Frankreich

Wolf begrüßt Ergebnis der französischen Präsidentschaftswahl

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Guido Wolf, Minister der Justiz und für Europa (Bild: dpa)

Europaminister Guido Wolf hat in der Aktuellen Debatte des Landtags zur Wahl in Frankreich den Sieg von Emmanuel Macron bei der französischen Präsidentschaftswahl begrüßt. Die französische Bevölkerung hätte den Populismus abgelehnt und damit Europa gestärkt, so Wolf.

Minister der Justiz und für Europa Guido Wolf hat in der Aktuellen Debatte des Landtags Baden-Württemberg zur Wahl in Frankreich den Sieg von Emmanuel Macron bei der französischen Präsidentschaftswahl begrüßt: „Unsere französischen Nachbarn haben sich für eine Politik der Mitte entschieden, den Populismus abgelehnt und damit Europa gestärkt.“

Die Wahl in Frankreich setze die besonnenen Entscheidungen der Wählerinnen und Wähler in Österreich und den Niederlanden fort: „In allen diesen Ländern haben die Pro-Europäer zunächst noch leise, inzwischen aber immer lauter ihre Stimme erhoben und die Flagge Europas gezeigt!“

Ein starkes Europa für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit

Ein Sieg der europafeindlichen Kräfte in Frankreich wäre „eine Niederlage für Europa und ein herber Verlust für Baden-Württemberg gewesen“. Insbesondere die unzähligen interregionalen Projekte der Nachbarregionen am Rhein „haben aus einer Region, die ehemals am Rande Frankreichs und Deutschlands lag, ein Kraftzentrum im Herzen Europas gemacht. Diese jahrzehntelangen Beziehungen wären bei einem Sieg Le Pens auf dem Spiel gestanden: Stagnation statt Weiterentwicklung, Abschottung statt Gemeinsamkeit und Gräben vertiefen anstatt zu überwinden – das wäre der europapolitische Fahrplan einer rechtspopulistischen Präsidentin Le Pen gewesen.“

Mit Emmanuel Macron werde ein Präsident in den Elysee Palast einziehen, der auf Europa setze. Wolf: „Macron will ein starkes Europa, das in der Welt seiner Verantwortung für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gerecht wird. Ein Europa, in dem die großen Staaten ihre Verantwortung wahrnehmen und Orientierung geben, in dem Frankreich und Deutschland Ideengeber sind und gleichzeitig sensibel genug bleiben, um die Belange der kleineren Mitgliedstaaten nicht aus den Augen zu verlieren.“

Weitere Meldungen

Eine Doktorandin aus Venezuela arbeitet im Labor. (Bild: © dpa)
Europäischer Sozialfonds

Mehr Frauen mit Migrationserfahrung in Arbeit

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Innovation

Land stärkt digitale Innovationszentren

Traktor auf dem Feld
Landwirtschaft

Stichtagsregelung für Ackerflächen kommt

Blick in den Konferenzsaal anlässlich der 100. Sitzung der Europaministerkonferenz (EMK) in Berlin
Europaministerkonferenz

Bekenntnis zu einer starken und zukunftsfesten EU

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Internationale Beziehungen

Start des EU-Mercosur-Abkommens

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Innovation

Rund zwei Millionen Euro für Innovationen in KI und Robotik

Young Heroes
Katastrophenschutz

Austauschprogramm im Katastrophenschutz geplant

Ein Mitarbeiter von Kawasaki führt bei der Industriemesse Hannover Messe am Messestand von Microsoft die Überwachung und Steuerung einer Maschine mit einer AR-Brille (Augmented Reality) vor.
Industrielle Innovation

Baden-Württemberg auf der Hannover Messe 2026

In einer braunen Biomülltonne liegen Lebensmittel.
Ernährung

Zweite Runde der Lebensmittelretter-Challenge startet

Blick über Hohenlohe
Landwirtschaft

Hauk kritistiert EU-Wiederherstellungsverordnung

Ein Ingenieur kontrolliert in einem Labor mit einem Mikroskop einen Chip zum Einsatz in einen Quantencomputer.
Innovation

Land fördert 14 Prototypen für Zukunftstechnologien

Eine Mitarbeiterin der Firma Lütze fertigt Bauteile für elektronische Steuerungen für Schienenfahrzeuge.
Innovation

Land fördert Technologie­kooperation mit der Ukraine

Deutsche Delegation beim 4. Treffen der deutsch-polnischen Freundschaftsgruppen
Europa

Treffen der deutsch-polnischen Freundschaftsgruppen

Die Fahnen von Deutschland (links) und Polen (rechts)
Internationales

Delegation bei Treffen der deutsch-polnischen Freundschaftsgruppen

Straßenverkehr in Stuttgart
Bundesrat

Gegen erneute Verbote für Automobilbranche