Bevölkerungsschutz

Strobl trifft Generaldirektor Maciej Popowski

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Innenminister Strobl im Gespräch mit Generaldirektor Popowski
Innenminister Thomas Strobl (rechts) und Generaldirektor Maciej Popowski (links)

Innenminister Thomas Strobl hat sich in Brüssel mit dem Generaldirektor für europäischen Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe, Maciej Popowski, über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich des Katastrophenschutzes sowie die EU-Großübung „Magnitude“ ausgetauscht.

Innenminister Thomas Strobl hat diese Woche den Generaldirektor für europäischen Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe, Maciej Popowski in Brüssel getroffen. Bei dem Termin ging es um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich des Katastrophenschutzes sowie die EU-Großübung „Magnitude“. Dazu sagte Innenminister Thomas Strobl:

„Aktuell erleben wir eine Zeit multipler Krisen, die sich überlagern und die Auswirkungen auf die Gesellschaft, das Leben und die Sicherheitslage in Deutschland haben. Der Krieg in der Ukraine, die Corona-Pandemie und der Klimawandel zeigen: Krisen kennen keine Landesgrenzen. Das haben wir in den letzten drei Jahren im Crashkurs hautnah erfahren. Gerade in diesen Zeiten müssen wir noch stärker europäisch und grenzüberschreitend denken. Hier sind die Europäische Union (EU) und Baden-Württemberg ganz auf einer Linie, hier ziehen wir an einem Strang! Die Konzepte der EU und von Baden-Württemberg unterstützen, flankieren und stärken sich gegenseitig. Für die bevorstehenden Herausforderungen brauchen wir eine starke EU und einen starken Länderzusammenhalt in Europa. Nur so können wir das höchstmögliche Maß an Sicherheit gewährleisten. Das wurde in meinem Gespräch mit Generaldirektor Maciej Popowski noch einmal deutlich. Wir müssen uns im Katastrophenschutz auf Krisen in all ihren Facetten, über Ländergrenzen hinweg, vorbereiten und gemeinsam üben. Nur so können wir im Katastrophenfall schnell und kompetent reagieren – und Menschenleben retten. Deshalb gehen wir voran: Baden-Württemberg wird bundesweit als erstes Land in Deutschland eine internationale Großübung des Europäischen Katastrophenschutzes mit dem Titel ‚Magnitude‘ durchführen. Damit gehen wir den nächsten Schritt und stärken uns im Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz. Der Katastrophenschutz ist freilich nicht ohne Ehrenamt zu machen - das ist die tragende Säule, der Kern unseres Erfolgs in Baden-Württemberg. Deshalb sind wir stolz auf unsere Bevölkerung, denn in keinem anderen Land engagieren sich so viele Menschen ehrenamtlich wie in Baden-Württemberg.“

Weitere Meldungen

Projektteam, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges (Dritte von links), Direktorin des Amtsgerichts Nürtingen Dr. Sabine Kienzle-Hiemer (Vierte von links), Dr. Markus Volz Vizepräsident des Landgerichts Stuttgart (5. v. l.)
Justiz

Pilotprojekt „Zivilgerichtliches Online-Verfahren“ gestartet

Die Staufermedaille ist eine besondere, persönliche Auszeichnung des Ministerpräsidenten für Verdienste um das Land Baden-Württemberg.
Auszeichnung

Staufermedaille an Dr. Edwin Ernst Weber

Euro-Banknoten
Krankenversicherung

Versicherungsfremde Leistungen endlich aus Bundeshaushalt finanzieren

Polizeistreife bei Verkehrsunfall
Polizei

Bilanz des europaweiten Speedmarathons 2026

Lasergestützes Schießstrainingssystem für die Polizei Baden-Württemberg
Polizei

Lasergestützte Schießtrainingssysteme für die Polizei

Erläuterungen für Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Mitte) und Umweltministerin Thekla Walker (rechts)
Nationalpark

Erweiterung des Nationalparks Schwarzwald

Ministerpräsident Winfried Kretschmann sitzt am Schreibtisch.
Ministerpräsident

Serenade zur Verabschiedung von Ministerpräsident Kretschmann

In einer braunen Biomülltonne liegen Lebensmittel.
Ernährung

Zweite Runde der Lebensmittelretter-Challenge startet

Ein Mann setzt sich eine Spritze mit Heroin in den Arm.
Sicherheit

Zahl der Drogentoten leicht zurückgegangen

Blick über Hohenlohe
Landwirtschaft

Hauk kritistiert EU-Wiederherstellungsverordnung

Eine Hand hält am 18.04.2016 an einer Tankstelle in Tübingen (Baden-Württemberg) einen Tankstutzen.
Verbraucherschutz

Hauk kritisiert deutsche Spritpreise

Wappen der Polizei Baden-Württemberg. (Bild: © Steffen Schmid)
Innere Sicherheit

Politisch motivierte Kriminalität gestiegen

Ein Ingenieur kontrolliert in einem Labor mit einem Mikroskop einen Chip zum Einsatz in einen Quantencomputer.
Innovation

Land fördert 14 Prototypen für Zukunftstechnologien

Eine Mitarbeiterin der Firma Lütze fertigt Bauteile für elektronische Steuerungen für Schienenfahrzeuge.
Innovation

Land fördert Technologie­kooperation mit der Ukraine

Polizei mit BW-Wappen
Polizei

Neuer Studienjahrgang startet an der Hochschule für Polizei