Denkmalpflege

Land fördert Sanierung der Burg Helfenstein

Baden-Württemberg unterstützt die Sanierung der Burg Helfenstein in Geislingen an der Steige mit 76.240 Euro aus dem Denkmalförderprogramm 2025.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
v.l.: Ignazio Ceffalia, Oberbürgermeister der Stadt Geislingen an der Steige, und Ministerin Nicole Razavi MdL
Ignazio Ceffalia (links), Oberbürgermeister der Stadt Geislingen an der Steige, und Ministerin Nicole Razavi (rechts)

Die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Razavi, überreichte an Ignazio Ceffalia, Oberbürgermeister der Stadt Geislingen an der Steige, einen symbolischen Scheck über 76.240 Euro für die Sanierung der Burg Helfenstein.

Das Land unterstützt die Maßnahme im Rahmen des Denkmalförderprogramms 2025. Ministerin Razavi sagte: „Ich danke der Stadt Geislingen für ihren Einsatz für die Burg Helfenstein und damit für das kulturelle Erbe unseres Landes. Unsere Denkmale sind nicht nur Zeugen unserer Vergangenheit, sondern auch Brücken in die Zukunft. Sie prägen unsere Identität und geben uns Halt in Zeiten des schnellen Wandels. Ich bin froh, dass wir Sie beim Erhalt Ihres Kulturdenkmals mit der Denkmalförderung des Landes unterstützen können.“

Die Maßnahme ist Teil der zweiten Tranche des Denkmalförderprogramms 2025. Im Rahmen dessen wurden rund 5,9 Millionen Euro zur Förderung des Erhalts und zur Sanierung von 50 Kulturdenkmalen im Land freigegeben. 

Denkmalförderung in Baden-Württemberg

Als eines von nur wenigen Ländern unterstützt Baden-Württemberg seit über 40 Jahren Denkmaleigentümerinnen und -eigentümer beim Erhalt ihrer Denkmale. Im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel können private Antragstellerinnen und Antragsteller für Maßnahmen an ihrem Kulturdenkmal eine Förderung von 50 Prozent bei spezifisch denkmalbezogenen Aufwendungen erhalten, Kirchen und Kommunen 33 Prozent. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Förderung besteht nicht. Das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen entscheidet über die Aufstellung des Förderprogramms und die zu fördernden Maßnahmen. Finanziert wird das Denkmalförderprogramm aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat. Der überwiegende Anteil der Fördermittel stammt aus den Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg.

Anträge auf Förderung aus dem Denkmalförderprogramm des Landes können landesweit an das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart gerichtet werden. Darüber hinaus ist der Erhalt von Bau- und Kulturdenkmalen unter bestimmten Voraussetzungen auch steuerlich begünstigt.

Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen, Mediathek: Bilder zum Herunterladen

Weitere Meldungen

Die Faxen
Landesjubiläum 2027

Jubiläumssong für Baden-Württemberg gewählt

Verdienstkreuz für Volker Jobst
Auszeichnung

Bundesverdienstkreuz für Volker Jobst

Bescheidübergabe Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach | Neu-Ulm
Wirtschaft

Digitalisierungszentrum mit rund 500.000 Euro gefördert

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Mitte) mit dem Gewinnerteam „Cover Curtains“ des „Start-up BW Young Talents 2026“-Wettbewerbs.
Start-up BW

Schülerteam „Cover Curtains“ gewinnt „Start-up BW Young Talents“

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Hitzeschutz

Vereine und Verbände sollen Wettbewerbe absagen

Firma WMB Ventilatoren GmbH in Obersontheim
Ländlicher Raum

Vier Millionen Euro für innovative Unternehmen

Logo des Wirtschaftsgipfels BW-EU
Wirtschaft

„Wirtschaftsgipfel BW-EU on Tour“ in Stuttgart

Eine Straße führt unter einer Brücke durch
Stadtentwicklung

Grundstein für lebenswerte Ortsmitte in Eislingen gelegt

Euro-Banknoten und -Münzen
Haushalt

Ministerrat beschließt Eckpunkte für den Haushalt 2027

Publikum bei der Tagung "Gemeinsam Digital"
Kunst und Kultur

Tagung stärkt Museen im digitalen Wandel

Eltern sitzen mit ihren beiden Kindern im Wohnzimmer (Bild: © dpa).
Familie

Land zeichnet 18 innovative Projekte für starke Familien aus

CKT
Kunst und Kultur

24 Amateurmusik-Vereine mit Conradin-Kreutzer-Tafel geehrt

Futuristisches Fahrzeugkonzept U-Shift (Bild: DLR (CC-BY 3.0))
Zukunftstechnologien

Förderprojekt U-Shift denkt Mobilität neu

Karl-Heinz Ott
Kunst und Kultur

Karl-Heinz Ott erhält Friedrich-Schiller-Preis 2026

Zwei Radfahrer:innen fahren einen Weg an einem Fluss entlang.
Radverkehr

Baden-Württemberg stärkt seine Position im Radtourismus