Denkmalschutz

Preisträger von „Denkmal – Energie – Zukunft“ stehen fest

Zehn Projekte werden für vorbildliche Lösungen zur energetischen Sanierung von Kulturdenkmalen mit dem Innovationspreis „Denkmal – Energie – Zukunft“ ausgezeichnet.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Klosterscheune, Tübingen-Bebenhausen
Klosterscheune, Tübingen-Bebenhausen

Die Preisträger des Innovationspreises „Denkmal – Energie – Zukunft“ stehen fest. Ministerin Nicole Razavi gab die zehn ausgezeichneten Projekte bekannt.

Die vier Hauptpreisträger stammen aus Freiburg im Breisgau, Karlsdorf-Neuthard, Schorndorf und Tübingen-Bebenhausen. Sechs weitere Preise gehen nach Altlußheim, Deggenhausertal-Urnau, Konstanz, Tettnang, Tübingen-Derendingen und Waldorfhäslach-Waldorf. Mit dem Innovationspreis würdigt das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg als oberste Denkmalschutzbehörde in diesem Jahr zum ersten Mal herausragende Energielösungen für Kulturdenkmale.

Ministerin Nicole Razavi: „Kulturdenkmale energetisch verbessern heißt, sie fit für die Zukunft zu machen. Insofern sind Denkmaleigentümer echte Zukunftsmacher. Mit unserem neuen Innovationspreis ,Denkmal – Energie – Zukunft‘ würdigen wir dieses Engagement: Die zehn ausgezeichneten Projekte bringen Energieeffizienz und Denkmalschutz auf innovative und vorbildliche Art zusammen. Das ist beispielgebend und wird hoffentlich viele andere Projekte inspirieren.“

Der Innovationspreis „Denkmal – Energie – Zukunft“ würdigt Projekte in Baden-Württemberg, die beispielhaft zeigen, wie sich Kulturdenkmale energieeffizient sanieren lassen und wie der Einsatz erneuerbarer Energien dabei gelingen kann. Dabei ging es sowohl um denkmalverträgliche bauliche Maßnahmen als auch um Gebäudeenergiekonzepte und Innovationen, die die Möglichkeiten der Energieeffizienzsteigerung in Verbindung mit Kulturdenkmalen besonders hervorheben.

Eine unabhängige Jury hat aus allen 28 Einreichungen die innovativsten Projekte ausgewählt. Die Hauptpreisträger erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 12.500 Euro, die weiteren Preisträger jeweils ein Preisgeld in Höhe von 8.000 Euro. Insgesamt standen 100.000 Euro zur Verfügung.

Die Preisverleihung findet am 7. Juli 2025 in der Phönix-Halle in Stuttgart statt.

Die Hauptpreisträger

Weitere Preisträger

Weitere Meldungen

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Ländlicher Raum

Kabinettsausschuss Ländlicher Raum 2026-2031 eingesetzt

Karl-Heinz Ott
Kunst und Kultur

Karl-Heinz Ott erhält Friedrich-Schiller-Preis 2026

Zwei Radfahrer:innen fahren einen Weg an einem Fluss entlang.
Radverkehr

Baden-Württemberg stärkt seine Position im Radtourismus

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Masterplan Wasserversorgung

Beirat für sichere Wasserversorgung gegründet

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 verliehen

Ein Mitarbeiter montiert im Porsche Werk in Stuttgart-Zuffenhausen eine Vorderachse mit Elektromotor. (Foto: © dpa)
Automobilindustrie

Anpassungen bei EU-CO₂-Regulierung gefordert

Tamas Detrich und Petra Olschowski bei Vertragsunterzeichnung
Kunst

Tamas Detrich bleibt Intendant des Stuttgarter Balletts

Anzeigetafel mit Abfahrtszeiten von Zügen an einem Bahnhof.
Nahverkehr

Neuer Fahrplan für Bus und Bahn

Einsatzkräfte der Feuerwehr errichten am Nonnenbach in Bad Saulgau im Ortsteil Moosheim einen Damm mit Sandsäcken gegen das Hochwasser.
Klimawandel

Land rüstet sich für Extremwasserereignisse

Regiobahn fährt auf Schienen durch eine grüne Landschaft.
Schienenverkehr

18 Millionen Euro für sichere Schieneninfrastruktur

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Bodenverunreinigungen

1,2 Millionen Euro für PFAS-Forschung

German Expo Pavilion / Hotaka Matsumura - German Pavilion - to download, click on "high-res download"
Kreislaufwirtschaft

Expo-Ausstellung aus Osaka kommt nach Stuttgart

Ein selbstfahrendes Auto des Forschungszentrumes Informatik fährt während der Eröffnung des "Testfelds Autonomes Fahren" in Karlsruhe mit zwei Entwicklern autonom im Straßenverkehr. (Foto: © dpa)
Autonomes Fahren

Land gestaltet Europas Testfelder für autonomes Fahren mit

Straßenbaustelle an der B31 im Schwarzwald (Bild: © dpa).
Verkehr

Bundesstraße 29 zwischen Urbach und Lorch saniert

Blick auf die Burg Hohenzollern.
Heimatforschung

Landespreis für Heimat­forschung 2027 ausgeschrieben