Denkmalpflege

WahreWunderBänke im Neckar-Odenwald-Kreis eingeweiht

In den Städten Buchen, Osterburken und Walldürn hat Ministerin Nicole Razavi neue WahreWunderBänke – markante Sitz- und Infopunkte – eingeweiht.

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Wir wahren hier: Gemeinsam mit den Städten Buchen, Osterburken und Walldürn hat die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Razavi, im Neckar-Odenwald-Kreis mehrere WahreWunderBänke eingeweiht. Die neuen Informationseinheiten machen hier, pünktlich zum Limes-Jubiläum, auf den Obergermanisch-Raetischen Limes als UNESCO-Welterbestätte und auf das gesamte Welterbe in Baden-Württemberg aufmerksam.

Ministerin Nicole Razavi sagte: „Vor zwanzig Jahren wurde der Obergermanisch-Raetischen Limes als UNESCO-Welterbe ausgezeichnet. Der Limes ist das größte archäologische Denkmal in ganz Europa, und ein wahres Wunder unserer Denkmallandschaft. Wir freuen uns, ihn mit unseren neuen WahreWunderBänken in Buchen, Osterburken und Walldürn für die Öffentlichkeit noch erlebbarer zu machen. Unsere WahreWunderBänken werben für die vielfältige Welterbefamilie im Land. Sie sind Hingucker, Ruheplatz und Informationsquelle in einem.“

Weitere Stimmen zur Einweihung

Die WahreWunderBänke

Die in die WahreWunderBänke integrierten Informationstafeln enthalten jeweils eine Karte mit grober räumlicher Verortung aller sieben Welterbestätten im Land, einen Überblickstext zur Welterbefamilie in Baden-Württemberg, einen Text zur spezifischen Welterbestätte und einen Link zum Film „Die sieben Welterbewunder Baden-Württemberg“. Die Bänke in Buchen (am Bezirksmuseum, Haagstraße 10), Osterburken (Museumsvorplatz, Römerstraße 4) und Walldürn (Miltenberger Torplatz) sind die dritten WahreWunderBänke, die landesweit eingeweiht wurden. Zuvor wurden bereits Bankpaare auf der Klosterinsel Reichenau und nahe des Klosters Maulbronn aufgestellt.

Welterbekonzeption des Landes unterstützt UNESCO-Welterbestätten

Die WahreWunderBänke sind Teil der Welterbekonzeption BW. Mit diesem Konzept unterstützt die Landesregierung die UNESCO-Welterbestätten in Baden-Württemberg. Ziel ist es, das kulturelle und bauliche Erbe gemeinsam zu bewahren, miteinander zu vernetzen und für die Öffentlichkeit erlebbarer zu machen. Zu diesem Zweck werden Maßnahmen und Produkte entwickelt, die an allen Welterbestätten ein- und umgesetzt werden können. Dazu gehören ein Imagefilm, eine Ausstellung sowie eine Broschüre.

WahreWunderBänke können in allen Welterbestätten Baden-Württembergs als Zeichen der Verbundenheit der Stätten untereinander und attraktives Wiedererkennungszeichen aufgestellt werden. Die Anrainerkommunen einer Welterbestätten können sich dafür mit einem Standortvorschlag an das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart wenden.

Sieben UNESCO-Welterbestätten in Baden-Württemberg

Sieben UNESCO-Welterbestätten liegen in Baden-Württemberg: das Zisterzienserkloster Maulbronn (seit 1993), die Klosterinsel Reichenau (2000), der Obergermanisch-Raetische Limes (2005), die Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen (2011), die beiden Le Corbusier-Häuser in der Stuttgarter Weissenhofsiedlung (2016), die Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb im Ach- und Lonetal (2017) und Baden-Baden, unter dem Titel „Great Spa Towns of Europe“ (2021). Alle sieben Welterbestätten im Land zeichnen sich durch ihren außergewöhnlichen universellen Wert, ihre Authentizität und Einzigartigkeit aus und gehören zum unschätzbaren und unersetzlichen Erbe der ganzen Menschheit.

Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen: UNESCO-Welterbe

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