Verwaltung

Neue Leitungen bei Vermögen und Bau Ulm sowie beim Staatlichen Hochbauamt Ulm

Dr. Diana Marquardt folgt auf Tilmann Häcker als neue Leiterin von Vermögen und Bau Ulm. Außerdem übernimmt Simon Schneider die Leitung des Staatlichen Hochbauamts Ulm.

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Porträt von Diana Marquardt, neue Amtsleiterin des Amts Ulm von Vermögen und Bau Baden-Württemberg (links), und Simon Schneider, neuer Amtsleiter des Staatlichen Hochbauamts Ulm im Bundesbau Baden-Württemberg (rechts), aufgenommen in Ulm.

Dr. Diana Marquardt ist neue Leiterin von Vermögen und Bau Ulm. Sie folgt auf Tilmann Häcker, der als Referatsleiter ins Ministerium für Finanzen gewechselt ist.

Zudem ist Simon Schneider neuer Leiter des Staatlichen Hochbauamts Ulm. Der Staatliche Hochbauamt gehört zum Bundesbau. Der Bundesbau verantwortet Bauprojekte im Auftrag des Bundes, gehört aber organisatorisch zur Landesverwaltung. Simon Schneider folgt auf Tilman Ruhdel, der in den Ruhestand gegangen ist.

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett führte Dr. Diana Marquardt und Simon Schneider offiziell in ihre Ämter ein.

Sehr erfahrene und hochqualifizierte Führungskräfte

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett sagte: „Dr. Diana Marquardt und Simon Schneider sind sehr erfahrene und hochqualifizierte Führungskräfte. Zudem sind sie mit dem Standort Ulm bestens vertraut. Sie erfüllen alle Voraussetzungen, um die beiden Ämter erfolgreich zu leiten.“

Dr. Diana Marquardt studierte Jura in Tübingen und promovierte dort 2011. Im Jahr 2010 trat sie bei Vermögen und Bau Ulm in den Landesdienst ein. Nach diversen Positionen beim Finanzamt Ulm sowie dem Finanzministerium kehrte sie im Jahr 2018 als stellvertretende Amtsleitung sowie Leiterin der Abteilung Liegenschaften zu Vermögen und Bau Ulm zurück. Seit Mai leitet sie Vermögen und Bau Ulm.

Simon Schneider studierte Architektur in Karlsruhe, Berlin und London. Im Jahr 2010 begann er beim Staatlichen Hochbauamt Reutlingen seine Tätigkeit für das Land Baden-Württemberg. Anschließend wechselte er zum Standort Ulm. Nach einer Abordnung ins Bundesumwelt­ministerium kehrte er ins Amt nach Ulm zurück. Dort übernahm er die Leitung der Abteilung Bauingenieurwesen sowie der Stabsstelle Risikomanage­ment. Seit Mai leitet Simon Schneider das Staatliche Hochbauamt Ulm als Standort des Bundesbaus.

Tilmann Häcker leitete Vermögen und Bau Ulm seit 2022. Während seiner Amtszeit wurden zahlreiche Sanierungs- und Neubauprojekte vorangebracht und initiiert. Zum Beispiel die Große Landes­aus­stellung in Bad Schussenried, die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen im Kloster Wiblingen sowie der Neubau des Instituts für Multidimensionale Traumawissenschaften. Tilmann Häcker verantwortet nun das Baumanagement für Hochschulen im Finanzministerium.

Tilman Ruhdel leitete den Bundesbau am Standort Ulm seit 2012. Während seiner Amtszeit wurden Bauvorhaben wie das Bildungs- und Wissenschaftszentrum der Bundesfinanz­verwaltung Sigmaringen, das Forschungsgebäude GBD 149 für die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung in Berlin sowie die Errichtung des NATO-Standorts Wilhelmsburg umgesetzt.

Vermögen und Bau in Ulm

Bei Vermögen und Bau Ulm arbeiten derzeit 106 Beschäftigte. Diese erzielten im Jahr 2024 einen Jahresumsatz von über 110 Millionen Euro. Davon wurden über 80 Millionen Euro in Baumaß­nahmen investiert.

Vermögen und Bau Ulm ist zuständig für den Stadtkreis Ulm, den Landkreis Biberach sowie für den Alb-Donau-Kreis. Betreut werden circa 70 Dienststellen, darunter Hochschulen und unterschiedliche Behörden. Auch für historisch wertvolle Kulturliegenschaften wie die ehemaligen Klosteranlagen Wiblingen, Bad Schussenried und ist Vermögen und Bau Ulm verantwortlich. Darüber hinaus werden landeseigene landwirtschaftliche und naturschutzwichtige Flächen betreut.

Vermögen und Bau Baden-Württemberg gliedert sich in 13 Standorte und ist für die rund 8.000 landes­eigenen Gebäude verantwortlich. Darunter befinden sich etwa 1.200 Verwaltungs-, 1.700 Hochschul- und 400 Klinikgebäude.

Der Bundesbau am Standort Ulm

Das Staatliche Hochbauamt Ulm gehört zum Bundesbau. Es hat derzeit 146 Beschäftigte und erzielte im Jahr 2024 einen Jahresumsatz von knapp 140 Millionen Euro. Davon wurden circa 98 Millionen Euro in Baumaßnahmen investiert.

Das Amt ist für Baumaßnahmen des Bundes im Stadtkreis Ulm und in den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Ostalbkreis, Heidenheim, Biberach, Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis zuständig. Betreut werden vor allem Einrichtungen der Bundeswehr, des Technischen Hilfswerks und des Zolls. Zuletzt wurden beispielsweise der Neubau der Generalzolldirektion Sigmaringen sowie des Sanitätsversorgungszentrums in der Staufer-Kaserne Pfullendorf umgesetzt. Künftig stehen weitere Großprojekte wie der Neubau von NATO-Infrastruktur in der Wilhelmsburg­kaserne Ulm sowie die Erweiterung des Bundeswehrkrankenhauses in Ulm an.

Der Bundesbau Baden-Württemberg plant und realisiert Aufträge des Bundes im Land, aber auch darüber hinaus. Der Bundesbau gliedert sich in sechs Standorte im Land.

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