Energiewende

Neue Ausschreibungsrunde für regionale Photovoltaik-Netzwerke

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Symbolbild: Schafe grasen neben einem großen Feld mit Solaranlagen. (Bild: Julian Stratenschulte / dpa)

Das Land setzt das Förderprogramm „Regionale Photovoltaik-Netzwerke“ zur Stärkung des Photovoltaik-Ausbaus fort. In der neuen Ausschreibungsrunde, die am 03. September startet, sollen Projekte unterstützt werden, die einen wichtigen Impuls für die Errichtung von Photovoltaikanlagen geben.

Um den Ausbau der Stromerzeugung aus Sonnenenergie weiter voranzubringen, setzt das Umweltministerium sein Förderprogramm „Regionale Photovoltaik-Netzwerke“ weiter fort. Das Photovoltaik-Netzwerk soll auch in Zukunft aus zwölf regionalen Netzwerken sowie einer zentralen Koordinierungsstelle bestehen. Ab Freitag, 03. September, startet die neue Ausschreibungsrunde für die Beratungs- und Netzwerkinitiativen in den zwölf Regionen Baden-Württembergs. Insgesamt fördert die Landesregierung die Einrichtung und Arbeit dieser regionalen Netzwerke in den nächsten drei Jahren mit rund vier Millionen Euro.

Solare Stromerzeugung weiter ausbauen

„Wir haben uns als Landesregierung das Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren wirksame Maßnahmen gegen die Erderwärmung zu ergreifen. Dazu gehört auch, die Energiewende hinzu zur Nutzung erneuerbarer Energien noch stärker im ganzen Land voranzubringen“, sagte Umweltministerin Thekla Walker. Stromerzeugung aus Sonnenenergie sei dabei ein wesentlicher Baustein. „Mit der Ausweitung der Photovoltaik-Pflicht sowie der Festlegung eines Flächenziels für Freiflächen-Photovoltaik schaffen wir die Grundlagen, um die Potenziale der solaren Energiegewinnung noch stärker und überall im Land auszuschöpfen“, fügte die Umweltministerin hinzu. Das führe aber auch dazu, dass sich in naher Zukunft neue Personengruppen mit dem Thema Photovoltaik auseinandersetzen müssen. Deshalb sollen die regionalen Photovoltaik-Netzwerke auch in den kommenden Jahren allen relevanten Akteurinnen und Akteure bei Fragen rund um die Photovoltaik als zentrale und neutrale Anlaufstellen bereitstehen. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen dabei, Informationen und Beratung vor Ort anzubieten und neue Vernetzungsmöglichkeiten zu schaffen.

Wichtiger Impuls zur Errichtung von Photovoltaikanlagen

Förderfähig ist maximal je eine Beratungs- und Netzwerkinitiative in den zwölf Regionen in Baden-Württemberg. Voraussetzung ist, dass das Projekt in der jeweiligen Region einen wichtigen Impuls für die Errichtung von Photovoltaikanlagen gibt. Je nach Gegebenheiten und Strukturen in den Regionen müssen sich die Netzwerke einen Schwerpunkt für ihre Arbeit setzen. Dieser muss sich in eine der beiden Kategorien „Flächenbereitstellung für den Ausbau der Freiflächen-Photovoltaik“ und „Geplante Photovoltaikpflicht in Baden-Württemberg auf Nichtwohn- und Wohngebäuden“ einordnen lassen.

Weitere Informationen zum Förderprogramm, Förderbedingungen sowie Ausschreibungsunterlagen finden Sie auf der Internetseite des Projektträgers Karlsruhe des Karlsruher Instituts für Technologie. Frist für die Antragsstellung ist der 18. Oktober 2021. 

Ausbau der Photovoltaik im Land vorantreiben

Das Förderprogramm „Photovoltaik-Netzwerke“ hat das Umweltministerium im Jahr 2018 ins Leben gerufen. Ziel war, den Ausbau der Photovoltaik in Baden-Württemberg weiter voranzutreiben. Ein zentrales Anliegen war insbesondere der stockende Ausbau in Ballungsgebieten.

Mit dem Projekt werden die relevanten Akteurinnen und Akteure durch Informations- und Beratungsangebote sowie Vernetzungsaktivitäten unterstützt, um so organisatorische, informatorische und institutionelle Barrieren bei der Errichtung von Photovoltaikanlagen zu überwinden.

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