Coronahilfe

Rettungsschirm Carsharing startet

Der Ladestecker eines elektrisch betriebenen Renault ZOE (Bild:© dpa)

Das Land stellt 3,8 Millionen Euro Stabilisierungshilfe für Carsharing-Anbieter bereit, um die Standorte in kleineren Städten und Gemeinden zu erhalten. Carsharing wird schon heute von 100.000 Menschen im Land genutzt und ist für das Verkehrssystem unverzichtbar.

Die Carsharing-Anbieter in Baden-Württemberg wurden von den Auswirkungen der Corona-Krise hart getroffen. Daher gewährt das Land finanzielle Unterstützung, um so eine Reduzierung der Fahrzeugflotte und der Standorte abzuwenden. Derzeit gibt es etwa 300 Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg mit einem Carsharing-Angebot. In vielen Städten würde diese Mobilitätsoption ohne den Rettungsschirm ganz oder teilweise entfallen. Um dies zu verhindern, hat Verkehrsminister Winfried Hermann heute die finanziellen Mittel für einen Rettungsschirm Carsharing bereitgestellt: „Wir stabilisieren damit eine junge Mobilitätsbranche, deren Dienstleistung heute schon für 100.000 Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg essentiell ist und die Straßen von mehr als 50.000 Privatautos entlastet“, so Hermann.

Voraussetzung für die Weiterentwicklung des Angebots

Gunnar Nehrke, Geschäftsführer des Bundesverbands CarSharing e.V.: „Dank des Carsharing-Rettungsschirms können wir die einzigartige Carsharing-Landschaft in Baden-Württemberg mit vielen CarSharing-Stationen auch in kleinen Gemeinden und im Ländlichen Raum durch die Krise bringen. Mit dem Rettungsschirm für CarSharing schafft das Land Baden-Württemberg so auch die Voraussetzungen für die Weiterentwicklung nach der Corona-Epidemie.“

Der Rettungsschirm in Höhe von 3,8 Millionen Euro wird operativ durch den Bundesverband CarSharing umgesetzt. Minister Hermann übergab am heutigen Tag auf dem Schlossplatz in Schwetzingen in Anwesenheit zahlreicher Vertreterinnen und Vertreter der Carsharing-Branche im Land symbolisch den Förderbescheid zur Umsetzung des Vorhabens an den Bundesverband Carsharing. „Vor zwei Wochen hat das Landeskabinett die finanziellen Voraussetzungen für den Rettungsschirm geschaffen. Wäre die Carsharing-Branche in die Knie gegangen, hätten wir unsere Ausbaupläne um viele Jahre zurückstecken müssen. Stattdessen wollen wir ein mittelfristiges Wachstum auf 50.000 Fahrzeuge bis 2030 ermöglichen“, sagte Hermann.

4.000 Euro pro gefördertem Fahrzeug

Ab sofort können Carsharing-Anbieter, die im Zuge der Corona-Pandemie massive Umsatzeinbußen erlitten haben, über den Bundesverband Carsharing Erhaltungsprämien für einen Teil ihrer Fahrzeugflotte beantragen. Die Erhaltungsprämie beträgt 4.000 Euro pro gefördertem Fahrzeug. Winfried Hermann ist sich sicher: „Das Carsharing-Angebot ist für das Verkehrssystem unverzichtbar. Und mit der Unterstützung des Bundesverbands Carsharing retten wir nicht nur die Carsharing-Standorte im Land, sondern sichern auch eine nachhaltige Alltagsmobilität vielen Bürgerinnen und Bürger.“

Gunnar Nehrke hofft auf eine Signalwirkung über die Grenzen des Bundeslandes hinaus: „Die von der Landesregierung auf den Weg gebrachte Förderung erkennt erstmalig an, dass Carsharing Teil der systemrelevanten Verkehrsinfrastruktur ist und im Interesse des Allgemeinwohls erhalten werden muss. Der Bundesverband CarSharing hofft, dass sich andere Länder und die Bundespolitik an diesem Signal aus Baden-Württemberg orientieren.“

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