Kunst und Kultur

Weitere Corona-Nothilfe für Stiftung Theater Lindenhof

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Stiftung Theater Lindenhof

Die Stiftung Theater Lindenhof erhält weitere 353.000 Euro aus dem Corona-Nothilfefonds der Landesregierung für Kunst- und Kultureinrichtungen.

Die Stiftung Theater Lindenhof wird mit weiteren 353.000 Euro aus dem Corona-Nothilfefonds der Landesregierung für Kunst- und Kultureinrichtungen unterstützt. Die Zuwendung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst soll helfen, den Fortbestand der Einrichtung zu sichern. Das Volkstheater auf der Schwäbische Alb ist pandemiebedingt in eine existenzielle wirtschaftliche Notlage geraten. Es hatte zuvor schon einmal rund 137.000 Euro Nothilfe bekommen.

„Dem Theater Lindenhof auf der Schwäbischen Alb gelingt es immer wieder, Themen aus der Mitte konkreter Lebenswelten heraus zu greifen und großartig zu inszenieren, dabei Kontroversen und Debatten anzustoßen“, sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski. „Das ist künstlerisches und gesellschaftspolitisches Theatermachen, das die Menschen immer wieder erreicht. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass das Land dank des Corona-Nothilfefonds dabei helfen kann, den Fortbestand des Theaters zu sichern.“

Volkstheater auf höchstem Niveau

Das Theater Lindenhof wurde 1981 gegründet und hat seine Wurzeln in einer Bewegung aus Studierenden, die auf dem Land lebten und hier ein wagemutiges Theaterexperiment starteten. Als gemeinsame Schauspielgruppe zog es die jungen Leute in die Gemeinde Melchingen, wo die alte Gaststätte „Linde“ erworben und zur Spielstätte umgebaut wurde. Seither wird dem Publikum Volkstheater auf höchstem Niveau geboten. Das Programm reicht von faszinierenden Theaterexkursionen im Freien bis zu beeindruckenden Inszenierungen auf der Bühne. Dabei wird bei den Vorstellungen, die mittlerweile im ganzen Land stattfinden, eine Mischung aus großartigen Schauspielproduktionen und vielfältiger Kleinkunst geboten.

Die Stiftung Theater Lindenhof wird vom Land Baden-Württemberg, der Stadt Burladingen, den Landkreisen Zollernalb, Tübingen und Reutlingen sowie von mehr als 20 Partnerkommunen gefördert. In den Jahren vor der Pandemie spielte das Theater Lindenhof über 300 Aufführungen im Jahr – daheim in Burladingen-Melchingen oder auf Tour zwischen Schwarzwald und Allgäu, Bodensee und Odenwald sowie ebenfalls in Hamburg und Berlin.

In diesem Jahr feiert das Theater sein 40-jähriges Bestehen mit einem virtuellen Festakt am 22. April. Karten dafür können auf der Webseite erworben werden. Darüber hinaus bietet das Theater derzeit ein vielfältiges Online-Programm. Einmal im Monat lädt das Theater Lindenhof beispielsweise interessante Gäste zum Gespräch in das virtuelle Theaterfoyer ein. Die Gäste sind Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, Menschen aus Kultur und Politik, aus der Region und darüber hinaus. Bei der virtuellen Jazz-Matinée mit dem Titel „Songs from the Movies“ ist am 25. April der Sänger Habib Benedikt Elias zu Gast.

Corona-Hilfsprogramm für Kunst und Kultur

Mit dem Corona-Hilfsprogramm für Kunst und Kultur im Umfang von 32,5 Millionen Euro sollen coronabedingte existenzielle Notlagen bei Kultureinrichtungen abgewendet und ein Betrieb auch unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie ermöglicht werden. Die Hilfen sollen dazu beitragen, die finanzielle Situation der Kultureinrichtungen zu stabilisieren und ein Kulturprogramm trotz Corona zu gewährleisten.

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst: Corona-Hilfe: Masterplan Kultur

Theater Lindenhof: Stiftung Theater Lindenhof

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