Startup BW

Neuer „Start-up BW Pre-Seed“-Partner in der Region Neckar-Alb

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Wort-Bild-Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg)

Das Konsortium „Pre-Seed Neckar-Alb“ ist neuer Partner von „Start-up BW Pre-Seed“ und damit Ansprechpartner für interessierte Start-ups. Das bundesweit einmalige Förderprogramm schließt die Finanzierungslücke in der frühen Phase der Unternehmensgründung.

Das Wirtschaftsministerium hat einen neuen Partner für die Umsetzung der Frühphasenförderung „Start-up BW Pre-Seed“: Das Konsortium „Pre-Seed Neckar-Alb“ ist ab sofort Ansprechpartner für interessierte Start-ups, unterstützt die Gründerinnen und Gründer bei der Suche nach Ko-Investoren und begleitet Start-ups bei der praktischen Umsetzung ihrer Gründungsvorhaben. „Ich freue mich, dass wir mit dem Konsortium ‚Pre-Seed Neckar-Alb‘ einen weiteren starken Betreuungspartner für unsere Gründerinnen und Gründer gewinnen konnten. Mit seinen acht Akteuren ist es das bislang größte Konsortium unter unseren Partnern und thematisch breit aufgestellt. Die Expertise der Akteure reicht von der Medizintechnik über IT und den Hightech-Branchen allgemein bis zur Luft- und Raumfahrt“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Pre-Seed Neckar-Alb“ ist damit der siebte Pre-Seed-Partner des Landes.

„Damit Gründerinnen und Gründer ihre Ideen erfolgreich voranbringen können, ist es wichtig, dass wir vielversprechende Geschäftsmodelle von Beginn an unterstützen“, so die Ministerin. Inzwischen seien über 100 Start-ups mit durchschnittlich rund 200.000 Euro aus Landesmitteln finanziert worden. „Dass immer mehr Start-ups durch unser Förderinstrument reif für die erste große Finanzierungsrunde werden, zeigt uns, dass wir hier den richtigen Impuls gesetzt haben.“

Konsortium „Pre-Seed Neckar-Alb“

Das Konsortium von „Pre-Seed Neckar-Alb“ setzt sich zusammen aus dem ESA Business Incubation Centre Hessen & Baden-Württemberg c/o IHK Reutlingen, der Medical Innovations Incubator GmbH, der Neckar-Hub GmbH, der Stiftung für Medizininnovationen, der Technologieförderung Reutlichen-Tübingen GmbH, der Tech Startup School GmbH & Co. KG, der Technologiewerkstatt Albstadt sowie dem Textil-Accelerator an der Hochschule Reutlingen c/o Center for Entrepreneurship Hochschule Reutlingen. Für die ersten zwei Jahre übernimmt die Technologieförderung Reutlingen-Tübingen GmbH die regionale Koordination. Im Rahmen von zwei Auswahl- und Entscheidungsgremien konnten bereits erste Förderzusagen des Landes erteilt werden.

Thorsten Flink und Christine Decker, Geschäftsführer und Projektleiterin bei der Technologieförderung Reutlingen-Tübingen, erklärten: „Wir sind sehr erfreut, dass wir beispielsweise mit der ‚Hellstern medical GmbH‘ ein junges Unternehmen aus der Medizintechnikbranche nun auch im Pre-Seed-Programm unterstützen können.“ Markus Flammer, Prokurist der Technologieförderung Reutlingen-Tübingen, ist überzeugt, dass das Zusammenwirken in der Region Neckar-Alb das Gründergeschehen nachhaltig und positiv beeinflussen werde, zumal bereits jetzt weitere Start-ups in der Warteschlange für die Aufnahme ins Förderprogramm stünden.

„Start-up BW Pre-Seed“

Das bundesweit einmalige Pilotprogramm „Start-up BW Pre-Seed“ setzt früher als bisherige Förderungen an und schließt die Finanzierungslücke in der frühen Phase der Unternehmensgründung, der sogenannten Pre-Seed-Phase. Die eigenen Finanzmittel der Start-ups werden in dieser Phase häufig aufgebraucht, während private und institutionelle Anleger aufgrund des Risikos oftmals noch zurückhaltend sind. Wenn der Schritt vom Prototyp zum Markteintritt erfolgen muss, bedeutet das nicht selten das Aus für viele gute Geschäftsideen.

