Mobilität

„Mobilitätsstipendium BW“ an elf Teams vergeben

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Zwei Smart Electric Drive laden in Stuttgart an einer öffentlichen Ladesäule. (Bild: © Staatsministerium Baden-Württemberg)

Mit „Mobilitätsstipendium BW“ unterstützt das Verkehrsministerium Menschen, die sich für die Mobilität von morgen einsetzen darin, Ideen und Visionen für eine nachhaltige Mobilität zur Marktreife weiterzuentwickeln. Mit einer Förderung von bis zu 15.000 Euro je Projekt können die elf Teams geeignete Demonstratoren oder Prototypen entwickeln und an möglichen Geschäftskonzepten zur Umsetzung arbeiten.

Sie kommen aus Altendorf, Friedrichshafen, Karlsruhe oder Stuttgart und arbeiten daran die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge effizienter zu gestalten, den Zustand der Straße mittels maschinellem Lernen zu erfassen und auszuwerten, die Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel durch Bonusprogramme zu belohnen oder durch Prognose die Auslastung von Parkplätzen zu verbessern – und sie beweisen, welche Innovationskraft Baden-Württemberg im Bereich Mobilität besitzt. Insgesamt haben sich elf Stipendiaten-Teams mit innovativen Projektideen zur Mobilität der Zukunft eine Förderung durch das „Mobilitätsstipendium BW“ des Ministeriums für Verkehr gesichert.

Ideen und Visionen für eine nachhaltige Mobilität zur Marktreife entwickeln

Mit dem Stipendium unterstützt das Verkehrsministerium die Menschen, die sich für die Mobilität von morgen einsetzen darin, Ideen und Visionen für eine nachhaltige Mobilität zur Marktreife weiterzuentwickeln. Die Stipendiaten-Teams werden in den kommenden drei Monaten die Möglichkeit haben, mit einer Förderung von bis zu 15.000 Euro je Projekt und mit einem begleitenden Seminarprogramm, geeignete Demonstratoren oder Prototypen zu entwickeln und an möglichen Geschäftskonzepten zur Umsetzung zu arbeiten. Hierauf können im Anschluss an die Förderphase weitere Schritte aufgebaut werden, etwa die Konkretisierung eines Business-Plans.

„In Baden-Württemberg gab und gibt es zahlreiche Pioniere, die Mobilität außerhalb alter Muster denken. Das ist nötig, um neue Wege zur Mobilität von morgen gehen zu können”, teilte Verkehrsminister Winfried Hermann mit Blick auf die vielen für das Stipendium eingereichten Ideen mit. „Mit dem ‚Mobilitätsstipendium BW‘ erhalten die Stipendiaten den nötigen Freiraum, um sich ganz ihrem Projekt widmen zu können.”

Eine fünfköpfige Fachjury, bestehend aus Ingrid Kühnel vom KreisVerkehr Schwäbisch Hall, Rudolf Mietzner von bwcon, Dr. Alexander Viehl vom FZI Forschungszentrum Informatik, Alexander Thewalt vom Amt für Verkehrsmanagement der Stadt Heidelberg und Valentin Gauß vom Landesverkehrsministerium, hatte über die Vergabe entschieden. Aus 28 Bewerbungen wählte die Jury diejenigen aus, die ihrer Einschätzung nach mithilfe digitaler Technologien am besten zur Entwicklung einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Mobilität beitragen können.

Ideen und Lösungen für die Mobilität der Zukunft erarbeiten

Das „Mobilitätsstipendium BW“ war im Rahmen der „Ideenschmiede digitale Mobilität“ zum Jahresbeginn 2018 ausgeschrieben worden. Ziel der „Ideenschmiede digitale Mobilität“ ist es, in unterschiedlichen Innovations- und Dialogformaten Ideen und Lösungen für die Mobilität der Zukunft zu erarbeiten. Neben der Einrichtung eines Experten-Think-Tanks fand dazu im April 2018 der „Digital Mobility Hack BW“ in Stuttgart statt. Als Hackathon-Gewinner haben sich insgesamt vier der elf geförderten Teams bereits vorab mit einer Wildcard für das Mobilitätsstipendium qualifiziert.

Die „Ideenschmiede digitale Mobilität“ ist ein Beitrag zur Digitalisierungsstrategie des Landes digital@bw. Die darunter laufenden Aktivitäten des Verkehrsministeriums sind in dem Arbeitspapier „Intelligente Mobilität der Zukunft: Digitalisierung in der Schlüsselrolle“ zusammengestellt.

Weitere Meldungen

Elektrischer Zug in schwarz-gelbem Design fährt durch eine grüne Landschaft.
Öffentlicher Nahverkehr

SWEG fährt künftig auch am Hochrhein

Landgericht Ulm
Justiz

Bekämpfung von sexuellem Kindesmissbrauch auf der Kippe

Ein Ingenieur der Porsche AG vermisst für die Digitalisierung einen Panamera (Bild: © dpa).
Automobilwirtschaft

Wirtschaftsministerin lädt zu Spitzengespräch ein

Übergabe des Förderbescheids durch Staatssekretär Thomas Dörflinger (zweiter von rechts)
Wirtschaft

Rund 400.000 Euro für Digitalisierung im Handwerk

BaWü-Labs GO!
Forschung

Zehn Jahre Reallaborförderung in Baden Württemberg

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
EU-Donauraumstrategie

Europäische KI-Netzwerke stärken Witschaft

Staatssekretär Raimund Haser steht vor seinem Fahrrad mit einem Fahrradhelm auf dem Kopf und hält ein Handy in die Kamera.
Radverkehr

RadMelder startet auf der Landesgartenschau

Ein Mitarbeiter einer Straßenschilderfirma befestigt in Freiburg ein Verkehrsschild, das auf eine Umweltzone in der Innenstadt hinweist (Bild: dpa).
Digitalisierung

Baden-Württemberg startet digitales Verkehrszeichenkataster

Logo von Start up BW
Start-up BW

energieleser im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

Bescheidübergabe Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach | Neu-Ulm
Wirtschaft

Digitalisierungszentrum mit rund 500.000 Euro gefördert

A 6 über das Kochertal. Quelle: Regionalverband Heilbronn-Franken
Mobilitätspakt

Verkehrsmanagement in der Region Heilbronn-Neckarsulm

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Mitte) mit dem Gewinnerteam „Cover Curtains“ des „Start-up BW Young Talents 2026“-Wettbewerbs.
Start-up BW

Schülerteam „Cover Curtains“ gewinnt „Start-up BW Young Talents“

Firma WMB Ventilatoren GmbH in Obersontheim
Ländlicher Raum

Vier Millionen Euro für innovative Unternehmen

Eine Hand hält einen in augmented Reality illustrierten Kopf.
Wirtschaft

500.000 Euro für Digital Hub Region Stuttgart

Etwa ein Dutzend Besucher der Futorumundo vor Werbefahnen der Veranstaltung.
Futuromundo

Land treibt interdisziplinäre Innovationen voran