Kultur

Land fördert 25 Popmusik-Projekte mit rund 345.000 Euro

25 Popmusik-Projekte erhalten Mittel aus dem Programm Perspektive Pop 2.0. Gefördert werden Debütalben, Clubkonzerte und Festivals.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Musikfestival
Symbolbild

In der zweiten Förderrunde des POPLÄND-Programms Perspektive Pop 2.0 stärkt das Land die kreative Arbeit professionellen Popmusikerinnen und Popmusikern sowie Festival-, Club- und Konzertveranstaltende in Baden-Württemberg mit Projektförderungen in Höhe von insgesamt rund 345.000 Euro. Eine fünfköpfige Fachjury wählte aus 160 eingegangenen Anträgen elf Musikprojekte sowie 14 Festivals und Newcomer-Konzertreihen für eine Förderung aus. Dabei wurden urbane Pop-Zentren wie Mannheim und Stuttgart ebenso berücksichtigt wie Gegenden ohne substantielle Popinfrastruktur wie etwa Tuttlingen, Simmersfeld oder Wangen im Allgäu.

Kunststaatssekretär Arne Braun sagte: „Die Rückmeldungen zur ersten Förderrunde haben gezeigt, wie wertvoll Perspektive Pop 2.0 für die Szene ist. Mit dem Programm unterstützen wir entscheidende Professionalisierungsschritte und stärken gezielt den Aufbau und Erhalt einer lebendigen Livemusik-Infrastruktur im Land. Gleichzeitig schaffen wir verlässliche Freiräume, um neue Ideen und finanziell anspruchsvolle Projekte auf hohem Niveau umzusetzen und um sich auch überregional zu positionieren. Besonders freut mich, dass in der Förderrunde 2026 deutlich mehr Anträge aus eher ländlichen Regionen und auch Bewerbungen mit clubkultureller Bedeutung eingegangen sind. So erreichen wir noch besser die Breite der Szene.“

Pop als Gesamtkunstwerk

Insgesamt zeigte die Förderrunde 2026: Musik wird immer häufiger nicht mehr isoliert gedacht, sondern von Beginn an zusammen mit Bild und Bühne als Einheit konzipiert – etwa durch audio-reaktive Lichtinstallationen, Animationsbranding oder multimediale Release-Strategien.

Die Jury hob die außergewöhnliche Spannbreite künstlerischer Reife in der Förderrunde 2026 hervor: Auf der einen Seite stehen Künstlerinnen und Künstler, die mit ihrem ersten Album oder ihrer ersten EP überhaupt einen professionellen Schritt wagen – auf der anderen Seite Projekte von Musikerinnen und Musikern, die längst ein nationales Publikum erreichen und mit insgesamt fast einer Million monatlicher Hörerinnen und Hörer belegen, dass Baden-Württemberg popkulturelle Strahlkraft besitzt.

Newcomer mitdenken – als strukturelles Prinzip 

Angesichts der Vielzahl an Anträgen hat die Jury bei der Beurteilung von Konzepten für Veranstaltungen besonders genau hingeschaut, ob und wie Newcomer aktiv mitgedacht werden. „Wir verstehen das Festival nicht als Selbstzweck, sondern als Plattform.“ Konzepte, die Nachwuchskünstlerinnen und -künstler sichtbar machen, ihnen faire Bedingungen bieten und sie in professionelle Kontexte einbetten, wurden daher besonders gewürdigt. „Newcomer-Förderung beginnt eben nicht erst bei der Einzelproduktion – sie braucht auch Bühnen, die diesen Namen verdienen“, so die diesjährige Jury über ihre Auswahl.

Jurymitglieder 2026

Perspektive Pop 2.0

Das Förderprogramm Perspektive Pop 2.0 ist ein Ergebnis des Popdialogs 2023/2024 und wurde 2025 im Rahmen der POPLÄND-Initiative des Kunstministeriums initiiert. Es wird jährlich in zwei Programmlinien für Musikerinnen und Musiker (Linie A) und Livemusik-Veranstaltungen (Linie B) ausgeschrieben. Eine neue Förderrunde wird voraussichtlich Anfang 2027 ausgeschrieben.

Beispiele aus der Projektauswahl 2026

Weitere Meldungen

Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
Sportministerkonferenz

Mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche in Deutschland

Ein Prüfstandshandwerker begutachtet am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ein Raketen-Triebwerk
Förderung

9,7 Millionen Euro für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Kuh friss Gras
Landwirtschaft

Antragstellung auf Futtermittelhilfe 2026 läuft an

Streuobst
Streuobst

Land fördert Streuobst-Projekte mit 500.000 Euro

Erzieherin und Kind beim Lesen
Literatur

Frederick Tag 2026 gestartet

Asiatische Hornisse
Landwirtschaft

Weitere 70.000 Euro zur Bekämp­fung von Asiatischer Hornisse

Auszeichnung der Gigabitkommunen mit Herrn Minister
Digitalisierung

Fast ein Drittel der Kommunen erreicht vollständige Gigabitversorgung

Baden-Württemberg-Empfang am Landesstand auf der Frankfurter Buchmesse
Kultur- und Kreativwirtschaft

Landesstand auf der Frankfurter Buchmesse

Ehemalige Chapel auf dem Hospitalgelände in Heidelberg
Städtebau

Land fördert 45 Kommunen mit rund 16,6 Millionen Euro

GAP 2026
Landwirtschaft

Internationaler Agrarkongress in Stuttgart

LWH 2026. Eingang Halle 1
Landwirtschaft

Positive Bilanz zum 102. Landwirtschaftlichen Hauptfest

Besucher laufen über das Landwirtschaftliche Hauptfest auf dem Cannstatter Wasen.
Landwirtschaft

Ehrungsabend auf dem 102. Landwirtschaftlichen Hauptfest

Skulpturen von Homer (links) und Aristoteles stehen vor dem Haupteingang des Kollegiengebäude I (KG1) der Universität Freiburg während Menschen dazwischen hindurchgehen.
Forschung

Universität Freiburg erhält Exzellenztitel

Ein Mann hält ein Ringbuch mit Bauplänen, mit dem Zeigefinger deutet er auf ein Baufeld
Flächenmanagement

Land fördert 27 Maßnahmen zur Flächengewinnung durch Innenentwicklung

Kinder jonglieren auf der Bühne mit Tellern
Jugend

20 Jahre Jugendbegleiter-Programm