Strasse

Planung und Bau des „Weiler-Tunnel“

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Vermessungsgerät steht auf einer Autobahnbaustelle.

Ministerialdirektor im Verkehrsministerium, Uwe Lahl, und Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim haben sich sich über das weitere Vorgehen zum Stand der Planung und des Baus des „Weiler-Tunnel“ abgestimmt.

Am 28. Februar hat im Verkehrsministerium Baden-Württemberg unter Leitung des Amtschefs, Ministerialdirektor Uwe Lahl, ein Gespräch mit Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim und Erster Bürgermeister Peter Klink zum Stand der Planung und des Baus des „Weiler-Tunnel“ in der Ortsdurchfahrt Schwäbisch Hall im Zuge der B 19 stattgefunden. Die Stadt Schwäbisch Hall plant diese Bundesmaßnahme in Abstimmung mit der Straßenbauabteilung des Regierungspräsidiums Stuttgart.

Die Umsetzung des Projektes ist so geregelt, dass die Stadt die Schaffung des Baurechts und die Planung des Weiler Tunnels bis hin zur der Vorbereitung von Ausschreibungsunterlagen übernimmt. Ausschreibung, Vergabe und Bauausführung liegen dann bei der Straßenbauverwaltung des Landes.

In der Besprechung wurden zwischen der Stadt und dem Land letzte noch offenen Fragen hinsichtlich der Abwicklung dieser Baumaßnahme abgestimmt.

„Da sowohl die Stadt als auch das Land und der Bund das Ziel haben, dieses Vorhaben nun in die Zielgerade zu bringen, konnten die letzten noch offenen Fragen in einem sehr konstruktiven Gespräch im Grundsatz geklärt werden. Einige Detailfragen sind im Weiteren noch zwischen den Fachleuten der Stadtverwaltung und der Straßenbauverwaltung zu klären. Wichtig ist, dass die für den Bau des Weiler-Tunnels noch fehlenden letzten planerischen Leistungen nun so schnell wie möglich abgearbeitet werden, um die Bauarbeiten dann auch zügig ausschreiben zu können“, so der Amtschef des Verkehrsministeriums, Ministerialdirektor Dr. Uwe Lahl, nach dem Gespräch.

„Nun können alle Seiten die letzten Schritte in diesem Sinne zügig angehen“, bekräftigte Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim und bedankte sich auch für das positive Signal des Verkehrsministeriums, im Zuge der weiteren Arbeiten am Weilertunnel auch die vierspurigen Ergänzungen zwischen Westumfahrung und Gaildorfer Dreieck anzugehen.

Weitere Informationen

Das Baurecht für das im Bundesverkehrswegeplan im „Vordringlichen Bedarf“ enthaltene Projekt wurde von der Stadt Schwäbisch Hall bereits vor längerer Zeit über einen Bebauungsplan geschaffen. Die Gesamtmaßnahme gliedert sich in drei Bauabschnitte, wobei der 1. Bauabschnitt und der 3. Bauabschnitt bereits realisiert wurden. Auszuführen ist noch der mittlere 2. Bauabschnitt, der einen 2-Röhren-Tunnel (Weilertunnel) im Bereich der Weiler-Vorstadt vorsieht. Für dessen Bau wurden bereits seit Februar 2017 umfangreiche Vorarbeiten durchgeführt (zum Beispiel Holzfäll- und Rodungsarbeiten, Kanalbau, Heimbachverdolung, Hangsicherung durch Herstellung einer Bohrpfahlwand, Rückbau von Gebäuden).

Der Tunnel unterfährt die Bahnstrecke 4950 (Schwäbisch Hall-Heilbronn). Insbesondere in diesem Bereich mussten von Oktober 2018 bis Januar 2019 noch aufwändige zusätzliche geologische Aufschlüsse und Erkundungsbohrungen durchgeführt werden. Derzeit finden die Auswertungen der Ergebnisse und die Erstellung des abschließenden Baugrundgutachtens statt. Aufbauend auf diesen Ergebnissen wird dann im Detail festgelegt, welche planerischen und baulichen Vorkehrungen im Bereich der Bahnlinie vorzusehen sind, um Setzungen an der Bahnlinie während des Baus des Tunnels sicher auszuschließen.

Angestrebt wird, die Planung des Weiler-Tunnels so fortzuführen, dass die Vergabe des Tunnelrohbaus Ende 2020 erfolgt und mit dem Bau des eigentlichen Tunnels in der ersten Jahreshälfte 2021 begonnen werden kann.

Weitere Meldungen

Das Flügelrad für Radioaktivität ist auf einer sogenannte Ringleitung für hochkonzentriertes Radon zu sehen.
Strahlenschutz

Ergebnisse des Radon-Messprogramms

Straßenverkehr in Stuttgart
Bundesrat

Gegen erneute Verbote für Automobilbranche

Eine Hand hält am 18.04.2016 an einer Tankstelle in Tübingen (Baden-Württemberg) einen Tankstutzen.
Verbraucherschutz

Hauk fordert schnelle Entlastungen bei Energiepreisen

Verkehrsminister Winfried Hermann
Online-Dialog

Online-Dialog mit Verkehrsminister Winfried Hermann

Im Energiepark Mainz ist der verdichtete grüne Wasserstoff aus einem Elektrolyseur in Tanks gelagert.
Wasserstoff

Bundesweite Abfrage des Strom- und Wasserstoffbedarfs

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Klimawandel

2025 deutlich zu warm und mit ausgeprägter Hitzephase

Eine Fernwärme-Anlage im Keller eines Gebäudes.
Energieversorgung

Länder fordern entschlossenes Handeln für bezahlbare Energie

Stuttgart, 03.03.2026: Staatssekretär Andre Baumann (zweiter von links) mit den Gründern des Ombudsverein Erdwärme e. V. (von links): Dr. Herbert Pohl (Geschäftsführer, Deutsche ErdWärme GmbH), Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Dr. Horst Kreuter (Vulcan Energie Ressourcen GmbH), Andreas Mühlig (Leiter GE Erzeugung Betrieb EnBW Energie Baden-Württemberg AG), Dr. Hansjörg Roll (Mitglied des Vorstands, MVV Energie AG), Klaus Preiser (Geschäftsführung, badenova Wärmeplus GmbH & Co. KG), Jürgen Scheurer (Geschäftsführer, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.), Jörg Dürr-Pucher, (Vorsitzender, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.)
Energiewende

Ombudsverein Erdwärme für schnelle Schlichtungen gegründet

Das Bild zeigt den Raum unter einer Brücke. Links ist ein Fluss zu sehen und daneben ein Waldweg.
Straßenbrücken

Land nutzt versiegelte Flächen für Tiere und Pflanzen

Rieslingtrauben hängen am Stock in einem Weinberg
Weinbau

Mehr Förderung und Flexibilität für den Weinbau

Ein Brennstoffzellen-Hybridbus der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) steht in Stuttgart an einer Bushaltestelle.
Elektromobilität

Land fördert 213 emissionsfreie Busse

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Bioökonomie

Kommunale Wärmeversorgung mit Biogas in Weikersheim

Ein Intercity steht in einem Bahnhof. (© picture alliance/Klaus-Dietmar Gabbert/zb/dpa)
Sicherheit

Landesweiter Prozess für mehr Sicherheit im Bahnverkehr

Minister Winfried Hermann mit der AMEISE des Fraunhofer-Instituts
Autonomes Fahren

Autonomes Fahren im ÖPNV macht weiter Fortschritte