Hospiz- und Palliativversorgung

Mehr als eine Million Euro für Hospizarbeit

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Fläschen mit Schmerzmittel liegt auf dem Nachttisch einer sterbenskranken Bewohnerin eines Hospizes. (Foto: © dpa)

Die Landesregierung hat im neuen Doppelhaushalt mehr als eine Million Euro für die Hospiz- und Palliativversorgung eingestellt, das ist mehr als das Vierfache der bisherigen Mittel. Damit setzt das Land seinen eingeschlagenen Weg fort, Menschen in der schmerzlichen Situation des Abschiednehmens die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen.

Im neuen Doppelhaushalt des Landes hat das Sozial- und Integrationsministerium insgesamt mehr als eine Million Euro für die Hospiz- und Palliativversorgung eingestellt, das ist mehr als das Vierfache der bisherigen Mittel. Dies verkündete Sozialminister Manne Lucha anlässlich des Welthospiztages am Samstag, den 14. Oktober 2017. Damit setzt das Land seinen eingeschlagenen Weg fort, Menschen in der schmerzlichen Situation des Abschiednehmens die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen.

„Ich halte es für die Pflicht einer menschlichen Gesellschaft, alles dafür zu tun, dass Sterbende und ihre Angehörigen auf ihrem letzten Weg so viel an Geborgenheit, Nähe und Liebe bekommen, wie nur irgendwie möglich“, betonte Lucha. „Es ist unsere Aufgabe, Menschen den nötigen Freiraum zu geben, sich um ihre schwerstkranken Angehörigen zu kümmern.“ In dieser Phase brauche es Zeit, viel Kraft und eine gute Begleitung. Die Menschen, die in der Hospizarbeit tätig seien, verdienten deshalb allerhöchste Anerkennung und Respekt.

Das Ministerium für Soziales und Integration plant in den kommenden Jahren zahlreiche Maßnahmen auf dem Gebiet der Trauerbegleitung. Pro Jahr werden etwa 5.000 Menschen in ihrem Trauerprozess unterstützt, etwa 1.200 Ehrenamtliche engagieren sich hierzulande in der Hospizarbeit. „Ich setze mich dafür ein, dass diese wichtige Arbeit unterstützt wird und Trauerbegleiterinnen und -begleiter ausreichende Angebote für eine fachliche Qualifizierung und laufende Fortbildung erhalten“, sagte der Sozialminister.

Darüber hinaus arbeitet sein Ministerium aktuell daran, die Bevölkerung besser über die Angebote der Palliativversorgung in Baden-Württemberg zu informieren. Konkret wird gemeinsam mit dem Hospiz- und Palliativverband Baden-Württemberg und den Expertinnen und Experten des Landesbeirats Palliativversorgung eine Internetplattform geschaffen, die alle Informationen transparent bündeln soll.

Weitere Meldungen

Das Flügelrad für Radioaktivität ist auf einer sogenannte Ringleitung für hochkonzentriertes Radon zu sehen.
Strahlenschutz

Ergebnisse des Radon-Messprogramms

Ein Rettungshubschrauber vom Typ H145 der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF)
Rettungsdienst

Ravensburg wird Luftrettungsstandort

Ein Wildschwein steht auf einem Plateau im Wald und beobachtet die Umgebung.
Tiergesundheit

Früherkennungsprogramm „Afrikanische Schweinepest“ startet

Eine Frau sammelt in einem Wald Bärlauchblätter ein, die den Waldboden fast komplett bedecken. (Bild: dpa)
Verbraucherschutz

Wichtige Tipps zum Start der Bärlauch-Saison

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Eine Mitarbeiterin der Parasitologie der Universität Hohenheim zeigt in einem Labor eine Buntzecke.
Gesundheit

Start der Zecken-Saison

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Eine Krankenpflegerin schiebt ein Krankenbett durch einen Flur.
Gesundheit

Landesregierung beschließt neuen Krankenhausplan

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. März 2026

Schriftzug „MEDI:CUS“ auf einer Bühne
Gesundheit

Gesundheitscloud MEDI:CUS wird verstetigt

Eine Sozialarbeiterin misst die Blutdruckwerte eines Probanden und übermittelt diese drahtlos per Smartphone an einen Arzt.
Medizintechnik

Land setzt sich für Reformen in der Medizintechnikbranche ein

Logo Öffentlicher Gesundheitsdienst. Die Abkürzung "ÖGD" ist in dicken Buchstaben dargestellt. Darunter steht in "Öffentlicher Gesundheitsdienst - Schützt. Hilft. Klärt auf."
Studium

Neue Vorabquote fürs Medizinstudium

Stethoskop vor farbig eingefärbtem Kartenumriss von Baden-Württemberg mit Schriftzug: The Ländarzt - Werde Hausärztin oder Hausarzt in Baden-Württemberg
Gesundheitsberufe

Bis 31. März 2026 für die Landarztquote bewerben

Preisträger Landesforschungspreis 2026
Forschung

Landesforschungspreise 2026 nach Tübingen, Mannheim und Freiburg

Eine junge Frau forscht im Life Science Center der Universität Hohenheim an Pflanzen in Klimakammern (Symbolbild: © dpa).
Forschung

Land fördert Zukunftstechnolo­gien an Landesuniversitäten