Integration

Land unterstützt lokale und regionale Integrationsprojekte

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Drei unbegleitete minderjährige Ausländer sitzen an einem Tisch zusammen.

Mit dem Programm „Integration vor Ort – Stärkung kommunaler Strukturen“ unterstützt das Land erneut Integrationsprojekte von Kommunen und freien Trägern mit bis zu 120.000 Euro. Förderanträge können noch bis zum 22. Mai 2023 gestellt werden.

Auch in diesem Jahr fördert das Sozial- und Integrationsministerium mit dem Programm „Integration vor Ort – Stärkung kommunaler Strukturen“ lokale und regionale Integrationsprojekte. Für eine finanzielle Unterstützung kommen zahlreiche Projekte von Kommunen und teilweise auch von freien Trägern in Frage. Gefördert werden beispielsweise Initiativen, die den Zugang und die Mitwirkung von Menschen mit Migrationsgeschichte am Vereinsleben und in bürgerschaftlichen Initiativen unterstützen.

„Ziel des Programms ist es, gesellschaftliche Teilhabe und Begegnung von Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte sicherzustellen“, sagte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha am Montag, 17. April 2023, in Stuttgart. „Hier sehen wir Nachholbedarf, insbesondere aufgrund der Corona-Pandemie. Eine offene Begegnung von Mensch zu Mensch und gleichberechtigte Teilhabe sind jedoch Grundlagen für ein gelingendes Miteinander. Mit dem Förderprogramm unterstützen wir unsere Partner vor Ort dabei, die Integrationsstrukturen kontinuierlich zu verbessern und auszubauen.“

Verständnis von Politik und Demokratie stärken

Weiterhin gefördert werden auch ehrenamtliche Behördenlotsinnen und -lotsen für Menschen mit Migrationsgeschichte sowie Projekte, die Menschen mit Migrationsgeschichte über zentrale Bereiche und Mitgestaltungsmöglichkeiten der Gesellschaft informieren und dabei insbesondere auch dem Verständnis von Politik und Demokratie dienen. Bewerben können sich Kommunen und freie Träger wie zum Beispiel Verbände, Vereine, Stiftungen, juristische Personen und Projektpartnerschaften, die einen anteiligen Zuschuss zu ihren Projekten in Höhe von bis zu 75 beziehungsweise bis zu 90 Prozent erhalten können. Der Höchstfördersatz je Initiative beträgt 120.000 Euro.

Das Regierungspräsidium Stuttgart übernimmt die Antragsberatung. Dort sind die Anträge mit dem vorgesehenen Antragsformular bis zum 22. Mai 2023 einzureichen.

Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration: Integration vor Ort – Stärkung kommunaler Strukturen

Weitere Meldungen

Eine Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) sitzt auf einem Finger und sticht zu.
Gesundheitsschutz

Kein erhöhtes Risiko wegen West-Nil-Virus

Symbolbild: Eine Frau versucht sich vor der Gewalt eines Mannes zu schützen (Bild: dpa).
Opferschutz

13 Millionen Euro für Opfer aus Gewalttaten

Die NECOC-Versuchsanlage am KIT produziert festen Kohlenstoff aus klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid.
Bürgerbeteiligung

Bürgerforum zur CO2-Speicherung

In einer Wohngemeinschaft sitzen Studierende um den Küchentisch und unterhalten sich (Bild: © dpa).
Wohnen

Land fördert im Neubau bundesweit die meisten Wohnheimplätze

Logo des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“
Ländlicher Raum

29. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gestartet

Kuh friss Gras
Landwirtschaft

Antragstellung auf Futtermittelhilfe 2026 läuft an

Streuobst
Streuobst

Land fördert Streuobst-Projekte mit 500.000 Euro

Porträt Prof. Dr. Thomas Riecke-Baulecke
Schule

ZSL-Präsident geht in Ruhestand

Vier Jugendliche sitzen auf einer Freitreppe und betrachten etwas auf dem Smartphone
Bürgerbeteiligung

Auswahlprozess für neuen Jugendberaterkreis gestartet

Landgericht Ulm
Justiz

Staatsangehörigkeit von Tatverdächtigen wird genannt

Start-up WOW Challenge
Start-up BW

BLACKPIN.IOT im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

Erzieherin und Kind beim Lesen
Literatur

Frederick Tag 2026 gestartet

Asiatische Hornisse
Landwirtschaft

Weitere 70.000 Euro zur Bekämp­fung von Asiatischer Hornisse

Flurneuordnung Schrozberg
Flurneuordnung

Flurneuordnung macht die Landschaft klimaresilient

Vordere Reihe (von links nach rechts): Julia Hellmann, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt und Petra Klein  Hintere Reihe (von links nach rechts): Dr. Sarah Straub, Michael Kühn, Anne Stöhr, Panajotis Neuert und Claudia Österle
Justiz

Tag der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer 2026