hat begonnen

Abgebildet ist das Logo zum Förderprogramm "Inklusionstaler". In einem Kreis finden sich viele kleine Punkte in allen Farben. Auf halber Höhe steht rechts der Schriftzug "Inklusionstaler" in weiß auf blauem Grund.
Menschen mit Behinderung

Land fördert Teilhabe von Menschen mit Behinderungen

Eine Frau befestigt einen „Rauchen-Verboten“-Aufkleber an einer Scheibe (Bild: © dpa).
Nichtraucherschutz

Neue Regeln für Raucherinnen und Raucher vom 1. Juni an

Logo und Schriftzug der „Agentur für Arbeit“ an einem Gebäude.
Arbeitsmarkt

Moderate Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Bio-Musterregion Hohenlohe
Landwirtschaft

Weltbauerntag und Internationaler Tag der Milch