Justiz

Neuer Abteilungsleiter für Straf- und Gnadenrecht

Berechne Lesezeit
  • Teilen
von links nach rechts: Ministerialdirektor Elmar Steinbacher, Abteilungsleiter Christof Kleiner und Justizministerin Marion Gentges
von links nach rechts: Ministerialdirektor Elmar Steinbacher, Abteilungsleiter Christof Kleiner und Justizministerin Marion Gentges

Christof Kleiner ist neuer Leiter der Abteilung für Straf- und Gnadenrecht im Justizministerium. Er ist Nachfolger von Frank Rebmann, der als Generalstaatsanwalt an die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart gewechselt ist.

Christof Kleiner ist neuer Leiter der Abteilung für Straf- und Gnadenrecht im Ministerium der Justiz und für Migration. Er tritt damit die Nachfolge von Frank Rebmann an, der Ende April 2024 als Generalstaatsanwalt an die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart wechselte. Im Rahmen einer Feierstunde überreichte Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges Christof Kleiner seine Ernennungsurkunde und wünschte ihm Erfolg und Freude bei seiner künftigen Aufgabe.

Ministerin Gentges sagte: „Im Bereich des Strafverfahrensrechts und des Gerichtsverfassungsrechts ist Christof Kleiner der ausgewiesene Kenner in der baden-württembergischen Justiz. Er vereint Pragmatismus mit fachlicher Exzellenz und versteht es, mit seiner direkten und schnörkellosen Art genau die richtigen Fragen zu stellen. Auch als Führungskraft hat er sich ausgezeichnet: Durch seine offene und nahbare Art motiviert und integriert er auf ganz natürliche Weise seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Christof Kleiner ist ein Kollege, der sich jeder Herausforderung stellt und der jeder Herausforderung gewachsen ist. Ohne Frage ist er genau die richtige Wahl für die Abteilungsleitung.“

Zur Person: Christof Kleiner

Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Passau, Münster und der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, folgte ab April 1991 das Referendariat im Landgerichtsbezirk Stuttgart. Im März 1994 trat Christof Kleiner in den höheren Justizdienst ein und wurde zunächst dem Verwaltungsgericht Stuttgart und dort einer Kammer insbesondere für Ausländer- und Asylsachen zugewiesen. Nach dem Wechsel in die ordentliche Gerichtsbarkeit durchlief er Stationen bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart, dem Amtsgericht Ludwigsburg und schließlich wieder bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart. Dort wurde er im April 1997 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Staatsanwalt ernannt und war von Januar 2001 bis Mai 2002 mit den Aufgaben des Pressesprechers betraut. Daran anschließend wechselte er als Leiter des Referats III 4 in die Abteilung für Straf- und Gnadenrecht und entwickelte sich dort zu einem absoluten Experten im Bereich der internationalen Rechtshilfe.

Seit Juni 2007 war er Leiter des Referats III 1 (Schwerpunkt: Strafverfahrensrecht) und stellvertretender Abteilungsleiter.

Abteilung für Straf- und Gnadenrecht

In der Abteilung Straf- und Gnadenrecht im Ministerium der Justiz und für Migration ist ebenfalls die Zentrale Anlaufstelle für Opfer von Terroranschlägen, Amokläufen und Großschadensereignissen sowie deren Angehörige und sämtliche Angelegenheiten des strafrechtlichen Opferschutzes angesiedelt. Insgesamt umfasst die Abteilung 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weitere Meldungen

Bürger wählt (Foto: © dpa)
Landtagswahl 2026

Informationsangebote zur Sicherheit im Wahlkampf

von links nach rechts: Thomas Strobl, Stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister, Sandra Boser, Staatssekretärin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Marion Gentges, Ministerin der Justiz und für Migration, Dr. Ute Leidig, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration, Florian Haßler, Staatssekretär im Staatsministerium
Kabinettsausschuss

46 Maßnahmen gegen Hass und Hetze

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

Kreiswahlvorschläge stehen endgültig fest

Eine Polizistin löst zur Demonstration einen sogenannten Taser aus.
Polizei

Breiter Praxischeck für den Taser bei der Polizei

Pressekonferenz LKA zu Terrorgram
Sicherheit

Kriminologische Studie zur deutschen „Terrorgramszene“

Eine Sozialarbeiterin führt in der Landeserstaufnahme für Asylbewerber in Karlsruhe eine Beratung mit einem Flüchtling durch.
Migration

Landkreis Karlsruhe erfolgreich bei Arbeitsgelegenheiten für Geflüchtete

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

Landeswahlausschuss lässt 21 Landeslisten zu

Eine Hand greift nach einem digitalen Paragrafen
Justiz

Modernisierung der Wahlverfahren in der Justiz

Tasten einer beleuchteten Tastatur. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Justiz

Bund und Länder vereinbaren bundeseinheitliche Justizcloud

Sachbearbeiter Einsatz PP Freiburg Laptop Polizei
Polizei

eAkte bei Polizei landesweit eingeführt

Polizei Kontrolle Weihnachtsmarkt
Sicherheit

Friedliche Weihnachtsmarktsaison 2025

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

21 Parteien reichen Landesliste für Landtagswahl ein

Zwei Wappen der baden-württembergischen Polizei sind neben einem Polizeifahrzeug zu sehen.
Sicherheit

Neue Ansprechstelle zur Gewaltprävention für Beschäftigte im öffentlichen Dienst

Netzwerkkabel stecken in einem Serverraum in einem Switch. (Foto: © dpa)
Polizei

Speicherung von IP-Adressen

Polizistin bei einem Auslandseinsatz
Polizei

Weihnachtsgrüße an Einsatzkräfte der Polizei in Auslandsmissionen