Klimaschutz

Neue Maßnahmen für Klimaschutz im Verkehr

Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg hat Maßnahmen zur Nachsteuerung bei der Erreichung der Klimaziele im Verkehrssektor vorgestellt.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Straßenszene in Stuttgart zeigt verschiedene Verkehrsmittel, wie Bus, U-Bahn, Auto und Fahrrad. (Bild: Staatsministerium Baden-Württemberg)
Symbolbild

Der Verkehrssektor in Deutschland gehört zu den Bereichen, die das meiste Kohlenstoffdioxid (CO2) ausstoßen. Bis 2030 will Baden-Württemberg die Emissionen im Verkehr um 55 Prozent verglichen mit dem Jahr 1990 reduzieren. Im Projektionsbericht 2024 BW (PDF) zeigt sich, dass der Verkehr 2030 mit den jetzigen Maßnahmen noch 13,8 Megatonnen CO2-Äquivalent ausstoßen wird. Das entspricht einer Reduktion von 32 Prozent gegenüber 1990. Mit einer Abweichung von 23 Prozent verfehlt der Verkehrssektor das Klimaziel für 2030 deutlich. Deshalb soll nun mit zusätzlichen Maßnahmen nachgesteuert werden.

Nachsteuern für die Klimaziele

Bereits seit Juni 2024 sind umfassende Maßnahmen des Verkehrsministeriums im Klima-Maßnahmen-Register (KMR) enthalten. Diese werden nun mit weiteren Maßnahmen ergänzt, die einen signifikanten Beitrag für die weitere Reduktion leisten. Diese sind in Teilen bereits umgesetzt – denn Klimaschutz duldet kein Abwarten. Die Ansatzpunkte zur Nachsteuerung beruhen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aus dem Klimaschutzszenario des Verkehrsministeriums. Es zeigt mit welchen Maßnahmen auf Landesebene die größte Wirkung für das Klima erreicht werden kann. Zudem greift das Verkehrsministerium Empfehlungen des Klima-Sachverständigenrats auf, um sicherzustellen, dass die Maßnahmen wirksam und effizient sind.

Überblick über die zusätzlichen Maßnahmen

Weitere Meldungen

Eine Frau steht an einer Ampel und scant mit ihrem Handy einen QR-Coder von einem Aufkleber der Radkultur. Der QR-Code führt sie direkt zum RadMELDER.
Radverkehr

RadMelder startet auf der Landesgartenschau

Wirtschaftsministerkonferenz 2026
Wirtschaftsministerkonferenz

Mit Wettbewerb und Innovationen den Wirtschaftsstandort stärken

Kernkraftwerk Philippsburg ohne Türme (Aufnahme vom 03.06.2020)
Kernkraft

Beschädigte Brandschutztür im Kernkraftwerk Philippsburg

Ein Mitarbeiter einer Straßenschilderfirma befestigt in Freiburg ein Verkehrsschild, das auf eine Umweltzone in der Innenstadt hinweist (Bild: dpa).
Digitalisierung

Baden-Württemberg startet digitales Verkehrszeichenkataster

Kernkraftwerk Neckarwestheim
Tätigkeitsbericht

Kernenergieüberwachung und Strahlenschutz 2025

Logo von Start up BW
Start-up BW

energieleser im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

A 6 über das Kochertal. Quelle: Regionalverband Heilbronn-Franken
Mobilitätspakt

Verkehrsmanagement in der Region Heilbronn-Neckarsulm

BW blüht
Biodiversität

Vorbildliche Projekte für Artenvielfalt ausgezeichnet

Firma WMB Ventilatoren GmbH in Obersontheim
Ländlicher Raum

Vier Millionen Euro für innovative Unternehmen

Eine Straße führt unter einer Brücke durch
Stadtentwicklung

Grundstein für lebenswerte Ortsmitte in Eislingen gelegt

Umweltministerin Thekla Walker (8. von links) gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Unternehmen, die dem Klimabündnis BW neu beigetreten sind.
Klimaschutz

Klimabündnis BW wächst auf 73 Unternehmen

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landwirtschaft

Nachbesserungen bei Wieder­herstellungsverordnung gefordert

Futuristisches Fahrzeugkonzept U-Shift (Bild: DLR (CC-BY 3.0))
Zukunftstechnologien

Förderprojekt U-Shift denkt Mobilität neu

Junge Männer auf einer Schwimmplattform in einem Badesee in Plüderhausen
Gesundheitsschutz

Badeseen im Land überzeugen mit sehr guter Wasserqualität

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Ländlicher Raum

Kabinettsausschuss Ländlicher Raum 2026-2031 eingesetzt