UNESCO-Welterbe

WahreWunderBänke in Stuttgart eingeweiht

In unmittelbarer Nähe der weltberühmten Le Corbusier-Häuser hat Ministerin Nicole Razavi gemeinsam mit der Stadt Stuttgart zwei neue WahreWunderBänke eingeweiht. Die WahreWunderBänke sind Teil der Welterbekonzeption BW.

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v.l.: Dr. Alexandra Sußmann, Bürgermeisterin für Soziales, Gesundheit und Integration der Stadt Stuttgart, Nicole Razavi MdL, Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, und Sabine Mezger, Bezirksvorsteherin von Stuttgart-Nord, weihen die WahreWunderBänke in der Weissenhofsiedlung in Stuttgart ein.
von links nach rechts: Dr. Alexandra Sußmann, Bürgermeisterin für Soziales, Gesundheit und Integration der Stadt Stuttgart; Nicole Razavi, Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen und Sabine Mezger, Bezirksvorsteherin von Stuttgart-Nord, weihen die WahreWunderBänke in der Weissenhofsiedlung in Stuttgart ein.

Gemeinsam mit der Landeshauptstadt Stuttgart hat die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Razavi, in der Nähe der weltberühmten Le Corbusier-Häuser als Teil der Weißenhofsiedlung zwei WahreWunderBänke eingeweiht.

Die neuen Informationseinheiten machen auf das gesamte Welterbe in Baden-Württemberg aufmerksam. Ministerin Razavi sagte: „Die WahreWunderBänke in der Weißenhofsiedlung laden dazu ein, die besondere Architektur von Le Corbusier zu erleben. Die Bänke sind Hingucker, Ruheplatz und Informationsquelle in einem.“

Landesinitiative lenkt Blick auf Stuttgarter Weltkulturerbe

Dr. Alexandra Sußmann, Bürgermeisterin für Soziales, Gesundheit und Integration der Stadt Stuttgart, sagte: „Die Stadt ist dem Land dankbar, dem Stuttgarter Weltkulturerbe der Le Corbusier-Häuser mit den beiden „WahreWunderBänken“ zusätzliche Aufmerksamkeit zu verschaffen. Die Landesinitiative lenkt den Blick auf den prägenden architektonischen Einfluss und den hohen kulturellen Wert der beiden Häuser und der Weißenhofsiedlung, die jedes Jahr mehrere Zehntausend Gäste aus der ganzen Welt anziehen.“ 

Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, betonte: „UNESCO-Welterbestätten sind Denkmale, die für die gesamte Menschheit eine universelle Bedeutung haben. Deshalb ist der Welterbetitel Ehre und Verpflichtung zugleich, der sich die Landesdenkmalpflege gerne stellt. Die neuen multifunktionalen Bänke sind dabei eine große Unterstützung, denn sie sind ideale Orte für die Vermittlung des Welterbegedankens.“

WahreWunderBänke

Die in die WahreWunderBänke integrierten Informationstafeln enthalten jeweils eine Karte mit grober räumlicher Verortung aller sieben Welterbestätten im Land, einen Überblickstext zur Welterbefamilie in Baden-Württemberg, einen Text zur spezifischen Welterbestätte und einen Link zum Film „Die sieben Welterbewunder Baden-Württemberg“. Zuvor wurden bereits Bänke auf der Klosterinsel Reichenau, nahe des Klosters Maulbronn, am Obergermanisch-Raetischen Limes in Osterburken, Buchen und Walldürn, in Baden-Baden sowie nahe der Pfahlbauten in Uhldingen eingeweiht. 

Welterbekonzeption des Landes unterstützt UNESCO-Welterbestätten

Die WahreWunderBänke sind Teil der Welterbekonzeption BW. Mit diesem Konzept unterstützt die Landesregierung die UNESCO-Welterbestätten in Baden-Württemberg. Ziel ist es, das kulturelle und bauliche Erbe gemeinsam zu bewahren, miteinander zu vernetzen und für die Öffentlichkeit erlebbarer zu machen. Zu diesem Zweck werden Maßnahmen und Produkte entwickelt, die an allen Welterbestätten ein- und umgesetzt werden können. Dazu gehören ein Imagefilm, eine Ausstellung sowie eine Broschüre.

WahreWunderBänke können in allen Welterbestätten Baden-Württembergs als Zeichen der Verbundenheit der Stätten untereinander und attraktives Wiedererkennungszeichen aufgestellt werden. Die Anrainerkommunen einer Welterbestätten können sich dafür mit einem Standortvorschlag an das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart wenden.

Sieben UNESCO-Welterbestätten in Baden-Württemberg

Sieben UNESCO-Welterbestätten liegen in Baden-Württemberg: das Zisterzienserkloster Maulbronn (seit 1993), die Klosterinsel Reichenau (2000), der Obergermanisch-Raetische Limes (2005), die Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen (2011), die beiden Le Corbusier-Häuser in der Stuttgarter Weissenhofsiedlung (2016), die Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb im Ach- und Lonetal (2017) und Baden-Baden, unter dem Titel „Great Spa Towns of Europe“ (2021). Alle sieben Welterbestätten im Land zeichnen sich durch ihren außergewöhnlichen universellen Wert, ihre Authentizität und Einzigartigkeit aus und gehören zum unschätzbaren und unersetzlichen Erbe der ganzen Menschheit.

Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen, Mediathek: Bilder zum Herunterladen

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