Verbraucherschutz

Verbraucherbildung gemeinsam stärken

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Einkaufswagen wird durch einen Supermarkt geschoben. (Bild: picture alliance/Fabian Sommer/dpa)

Bei der Veranstaltung „Verbraucherbildung gemeinsam stärken“ in Berlin betonte Staatssekretärin Sabine Kurtz die Bedeutung von Kooperationen und Vernetzung für die Verbraucherbildung innerhalb der Länder und bundesweit.

„Ich freue mich, dass wir mit der Veranstaltung eine Plattform zum Erfahrungsaustausch schaffen konnten, um uns besser im Bereich der Verbraucherbildung zu vernetzen und voneinander zu lernen. Die Konsumwelt wird stetig komplexer und verändert sich, deshalb darf die Verbraucherbildung nach der Schule nicht aufhören. Angebote zur Verbraucherbildung sind für Verbraucherinnen und Verbraucher daher in allen Altersstufen und Lebenslagen immer wieder neu erforderlich“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Sabine Kurtz, in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin.

Die Veranstaltung „Verbraucherbildung gemeinsam stärken – Beispiele für Erwachsene, Familien, ältere Menschen und vulnerable Gruppen“ fand im Rahmen des baden-württembergischen Vorsitzjahres der Verbraucherschutzministerkonferenz der deutschen Länder und des Bundes 2023 und in dieser Form zum ersten Mal statt. Akteurinnen und Akteure der außerschulischen Verbraucherbildung tauschten sich dabei über die Aktivitäten der Länder zur Verbraucherbildung aus. Neben den Präsentationen der Initiativen und Projekte erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem „Markt der Möglichkeiten“ weitere Informationen von den Projektträgern.

Verbraucherbildung ist ein Schwerpunktthema der Verbraucherpolitik in Baden-Württemberg. Das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz fördert eine Vielzahl an Projekten zur schulischen und außerschulischen Verbraucherbildung. Die geförderten Projekte zur außerschulischen Verbraucherbildung vermitteln Erwachsenen, Verbraucherinnen und Verbrauchern 50 plus und Menschen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten die nötigen Kompetenzen, um im Alltag selbstbestimmte und reflektierte Konsumentscheidungen treffen zu können.

Herausforderungen im Konsumalltag meistern

„Wir stehen vor großen Herausforderungen: Angefangen beim Klimawandel, über Forderungen nach Energieeinsparung und finanziellen Unsicherheiten hin zum Umgang mit digitalen Medien. Um ein Bewusstsein aufzubauen, mit welchen Folgen individuelles Handeln verknüpft ist, ist die Vermittlung von Konsum- und Alltagskompetenzen ein unverzichtbarer Teil unserer Bildung, auch nach der Schule“, sagte Kurtz. Die Veranstaltung habe gezeigt, wie viel bereits hierfür in den Bundesländern getan wird. Für die Zukunft der Verbraucherbildung sei es umso wichtiger, sich gut zu vernetzen, um Synergien besser nutzen zu können.

Veranstaltung „Verbraucherbildung gemeinsam stärken“

Die Veranstaltung „Verbraucherbildung gemeinsam stärken – Beispiele für Erwachsene, Familien, ältere Menschen und vulnerable Gruppen“ wurde im Rahmen des baden-württembergischen Vorsitzjahres der Verbraucherschutzministerkonferenz der deutschen Länder und des Bundes 2023 durchgeführt.

Neben der Präsentation der vom MLR geförderten Projekte, wurden Initiativen und Verbraucherbildungsprojekte aus Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein vorgestellt. Projektträger sind der Volkshochschulverband Baden-Württemberg e.V. in Kooperation mit der Evangelischen Landesarbeitsgemeinschaft der Familien-Bildungsstätten in Württemberg (LEF) und der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e.V., die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK), die Technische Akademie für berufliche Bildung Schwäbisch Gmünd e.V., der Bundesverband Die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V., die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. und die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein e.V. Auch das Mannheim Institute for Financial Education (MIFE) der Universität Mannheim (Keynote) sowie der Verbraucherzentralen Bundesverband e.V. und der Deutsche Volkshochschul-Verband e. V. (Abschlussgespräch) wirkten an der Veranstaltung mit.

Weitere Meldungen

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Eine Forscherin arbeitet im AI Research Buildung der Universität Tübingen, das zum „Cyber Valley“ gehört, an einem Code.
Wirtschaft

Strategieprozess stärkt Zukunft der Dienstleistungswirtschaft

Eine Fernwärme-Anlage im Keller eines Gebäudes.
Energieversorgung

Länder fordern entschlossenes Handeln für bezahlbare Energie

Wirtschaft

Hoffmeister-Kraut kritisiert Industrial Accelerator Act

Besucher der Gamescom erleben mit VR-Brillen die virtuelle Realität.
Digitalisierung

Land fördert immersive Technologien mit 2,4 Millionen Euro

Der Luchs wird eingefangen, um ihn zu besendern
Forst

Luchs im Landkreis Rastatt mit Halsbandsender ausgestattet

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Studium

Land finanziert KI-Plattform für sehbeeinträchtigte Studierende

Eine Krankenpflegerin schiebt ein Krankenbett durch einen Flur.
Gesundheit

Landesregierung beschließt neuen Krankenhausplan

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. März 2026

Schriftzug „MEDI:CUS“ auf einer Bühne
Gesundheit

Gesundheitscloud MEDI:CUS wird verstetigt

Collage aus sechs Personen vor blauem Hintergrund
Schule

3 Fragen 3 Antworten: mit Gewinnerinnen und Gewinner des Lehrkräfte

Das Bild zeigt den Raum unter einer Brücke. Links ist ein Fluss zu sehen und daneben ein Waldweg.
Straßenbrücken

Land nutzt versiegelte Flächen für Tiere und Pflanzen

Eine Sozialarbeiterin misst die Blutdruckwerte eines Probanden und übermittelt diese drahtlos per Smartphone an einen Arzt.
Medizintechnik

Land setzt sich für Reformen in der Medizintechnikbranche ein

Ein Landwirt pflügt ein Feld. Luftaufnahme mit einer Drohne. (Foto: Patrick Pleul / dpa)
Landwirtschaft

FIONA-Antragssaison 2026 startet

Fähnchen der Europäischen Union und der Schweiz stehen im Nationalratssaal in Bern
Europa

Vertragspaket zwischen der EU und der Schweiz unterzeichnet