Verkehr

Neuer Anlauf für einen Halbstundentakt der Fähre Friedrichshafen-Romanshorn

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Boot segelt vor Fischbach bei Friedrichshafen auf dem Bodensee, während im Hintergrund das Schweizer Ufer und die Alpen zu sehen sind (Bild: © dpa).

Im Halbstundentakt über den Bodensee. Dafür lassen der Kanton Thurgau, das Land Baden-Württemberg und der Bodenseekreis jetzt prüfen, ob die Fährverbindung Friedrichshafen-Romanshorn saisonal die beiden Seeufer in einem noch engeren Takt verbinden kann.

Der Kanton Thurgau, das Land Baden-Württemberg und der Bodenseekreis wollen die Fährverbindung Friedrichshafen-Romanshorn mit einem saisonalen Halbstundentakt verbessern. Die drei Akteure haben dazu eine Untersuchung in Auftrag gegeben, um Kosten und Nutzen eines solchen Vorhabens realistisch kalkulieren und darüber entscheiden zu können. Erklärtes Ziel ist es, die „schwimmende Brücke“ über den Bodensee leistungsfähiger und kostenoptimierter zu machen, den verkehrsbedingten CO2-Ausstoss zu verringern und die Bodenseeanrainer besser zu verbinden.

Im Februar 2019 unterzeichneten Regierungsrat Walter Schönholzer, Chef des Departements für Inneres und Volkswirtschaft des Kantons Thurgau, Lothar Wölfle, Landrat des Bodenseekreises und Gerd Hickmann, Leiter Abteilung Öffentlicher Verkehr Baden-Württemberg, den Auftrag für die Untersuchung eines saisonalen Halbstundentakts für die Fährverbindung Friedrichshafen-Romanshorn. Mit einem deutlichen Ausbau des Angebots sollen der Kanton Thurgau und der Bodenseekreis näher zusammenrücken. Die Fährverbindung solle attraktiver und die Auslastung insgesamt erhöht werden, erklärten die drei Akteure. Auch solle durch das Projekt der Straßenverkehr um den See reduziert und die Fähren-Flotte durch den Einsatz alternativer Antriebe emissionsärmer gemacht werden.

In der ersten Planungsphase werden verschiedene Varianten hinsichtlich ihrer Kosten, der Nachfragewirkung und der ökologischen Auswirkung miteinander verglichen und eine Bestvariante bestimmt. In dieser Planungsphase werden die bereits vorhandenen Studien aus den Jahren 2012 und 2015 aktualisiert und mit zwei neuen Varianten ergänzt. Mitte 2020 sollen die nötigen Informationen vorliegen, um über die Verwirklichung des Projektes zu befinden. Ob das Vorhaben eines saisonalen Halbstundentakts dann Wirklichkeit werden kann, liegt in der Hand der politischen Gremien. Das aktuell zugrundeliegende Planungsmodell sieht eine Aufteilung der ungedeckten Betriebskosten des ausgebauten Fährangebots zwischen dem Kanton Thurgau, der Eidgenossenschaft, dem Land Baden-Württemberg und dem Bodenseekreis vor.

Weitere Meldungen

Verkehrsunfallbilanz 2025
Verkehrsunfallbilanz 2025

Straßenverkehr in Baden-Württemberg wird immer sicherer

Gruppenbild anlässlich der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und der ukrainischen Region Lwiw
Absichtserklärung

Baden-Württemberg und Lwiw vertiefen wirtschaftliche Zusammenarbeit

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 10. Februar 2026

Container werden auf einem Container-Terminal transportiert. (Foto: © dpa)
Außenwirtschaft

Wirtschaftsrepräsentanz in Japan neu besetzt und gestärkt

Zwei Grundschüler stehen an einer Straße vor einer Schule.
Verkehrssicherheit

Bewerbungen für Verkehrs­präventionspreis ab jetzt möglich

Ländlicher Raum
Ländlicher Raum

Modernisierung Ländlicher Wege ist Zukunftssicherung

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. Februar 2026

Kinder sind auf einer Straße mit dem Fahrrad unterwegs zur Schule. (Foto: © dpa)
Sicherer Schulweg

Mehr Verkehrssicherheit durch Schulstraßen und Schulzonen

Gruppenbild Pou der Hinematioro mit Māori
Kunst und Kultur

Ahnenbild kehrt nach 250 Jahren zu den Māori zurück

Kisten mit Gemüse und Obst.
Verbraucherschutz

Produkte mit Qualitätszeichen gemeinsam bekannter machen

Autos fahren über eine Kreuzung in Reutlingen. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Verkehrssicherheit

Vernetzte Verkehrssicherheitsarbeit im Fokus

Minister Strobl Einweihung Schnellladesäule
Polizei

Polizei Baden-Württemberg testet Schnellladesäule

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Freihandel

Kritik an Verzögerungen bei Mercosur-Abkommen

Ein Mann geht mit Kinderwagen und Hund auf einem Gehweg in Heidelberg.
Fußverkehr

Baden-Württemberg stärkt das Gehen im Alltag

Parken und Mitfahren (Quelle: Straßenverkehrs-Ordnung, DIN-Normen und Verkehrsblatt)
Mobilität

Verkehrsministerium startet Plattform Mitfahren-BW