Die Frühphasenförderung trägt dazu bei, dass mehr aussichtsreiche Start-up-Vorhaben finanzierungsreif für institutionelle Anleger gemacht werden. „Start-up BW Pre-Seed“ wird wie ein Wandeldarlehen gewährt und kann einen ersten Kapitalbedarf von bis zu 200.000 Euro abdecken, wovon 80 Prozent vom Land finanziert werden und 20 Prozent von privaten Ko-Investoren stammen müssen. Die Auswahl der Start-ups erfolgt in enger Einbindung der Pre-Seed-Partner an aktuell 19 Standorten im Land – erfahrene Start-up-Inkubatoren und Acceleratoren, die innovative Gründungsvorhaben intensiv betreuen. Start-ups können nur auf Empfehlung eines Pre-Seed-Partners und mit privater Ko-Finanzierung einen Pre-Seed-Antrag stellen. Das Programm ist ein zentraler Bestandteil der Landeskampagne „Start-up BW“ des Wirtschaftsministeriums und wird von der L-Bank, der Förderbank des Landes Baden-Württemberg, betreut.

In der Corona-Krise hat das Wirtschaftsministerium das bewährte Programm auf betroffene Start-ups ausgeweitet, die die erste Finanzierungsrunde schon erfolgreich beendet haben. Ziel des Förderprogramms ist es, kurzfristige Liquiditätsengpässe bis zur nächsten Finanzierungsrunde zu überbrücken. Wie „Start-up BW Pre-Seed“ wird auch dieses Programm wie ein Wandeldarlehen gewährt und kann einen ersten Kapitalbedarf von bis zu 200.000 Euro abdecken, wovon 80 Prozent vom Land finanziert werden und 20 Prozent von privaten Ko-Investoren stammen müssen. In begründeten Ausnahmefällen kann der Zuschuss auch bis zu 400.000 Euro betragen. Die Beantragung erfolgt ebenfalls über die Pre-Seed-Partner des Wirtschaftsministeriums.

Start-up BW Pre-Seed

Technologieförderung Reutlingen-Tübingen GmbH: Start-up BW Pre-Seed

Weitere Meldungen

ILA 2026
Luft- und Raumfahrt

Land setzt Zeichen für Innovation und Technologie

Logo von Start up BW
Gründungsprogramm

Starthilfe für junge Unternehmen

Ein Mitarbeiter montiert im Porsche Werk in Stuttgart-Zuffenhausen eine Vorderachse mit Elektromotor. (Foto: © dpa)
Automobilindustrie

Anpassungen bei EU-CO₂-Regulierung gefordert

Regiobahn fährt auf Schienen durch eine grüne Landschaft.
Schienenverkehr

18 Millionen Euro für sichere Schieneninfrastruktur

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Bodenverunreinigungen

1,2 Millionen Euro für PFAS-Forschung

German Expo Pavilion / Hotaka Matsumura - German Pavilion - to download, click on "high-res download"
Kreislaufwirtschaft

Expo-Ausstellung aus Osaka kommt nach Stuttgart

Ministerpräsident Cem Özdemir spricht während des BMDS-Akademiegesprächs „Staatsmodernisierung mit Wirkung“.
Staatsmodernisierung

Schulterschluss für weniger Bürokratie

Ein selbstfahrendes Auto des Forschungszentrumes Informatik fährt während der Eröffnung des "Testfelds Autonomes Fahren" in Karlsruhe mit zwei Entwicklern autonom im Straßenverkehr. (Foto: © dpa)
Autonomes Fahren

Land gestaltet Europas Testfelder für autonomes Fahren mit

Eine Mitarbeiterin eines Pharmahändlers bestückt in Stuttgart-Münster in Baden-Württemberg eine Kommissioniermaschine.
Wirtschaft

Investitionen in Pharmaindustrie wandern ab

Beratung Landwirtschaft
Landwirtschaft

Beratungssystem „Beratung.Zukunft.Land“ wird fortgeführt

Straßenbaustelle an der B31 im Schwarzwald (Bild: © dpa).
Verkehr

Bundesstraße 29 zwischen Urbach und Lorch saniert

Eine Frau arbeitet von zu Hause aus. (Bild: dpa)
Unternehmensgründungen

Pilotprojekt „Schneller Gründen“ gestartet

Sieger Regional Cup Südlicher Oberrhein
Start-up BW

AugRep GmbH im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

Abgebildet ist das Logo zum Förderprogramm "Inklusionstaler". In einem Kreis finden sich viele kleine Punkte in allen Farben. Auf halber Höhe steht rechts der Schriftzug "Inklusionstaler" in weiß auf blauem Grund.
Menschen mit Behinderung

Land fördert Teilhabe von Menschen mit Behinderungen

Sieger Regional Cup Ludwigsburg
Start-up BW

Camperr im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“