Corona-Impfung

Positive Bilanz der Impfkampagne in Baden-Württemberg

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Ärztin impft in ihrer Praxis eine Patientin gegen das Coronavirus.

Die Landesregierung zieht zum Jahresende eine positive Bilanz der Impfoffensive: Mit 4,7 Millionen Impfungen zwischen dem 18. November und dem Jahreswechsel wird das Land die Zielvorgabe des Bundes deutlich übertreffen.

Seit dem 18. November, dem Tag, an dem die Landesregierung die Impfoffensive ausgerufen hat, bis zum Jahresende werden in Baden-Württemberg mehr als 4,7 Millionen Menschen eine Impfung erhalten haben. Mehr als vier Millionen dieser Impfungen waren Booster-Impfungen. Damit hat das Land die Zielvorgabe des Bundes deutlich übertroffen.

Hohe Quote durch gemeinsames Engagement

„Die gemeinsame Kraftanstrengung hat sich gelohnt. Wir haben unser gestecktes Ziel deutlich übertroffen und werden jetzt nicht nachlassen, die Impfkampagne weiter voranzutreiben. Die Impfungen sind aktuell unser wirksamstes Mittel, um den Pandemieverlauf zu beeinflussen. Die starke Quote in Baden-Württemberg trägt zum Schutz der Bevölkerung auch vor der Omikron-Variante bei. Wichtig ist nach wie vor, dass jede und jeder sich impfen lässt“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha am Mittwoch, 29. Dezember 2021, in Stuttgart. Daher sei es neben dem Boostern unbedingt wichtig, dass sich bisher Unentschlossene noch für eine Impfung entscheiden.

Erreicht werden konnte die hohe Zahl der Impfungen sowohl durch das Engagement der niedergelassenen Ärzte- und Betriebsärzteschaft als auch durch die zahlreichen niederschwelligen, vom Land finanzierten Angebote in sämtlichen Stadt- und Landkreisen. Auch Sonderaktionen wie das 24-Stunden-Impfen der Profisportvereine haben zum Erfolg der Kampagne beigetragen.

Impfangebote flächendeckend vorhanden

Seit dem 18. November hat das Land seine Impfoffensive massiv ausgebaut. Ergänzend zu den Impfangeboten in den Arztpraxen und bei den Betriebsärzten sowie den 155 vom Land eingerichteten Mobilen Impfteams entstanden in den vergangenen Wochen im ganzen Land viele Impfstützpunkte.

Koordiniert wird der Aufbau der Impfstützpunkte von den Stadt- und Landkreisen, die in den letzten Wochen Großartiges geleistet haben. Inzwischen existieren flächendeckend fest installierte Anlaufstellen für die Impfungen.

Stand 27. Dezember 2021 haben in Baden-Württemberg seit dem 18. November knapp 3,5 Millionen Menschen ihre Auffrischimpfung erhalten. Mehr als 427.000 Menschen konnten im selben Zeitraum erstgeimpft werden, mehr als 360.000 Menschen bekamen ihre Zweitimpfung. Bis zum Jahreswechsel werden insgesamt mehr als 4,7 Millionen Impfdosen verabreicht worden sein.

Abstimmung über künftige Finanzierung der Impf-Infrastruktur

Derzeit läuft innerhalb der Landesregierung die Abstimmung über die Finanzierung der Impfinfrastruktur, die zunächst bis zum 31. Januar 2022 zugesichert ist. Das Land plant vor dem Hintergrund, dass auch über dieses Datum hinaus Impfangebote für Erst-, Zweit- und besonders Auffrischimpfungen unerlässlich sein werden, die Impfinfrastruktur weiter aufrecht zu erhalten. Der Umfang wird sich am Bedarf für die Impfungen und an der Impfkapazität durch die Regelversorgung orientieren.

Sowohl auf der Website zur Impfkampagne „dranbleibenBW“ als auch auf weiteren Onlineplattformen zur Terminvergabe finden sich zahlreiche Impfaktionen und Impftermine. Die Kommunen beziehungsweise Stadt- und Landkreise informieren ebenfalls niedrigschwellig über die örtlichen Impfangebote.

Impfkampagne #dranbleibenBW

Sozialministerium: Informationen und FAQ zum Impfen gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg

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