Artenschutz

Wolfsverdacht in der Gemeinde Münstertal

In der Gemeinde Münstertal im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald wurde ein totes Schaf gemeldet. Untersuchungen durch das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt in Freiburg sollen genauere Erkenntnisse bringen, ob das Tier von einem Wolf gerissen wurde.

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Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)

In der Gemeinde Münstertal im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald wurde ein totes Schaf gemeldet. Untersuchungen durch das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt in Freiburg sollen genauere Erkenntnisse bringen, ob das Tier von einem Wolf gerissen wurde.

Aus der Gemeinde Münstertal im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald ist der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg (FVA) ein totes und teilweise bereits verwestes Schaf gemeldet worden. Das Schaf wurde möglicherweise gerissen, der Angriff eines Wolfs kann nicht ausgeschlossen werden. Das Tier ist deshalb zur weiteren Untersuchung dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) in Freiburg übergeben worden.

Das Umweltministerium hat die Nutztierhalterverbände und die örtlichen Wildtierbeauftragten bereits informiert.

Münstertal liegt außerhalb der bekannten Förderkulisse Wolfsprävention. In der Region sind Mitte April nachweislich bereits zwei Ziegen von einem Wolf gerissen worden.

Umweltministerium: Verhaltensweisen beim Zusammentreffen von Mensch und Wolf

Umweltministerium: Hinweise für Nutztierhalter und Nutztierhalterinnen

Umweltministerium: Allgemeine Informationen zum Wolf

Umweltministerium: Die Rückkehr des Wolfs nach Baden-Württemberg (PDF)

Umweltministerium: Förderkulisse Wolfsprävention (PDF)

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