Landwirtschaft

Versammlung des Landesverbandes der Württembergischen Imker 2021

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Imker

Bei der Versammlung des Landesverbandes der Württembergischen Imker e.V. wurde der Verbandspräsident Ulrich Kinkel verabschiedet und sein Engagement im Dienste der Bienen und der Imkerei honoriert. Die Imkerei ist bedeutend für die Landwirtschaft und Biodiversität in Baden-Württemberg.

„Die Landesregierung weiß um die große Bedeutung der Imkerei. Sie erzeugt qualitativ hochwertige regionale Produkte und leistet durch die Bestäubungsleistung einen wichtigen Beitrag zur Ertragssicherung in der Landwirtschaft und zur Erhaltung der Biodiversität in Baden-Württemberg“, sagte Minister Peter Hauk am Samstag, 9. Oktober, anlässlich der Vertreterversammlung des Landesverbandes der Württembergischen Imker e.V. (LVWI) in Brackenheim.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde Ulrich Kinkel, Präsident des Landesverbandes der Württembergischen Imker e.V. nach fast zwei Jahrzehnten im Amt verabschiedet. Minister Hauk dankte Kinkel für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement für die Imkerei in Baden-Württemberg. „Sie haben sich über viele Jahre für die Imkerinnen und Imker im Land eingesetzt, das ist nicht selbstverständlich und dafür möchte ich Ihnen danken und meinen großen Respekt zum Ausdruck bringen“, würdigte der Minister den scheidenden Verbandspräsidenten. Dem Minister ist die Zusammenarbeit mit den Landesimkerverbänden sowie den Akteuren im Bereich der Imkerei ein großes Anliegen. Daher sei es wichtig, jetzt im Landesverband der Württembergischen Imker die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Das Land unterstützt die Imkerschaft

„Die Imkerei steht vor großen Herausforderungen. Der Umgang zum Beispiel mit Bienenkrankheiten, das mangelnde Trachtangebot in bestimmten Jahreszeiten sowie mögliche Gefährdungen durch Pflanzenschutzmittel erfordern bei den Imkerinnen und Imkern großes Know-how. Deshalb ist uns das aktive Netzwerk aus Verbänden, den staatlichen Bienenfachberatern, den Bienengesundheitsdiensten und der Landesanstalt für Bienenkunde in Hohenheim sehr wichtig“, betonte der Minister. Zudem unterstütze das Land die Imkerschaft mit verschiedenen Förderprogrammen.

„Es ist eine gute Botschaft, dass die Imkerei in den letzten Jahren einen wahren Boom erfährt. Für die Schulung vieler Neuimkerinnen und Neuimker sind im ganzen Land gut ausgebildete Ehrenamtliche notwendig, die das Fachwissen vermitteln“, sagte Minister Hauk. Es freue ihn sehr, dass noch kurz vor dem ersten Lockdown die württembergische Imkerschule in Göppingen eröffnen konnte, die auch dem scheidenden Verbandpräsidenten Kinkel ein großes Anliegen war, und hoffe, dass es dort nun geschäftig summt.

15.000 Imker mit circa 107.000 Bienenvölker

Der Landesverband der Württembergischen Imker e.V. (LVWI) umfasst 100 Bezirksvereine mit zurzeit 15.000 Imkern, die circa 107.000 Bienenvölker halten.

Gegründet wurde der LVWI am 13. September 1880 als Württembergischer Landesverein für Bienenzucht. Seit dieser Zeit hat der LVWI eine eigene Zeitschrift, die „Bienenpflege“, die monatlich erscheint. Sie informiert die Mitglieder über alles Wissenswerte in der Imkerei und den Vereinen. Dort finden auch alle, die sich für die Imkerei und deren Produkte interessieren die aktuellen Aus- und Fortbildungstermine.

Aus- und Weiterbildung ist ein zentrales Anliegen

Der LVWI gliedert sich in neun Wahlkreise. Diese repräsentieren jeweils eine bestimmte Region unseres Landes. Jeder Wahlkreis vertritt die Vereine seiner Region im Vorstand des LVWI.

Die Aus- und Weiterbildung ist ein besonderes Anliegen des LVWI. Der Verband verfügt seit mehr als 20 Jahren über einen Stab von 25 bis 30 Referenten, welche in Kursen, Seminaren und Vorträgen ihr theoretisches wie praktisches Wissen an die Imkerschaft weitergeben. Dabei werden die Veranstaltungen zentral beim LVWI, zunehmend jedoch auch in Versammlungen der Bezirksvereine vor Ort angeboten.

Landesverband der Württembergischen Imker e.V.

Weitere Meldungen

Mohn- und Kornblumen blühen in einem Getreidefeld (Bild: dpa).
Artenschutz

Projekt „Natur nah dran“ wird verlängert

Tierschutzpreis
Tierschutz

Tierschutzpreis 2027 ausgeschrieben

Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
Sportministerkonferenz

Mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche in Deutschland

Eröffnung der Wanderausstellung der IBA'27 in der baden-württembergischen Landesvertretung in Berlin
Städtebau

IBA’27-Ausstellung in Berlin eröffnet

Kisten mit Gemüse und Obst.
Welternährungstag

Ernährungssouveränität bedeutet Sicherheit

Eine junge Frau wird geimpft.
Ärztliche Versorgung

Auswahlverfahren zur Landarztquote 2026 abgeschlossen

Eine Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) sitzt auf einem Finger und sticht zu.
Gesundheitsschutz

Kein erhöhtes Risiko wegen West-Nil-Virus

In einer Wohngemeinschaft sitzen Studierende um den Küchentisch und unterhalten sich (Bild: © dpa).
Wohnraumförderung

Land fördert im Neubau bundesweit die meisten Wohnheimplätze

Logo des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“
Ländlicher Raum

29. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gestartet

Kuh friss Gras
Landwirtschaft

Antragstellung auf Futtermittelhilfe 2026 läuft an

Streuobst
Streuobst

Land fördert Streuobst-Projekte mit 500.000 Euro

Vier Jugendliche sitzen auf einer Freitreppe und betrachten etwas auf dem Smartphone
Bürgerbeteiligung

Auswahlprozess für neuen Jugendberaterkreis gestartet

Start-up WOW Challenge
Start-up BW

BLACKPIN.IOT im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

Erzieherin und Kind beim Lesen
Literatur

Frederick Tag 2026 gestartet

Asiatische Hornisse
Landwirtschaft

Weitere 70.000 Euro zur Bekämp­fung von Asiatischer Hornisse