Elektromobilität

Elektro-Carsharing für 66 Standorte

Im Rahmen der Carsharing-Strategie 2030 unterstützt das Land mit über 750.000 Euro die Anschaffung von 72 Elektro-Carsharing-Fahrzeugen an 66 neuen Standorten.

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Der Ladestecker eines elektrisch betriebenen Renault ZOE (Bild:© dpa)
Symbolbild

Baden-Württemberg treibt den Ausbau nachhaltiger Mobilität weiter voran: Mit einem Förderprogramm unterstützt das Verkehrsministerium Carsharing und bringt 72 vollelektrische Fahrzeuge an 66 Standorten auf die Straße.

Baden-Württemberg stärkt Carsharing

„Mit der Förderung von Elektro(E)-Carsharing unterstützen wir Mobilität, die nachhaltig, flexibel und zukunftsorientiert ist“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann anlässlich einer Inbetriebnahme in Ehrenkirchen-Norsingen. „Carsharing bietet Menschen, die kein eigenes Auto haben, eine individuelle Fortbewegungsmöglichkeit. Die vollelektrischen Fahrzeuge reduzieren die Luftbelastung in den Kommunen. Mit dieser neuen Förderung schaffen wir dort neue Mobilitätsangebote, wo Carsharing bislang noch nicht lohnenswert erschien.“

Die Förderung im Überblick

Im Fokus des Programmes stehen Standorte, die kaum erschlossen oder weniger gut versorgt sind. Die Initiative ist ein wichtiger Baustein zur Umsetzung der Carsharing-Strategie 2030 des Landes und stärkt die klimafreundliche Mobilität.

14 Zuwendungsempfängern wurden Zuschüsse von insgesamt 755.000 Euro für 72 E-Carsharing-Fahrzeuge an 66 neuen Standorten gewährt.

Die Voraussetzungen

Die Förderung richtete sich an Carsharing-Unternehmen, Wohnungsbaugesellschaften sowie Vereine und Genossenschaften mit Carsharing-Angeboten in Baden-Württemberg. Es wurde ein Zuschuss von bis zu 15.000 Euro je vollelektrischem Fahrzeug als einmaliger Festbetrag gewährt. Zu einer bestehenden Carsharing-Station müssen 600 Meter Abstand eingehalten werden, was die Entwicklung neuer Carsharing-Standorte begünstigt. Die Fahrzeuge müssen mindestens vier Jahre in Baden-Württemberg verkehren.

Die Förderung bot besonders kleinen und regionalen Anbietern eine Chance, neue Angebote zu entwickeln und bestehende Carsharing-Flotten auszubauen. Dadurch wird die Attraktivität umweltfreundlicher Mobilität in Gemeinden aller Größenordnungen nachhaltig gesteigert.

Carsharing-Strategie 2030

Das Verkehrsministerium verfolgt mit der Carsharing-Strategie 2030 das Ziel, Carsharing stärker in die bestehende Mobilitätslandschaft zu integrieren und damit den Anteil nachhaltiger Verkehrsmittel zu erhöhen. Die Strategie beschreibt konkrete Maßnahmen und deren Wirkung, um die Anzahl von Carsharing-Angeboten sowie Nutzerinnen und Nutzern in Baden-Württemberg deutlich zu erhöhen. Ein Carsharing-Fahrzeug ersetzt laut Untersuchungen bis zu 16 private Autos, was deutlich zur Reduzierung von Verkehr, Lärm und Kohlenstoffdioxid(CO₂)-Emissionen beiträgt.

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