Biodiversität

Weltbienentag am 20. Mai

Am 20. Mai ist Weltbienentag. Bienen und andere Insekten leisten als Blütenbestäuber einen wichtigen Beitrag für unsere Lebensgrundlage.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Biene zieht Nektar aus einer gelben Wiesenblume.

„Der Wert der Bestäubungsleistung von Insekten wird in Deutschland auf 3,8 Milliarden Euro im Jahr geschätzt. Eine enorme Leistung, der wir uns stets bewusst sein sollten und die wir mehr wertschätzen wollen. Daher hat Baden-Württemberg Anfang April zum fünften Mal der Landeswettbewerb ‚BW blüht‘ ausgerufen. Noch bis zum 30. Juni 2025 können sich die Bürgerinnen und Bürger mit Ihren Projekten zur Unterstützung der biologischen Vielfalt bewerben, die vor allem auch zum Erhalt der Bestäuber und ihrer Lebensräume erheblich beitragen“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, anlässlich des Weltbienentags am 20. Mai 2025 hin.

Landeswettbewerb „BW blüht“

Unter dem Motto: ‚Klima und biologische Vielfalt gemeinsam denken – zusammen artenreiche Lebensräume schaffen!‘ können Projekte beim Landeswettbewerb eingereicht werden, die artenreiche Lebensräume in den Gemeinden, Städten, an Schulen und weiteren Orten schaffen, um für Insekten wieder mehr Lebensräume zu schaffen.

Die Anzahl der Bienenvölker im Land steigt kontinuierlich an

Neben dem Schutz der Wildbienen und Insekten hält auch das Interesse an Honigbienen im Land an. Der Beitrag der Imkerei zur Bestäubung unserer Wild- und Kulturpflanzen sei der Landesregierung durchaus bewusst. Das Land fördere daher die Imkerei auf vielfältige Art und Weise. Es werden zum Beispiel über das Imkereiförderprogramm Schulungen, Investitionen, Honiganalysen oder Forschungsprojekte gefördert. Im Jahr 2024 lag die Anzahl an Bienenvölkern bei rund 195.000. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 1.000 Völkern. „In den letzten zehn Jahren ist die Anzahl der Bienenvölker um fast 40 Prozent angestiegen. Diesen erfreulichen Trend haben wir den Bürgerinnen und Bürgern im Land zu verdanken, die Freude am Imkern haben“, betonte Landwirtschaftsminister Peter Hauk.

Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Landeswettbewerb„BW blüht“

Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschurt: Broschüre „Bienenweidekatalog“

Infodienst Landwirtschaft, Ernährung, Ländlicher Raum: Imkereiförderung

Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Vielfältig für die Vielfalt

Infodienst Landwirtschaft, Ernährung, Ländlicher Raum: Förderwegweiser

Weitere Meldungen

Traktor auf einem Feld
Ökolandbau

Land fördert überregionale Koope­rationen der Bio-Musterregionen

Das Thermostat einer Heizung.
Energie

Energieberatung für einkommens­schwache Haushalte verlängert

Ein Biber, fotografiert an einem Fluss (Quelle: dpa).
Artenschutz

Biberverordnung hilft bei Konfliktfällen

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 20. Januar 2026

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Bioökonomie

Grand Est und Land mobilisieren für Zukunft der Bioökonomie

Ein Wanderer betrachtet bei Bad Urach den Uracher Wasserfall. (Bild: dpa)
Geodaten

Neue App „BW mobil“ auf der CMT vorgestellt

Ein Wanderer geht beim Naturschutzzentrum Kaltenbronn im Schwarzwald einen Weg entlang. (Bild: © Uli Deck / dpa)
Forst

Appell zur Stärkung des Waldumbaus

Grüne Woche 2026
Landwirtschaft

Baden-Württemberg bei der Grünen Woche 2026 erleben

Legehennen im Freien (Quelle: dpa).
Vogelgrippe

Verlängerung des Aufstallungsgebots

Kisten mit Gemüse und Obst.
Ernährung

Sechster Förderaufruf für regionale Bio-Produkte

von links nach rechts: Abteilungsleiter „Landwirtschaft" Dr. Konrad Rühl, Ministerialdirektorin Isabel Kling, Minister Peter Hauk und Abteilungsleiterin „Markt und Ernährung“ Petra Mock
Landwirtschaft

Spitzengespräch zu Erzeugerpreisen

Eine Frau bedient die Smartphone-App eines Onlinehändlers. (Foto: © dpa)
Marktüberwachung

Mehr Schutz bei Online-Einkäufen

Apfelbäume stehen auf einer Streuobstwiese (Foto: dpa)
Streuobst

Streuobstwiesen schützen und genießen

Ein Haus, dessen Grundgerüst aus Holz besteht, steht in einem Tübinger Neubaugebiet. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Baurecht

Bauen mit Holz wird erleichtert

Schmeck den Süden
Ernährung

Genussführer 2026 vorgestellt