Landwirtschaft

Letzte Hengstparade des Jahres in Marbach

Die jährlichen Hengstparaden im Haupt- und Landgestüt Marbach haben sich zu einem wichtigen Ereignis im Kalender aller Pferdebegeisterten entwickelt. Am 6. Oktober 2024 findet die letzte Veranstaltung in diesem Jahr statt.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Hengstparade in Marbach

„Das Haupt- und Landgestüt Marbach ist das älteste staatliche Gestüt Deutschlands und bundesweit der größte Ausbildungsbetrieb für Pferdewirte in Deutschland. Die alljährlichen Hengstparaden haben sich zu einem wichtigen Ereignis im Kalender aller Pferdebegeisterten entwickelt. Sie sind ein Fest für die Augen und eine Hommage an die jahrhundertealte Tradition der Pferdezucht in Marbach. Als Gastland begrüßen wir in diesem Jahr Slowenien, mit einer Präsentation seiner landestypischen Pferderassen Lipizzaner und slowenisches Kaltblut. Damit bietet die Hengstparade regelmäßig Einblicke in andere Kulturen, in die Ausbildung von Pferden und demonstriert mit seinem abwechslungsreichen Programm den Facettenreichtum der Pferde. Ein Besuch der Hengstparade des Haupt- und Landgestüts auf der Schwäbischen Alb lohnt sich und überrascht jedes Mal aufs Neue mit beeindruckenden, rasanten Darbietungen“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, anlässlich der am 6. Oktober 2024 in Marbach (Landkreis Reutlingen) stattfindenden Hengstparade.

Die Veranstaltung beginnt am 6. Oktober 2024 um 12 Uhr und bietet ein abwechslungsreiches Programm, das sowohl für Pferdeliebhaber als auch für Familien geeignet ist. Neben den beeindruckenden Vorführungen der Pferde wird es Informationsstände und regionale Speisen und Getränke geben.

Die Hengstparade in Marbach ist eine hervorragende Gelegenheit, die Schönheit und Vielfalt der Pferdewelt zu erleben und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Tickets sind über Easy Ticket oder an der Tageskasse erhältlich. Wir empfehlen den Besuchern frühzeitig anzureisen, da es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen kommen kann.

„Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und einen unvergesslichen Tag in Marbach“, sagte Minister Peter Hauk.

Haupt- und Landgestüt Marbach

Marbach ist das älteste staatliche Gestüt Deutschlands und eines der ältesten Europas. Als „Hof- und Landgestüt“ ist es ab 1573 zuverlässig dokumentiert. Das eigentliche Gründungsdatum wurde jedoch um mehrere Jahrzehnte früher vermutet. Mit der Entdeckung einer Urkunde aus dem Jahr 1514 konnte belegt werden, dass das Gestüt Marbach bereits im Jahr 1514 etabliert war.

Das Gestüt Marbach ist ein Haupt- und Landgestüt. Mit dem Begriff „Landgestüt“ wird ein staatliches Gestüt bezeichnet, das Hengste hält. Ein „Hauptgestüt“ ist dagegen ein staatliches Gestüt, das Stuten und Fohlen hält.

In der Pferdezucht hat Marbach eine besondere Stellung in der Vollblutaraberzucht mit seiner Stutenherde und den Zuchthengsten. Die Weil- Marbacher Vollblutaraberzucht besitzt bis heute herausragenden Einfluss auf die internationale Sportpferdezucht. Zahlreiche Olympiapferde führen ihre Gene gehäuft in direkter Linie. Als wichtigster Hengsthalter bei den Rassen Schwarzwälder Kaltblut und Altwürttemberger leistet das Gestüt einen großen Beitrag zur Erhaltung dieser gefährdeten regionaltypischen Rassen des Landes. In der Warmblutzucht hat sich das Gestüt in den letzten Jahren ein viel beachtetes Renommee als Hengsthalter für die in der modernen Sportpferdezucht dringend benötigten Veredlerhengste erarbeitet.

Das Haupt- und Landgestüt Marbach ist der größte Ausbildungsbetrieb für Pferdewirtinnen und Pferdewirte in Deutschland. Darüber hinaus ist das Gestüt eng verbunden mit Universitäten und Hochschulen. Zusammen mit dem Pferdezuchtverband Baden-Württemberg und dem Pferdegesundheitsdienst der Tierseuchenkasse Baden-Württemberg bildet es den Zusammenschluss Kompetenzzentrum Pferd Baden-Württemberg. Fachliche Fragen der Pferdehaltung und Pferdezucht werden hier gemeinsam angegangen.

Weitere Meldungen

Ein Clown der Narrenzunft Rottenburg läuft beim großen Umzug des Weißnarrentreffens in Villingen-Schwenningen durch die Innenstadt (Quelle: dpa).
Verbraucherschutz

Produktkontrollen für ein unbe­schwertes Feiern des Faschings

Eine Frau greift nach einem Apfel aus dem Obst- und Gemüseregal eines Reformhauses. (Foto: © dpa)
Landwirtschaft

Land mit vielfältiger Bio-Qualität auf BIOFACH präsent

Eine Frau sitzt an einem Computer.
Verbraucherschutz

Chancen und Risiken von Chatbots im Kundenservice

Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)
Wolfsmanagement

Auffälliger Wolf im Nordschwarzwald soll entnommen werden

Ein älteres Paar wandert bei Sonnenschein auf einem Feldweg bei Fellbach zwischen zwei Rapsfeldern hindurch. (Bild: Christoph Schmidt / dpa)
Ländlicher Raum

Flurneuordnung in Furtwangen bewilligt

Firma WMB Ventilatoren GmbH in Obersontheim
Ländlicher Raum

Bewerbungstart für „Spitze auf dem Land!“

Ländlicher Raum
Ländlicher Raum

Modernisierung Ländlicher Wege ist Zukunftssicherung

Ein Haus, dessen Grundgerüst aus Holz besteht, steht in einem Tübinger Neubaugebiet. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Holzbau

Aktualisierte Holzbau-Richtlinie stärkt Klimaschutz und Wirtschaft

Kuhweide mit Kühen
Tierschutz

Impfung hilft gegen Ausbruch der Blauzungenkrankheit

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. Februar 2026

Ein Reh springt bei Bodnegg (Baden-Württemberg) über eine Wiese, auf der Löwenzahn blüht. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
Naturschutz

5,9 Millionen Euro für Naturschutzprojekte

Kisten mit Gemüse und Obst.
Verbraucherschutz

Produkte mit Qualitätszeichen gemeinsam bekannter machen

Flurneuordnung Schefflenz-Oberschefflenz
Ländlicher Raum

Flurneuordnung in Walldürn schreitet zügig voran

BaWü zu Tisch - Drei Personen sitzen an einem Tisch
Ernährung

Start der landesweiten Ernährungstage

Säue schauen durch die Absperrung eines Stalles auf einem Bauernhof. (Bild: © dpa)
Landwirtschaft

Grundstein für Schlachthof in Gärtringen gelegt