Ernährung

Über 4.000 Grundschulen und Kitas machen bei EU-Schulprogramm mit

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Äpfel liegen in einer Schule in einem Korb (Quelle: © dpa)

Im neuen Schuljahr nehmen mehr als 340.000 Kinder an über 4.000 Grundschulen oder Kindertagesstätten am EU-Schulprogramm teil. Die Kinder bekommen regelmäßig Obst, Gemüse, Milch oder Milchprodukte von regionalen Lieferanten und erfahren so, wie sie sich ausgewogen ernähren können und woher die Lebensmittel kommen.

„Mehr als 340.000 Kinder an über 4.000 Grundschulen oder Kindertagesstätten nehmen ab dem neuen Schuljahr an unserem Schulprogramm teil. Ab Oktober erhalten sie regelmäßig Obst, Gemüse, Milch oder Milchprodukte von regionalen Lieferanten. Die Kinder erfahren so, wie sie sich ausgewogen ernähren können, woher unsere Lebensmittel kommen und wie sie sich zubereiten lassen. Unser Programm dient der Ernährungs- und Verbraucherbildung“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch. Rund 4.000 Einrichtungen hätten sich für Obst und Gemüse angemeldet, davon 1.120 zusätzlich für Schulmilch. Rund 30 Einrichtungen werden nur Schulmilch anbieten.

„Uns ist es gelungen, alle fristgerechten Bewerbungen von Grundschulen und Kitas zu berücksichtigen. Mit Blick auf die begrenzten Mittel aus Brüssel mussten wir allerdings einige kleinere Abstriche machen“, erklärte die Staatssekretärin. So starte das Programm nicht direkt mit dem ersten Schultag nach den Sommerferien, sondern erst im Oktober.

Verteilt werden könnten je nach Anmeldung bis zu zwei Portionen Obst und Gemüse und eine Portion Schulmilch pro Kind und Schulwoche. Förderfähig sei vorrangig frisches Obst, Gemüse und Trinkmilch, daneben auch Naturjoghurt, Quark und Käse. Zusätze wie Zucker, Süßstoffe oder Kakao dürften nicht enthalten sein.

Die Kinder selbst würden die Produkte kostenlos erhalten. Die EU finanziere den Hauptteil der Kosten. Für den Rest bräuchten die teilnehmenden Einrichtungen einen oder mehrere Sponsoren. Dies könnten beispielsweise Vereine, örtliche Unternehmen, der Lieferant, der Einrichtungsträger oder Eltern sein.

„Die teilnehmenden Schulen und Kitas sind verpflichtet, das Programm pädagogisch zu begleiten. Mit unserer Landesinitiative ‚Bewusste Kinderernährung‘ (BeKi) unterstützen wir Kitas und Schulen bei der praktischen Umsetzung des EU-Schulprogramms“, betonte Gurr-Hirsch. Der Besuch von Erzeugerbetrieben im Umfeld der Einrichtungen ergänze das Programm gut.

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: EU-Schulprogramm

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Informationen für Schulen und Kitas

Weitere Meldungen

Erster Wolf im Süden Sachsen-Anhalts entdeckt
Naturschutz

Fähe im Enztal-Territorium als sesshaft nachgewiesen

Ein Reh springt bei Bodnegg (Baden-Württemberg) über eine Wiese, auf der Löwenzahn blüht. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
Forst

Forstliches Gutachten 2024 Baden-Württemberg

Gefärbte Eier stehen in einer Palette (Foto: © dpa)
Verbraucherschutz

Unbeschwertem Ostergenuss steht nichts im Weg

Icon eines Gesetzbuches mit aufgedrucktem Paragrafenzeichen.
Verkehr

Landesmobilitätsgesetz macht gute Mobilität einfacher

Ein Schüler mit Schutzbrille und Handschuhen in einer Autowerkstatt
Schule

Neues Portal zum Arbeits- und Gesundheitsschutz an Schulen

Gruppenbild auf der Bühne: Sozialminister Manne Lucha mit allen Preisträgern des Präventionspreises 2026
Gesundheit

Zwölf Projekte zur Gesundheits­prävention ausgezeichnet

Rieslingtrauben hängen am Stock in einem Weinberg
Weinbau

Neue Fördermaßnahme „Rotationsbrache im Weinbau“ ab 2027

Gruppenbild bei Agrarministerkonferenz in Bad Reichenhall
Landwirtschaft

Frühjahrs-Agrarministerkonferenz 2026 in Bad Reichenhall

Eine Schülerin meldet sich in einer Schule in Stuttgart während des Unterrichts.
Schule

Zahlen zum Potenzialtest und zur Unterrichtsversorgung

Wasserrückhalt im Wald
Forst

Wälder speichern Wasser und schützen vor Erosion

Eine Lehrerin in der Grundschule mit Schülerinnen und Schülern.
Schule

102 weitere Ganztagsschulen

Ein Wildschwein steht auf einem Plateau im Wald und beobachtet die Umgebung.
Tiergesundheit

Früherkennungsprogramm „Afrikanische Schweinepest“ startet

Eine Frau sammelt in einem Wald Bärlauchblätter ein, die den Waldboden fast komplett bedecken. (Bild: dpa)
Verbraucherschutz

Wichtige Tipps zum Start der Bärlauch-Saison

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Der Luchs wird eingefangen, um ihn zu besendern
Forst

Luchs im Landkreis Rastatt mit Halsbandsender ausgestattet