Integration

Landesbeirat für Integration fordert mehr Extremismus­prävention

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Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha leitet Sitzung des Landesbeirats Integration.
v.l.: Jürgen Blechinger (Jurist, Liga der freien Wohlfahrtspflege/Diakonie), Anna Koktsidou (Journalistin), Gökay Sofuoğlu (Sozialpädagoge), Dejan Perc (Vorsitzender des Landesverbands der kommunalen Migrantenvertretungen), Claudemir Jerônimo Barreto / Cacau (Sportler), Dr. Eduardo Garcia (Unternehmer), Minister Manne Lucha, Hilda Beck (Ehrenamtlich Engagierte und Vereinsvorsitzende), Isaac Gonzalez (Lehrer), Roswitha Keicher (Integrationsbeauftragte der Stadt Heilbronn), Dr. Pia Gerber (Freudenberg Stiftung), Renato Gigliotti (Polizist). Nicht abgebildet: Prof. Dr. Havva Engin (PH Heidelberg), Susanne Jakubowski (Religionswissenschaftlerin)

Nach den Anschlägen von Hanau und Halle appelliert der Landesbeirat für Integration Baden-Württemberg an Politik und Verwaltung, sich verstärkt für Maßnahmen zur Extremismusprävention und für eine vielfältige Gesellschaft einzusetzen.

In der Sitzung am Donnerstag, 5. März 2020, haben die Mitglieder des Landesbeirats für Integration unter Vorsitz von Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha ein klares Zeichen für Vielfalt und gegen Rassismus gesetzt. Die Mitglieder des Beirats verurteilten die Attentate von Hanau und Halle aufs Schärfste:

„Rassistische und antisemitisch motivierte Taten gehen uns alle an. Die Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wirtschaft – Jede und Jeder ist gefragt. Wir dürfen uns nicht auseinanderdividieren lassen. Damit würden die Attentäter von Hanau und Halle, damit würden rechtsextreme Akteure erreichen, was sie wollen. Wir müssen gerade jetzt zusammenstehen, uns füreinander einsetzen und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Niemand soll in unserem Land Angst haben müssen“, so das Abschlussstatement der Mitglieder des Landesbeirats nach der heutigen Sitzung. Integration werde in Baden-Württemberg gelebt und schaffe Zusammenhalt.“

Der Landesbeirat appellierte an Politik und Verwaltung, sich verstärkt für Maßnahmen zur Extremismusprävention und für eine vielfältige Gesellschaft einzusetzen. Wichtig sei eine nachhaltige und dauerhafte Verankerung von entsprechenden Maßnahmen sowie die Unterstützung der Zivilgesellschaft.

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